Testfazit

Testnote

1,5

gut

Heller, schneller, effizienter und größer: Das ist der Steckbrief des Pixel 9 im Vergleich zum kleinen, aber feinen Vorgänger. Trotz Lücken in der Spezial-Ausstattung zieht das Pixel 9 bei der Testnote mit dem Pixel 8 Pro gleich. Nur richtig klein ist es nicht mehr – aber durchaus noch kompakt.

Pro
  • Super Fotoqualität
  • Herausragende Ausdauer
  • Hohes Tempo
  • Helles, kontrastreiches Display
  • Lange Softwareupdates
Kontra
  • Keine Telelinse
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Glatte Rückseite
  • Langsames Laden
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Nach dem etwas klobigen Pixel 7 gab es mit dem Pixel 8 wieder ein kompaktes Google-Phone. Im Vergleich dazu legt das Google Pixel 9 zwar wieder etwas zu, aber trotz gleicher Bildschirmdiagonale wie das Pixel 7 fällt es dank schmalerer Ränder um das Display deutlich handlicher aus. Mit 72 Millimeter liegt die Gehäusebreite genau zwischen Pixel 8 (70,8 mm) und Pixel 7 (74 mm) und ist auch schmaler als beim Google Pixel 9a. Und obwohl es mit dem Google Pixel 10 einen Nachfolger gibt, gibt es überraschend viele Gründe, zum Pixel 9 zu greifen.
Displayvergleich Pixel 8, Pixel 9, Pixel 9 Pro XL
6,17 Zoll Diagonale beim Pixel 8 (links), 6,3 Zoll beim Pixel 9 und zum Vergleich 6,73 Zoll beim Pixel 9 Pro XL (rechts).
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
In der 8er-Pixel-Reihe war das Pro größer. Das "große" 9er-Pixel trägt den Zusatz XL und heißt Google Pixel 9 Pro XL (zum Test), ist mit 6,8-Zoll-Display nicht nur viel größer als das normale Pixel, sondern auch gegenüber dem faktischen Vorgänger Pixel 8 Pro (das mit 6,7 Zoll ebenfalls schon groß ausfiel) nochmal etwas gewachsen. Pixel 9 und das in seiner Art neue Pixel 9 Pro sind mit einer Länge von 152,8 mm und einer Bauhöhe von 8,5 mm nicht nur gleich groß, sondern sie passen auch in die gleiche Schutzhülle.
Google Pixel 9 und Google Pixel 10
Die formalen Unterschiede zwischen Pixel 9 (links) und Pixel 10 sind abgesehen von der Farbe minimal. Die zusätzliche Telelinse verrät das Pixel 10 auch ohne Farbe.
Foto: COMPUTER BILD / Stefan Beetz
Google scheint mit dem Design sehr zufrieden zu sein, jedenfalls wurde beim Nachfolger kaum etwas hinsichtlich der Form geändert. Mehr noch: Pixel 10 und Pixel 10 Pro weisen mit 152,8 mm Länge und 72 mm Breite die gleichen Maße auf (sind aber 0,1 mm dicker). Bei der Unterscheidung helfen die neuen Farben. Alle Pixel sind wie bisher nach IP68 wasserdicht.
Google Pixel 8, Google Pixel 9, Google Pixel 9 Pro XL, Google Pixel 8 Pro
Google Pixel 8, Google Pixel 9, Google Pixel 9 Pro XL und Google Pixel 8 Pro im Vergleich.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Die markante Kameraspange verläuft nicht mehr von einer Seite zur anderen, sondern hat die Form eines breiten Podests, was weiterhin eine vernünftige Lage auf einem Tisch gewährleistet. Das Design ist insgesamt viel kantiger. Das findet nicht jeder gut. Die 8er-Pixel schmiegen sich besser in die Hand.
Seitenansicht Pixel 8 vs Pixel 9
Die neue Kantigkeit beim Pixel 9 (rechts) im Vergleich zum abgerundeten Pixel 8 (links).
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Für das Entsperren können Sie die Gesichtserkennung oder den unsichtbar im Display integrierten Fingerabdrucksensor verwenden.
Google Pixel 9 vs Pixel 9 Pro Pixel 9 Pro XL
Von links nach rechts: Google Pixel 9a, Pixel 9, Pixel 9 Pro und Pixel 9 Pro XL.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Das Pixel 9 hat wie das Pixel 8 eine mattierte Kameraspange und einen matten Alu-Rahmen. Die Glasrückseite ist glatt. Bei den Pro-Modellen ist es umgekehrt. Das Glas auf der Rückseite ist satiniert, die Alu-Ränder sind poliert. Ganz so genau muss man aber gar nicht hinschauen, um Pixel 9 und 9 Pro zu unterscheiden: Ein Blick auf die breitere Kameraöffnung für die zusätzliche Telelinse des Pros reicht.

Die besten Google-Pixel-Smartphones

Platz 1
Testsieger
Google
Platz 4
Google
Platz 5
Google
Platz 6
Preis-Leistungs-Sieger
Google
Platz 7
Google
Platz 8
Google
Platz 10
Google
Komplette Liste: Die besten Google-Pixel-Smartphones

Superhelles Display

Google Pixel 9, Google Pixel 9 Pro und Google Pixel 9 Pro XL
V.l.n.r.: Google Pixel 9, Google Pixel 9 Pro und Google Pixel 9 Pro XL.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Die Displaydiagonale des Pixel 9 wächst im Vergleich zum Vorgänger um zarte 3 Millimeter und beträgt wie beim Pixel 7 6,3 Zoll. Die Auflösung von 2424x1080 Pixel führt zu einer guten Schärfe von 422 ppi. Die Bildwechselfrequenz wird zwischen 60 und 120 Hertz geregelt. Die Pros sind etwas schärfer (um 490 ppi) und flexibler, weil sie auf 1 Hertz heruntertakten können, um bei statischen Bildinhalten Energie zu sparen. Hinsichtlich Kontrast, Farbwiedergabe und Schärfe gibt es nichts zu bemängeln. Im Vergleich zum Pixel 7 hat das Pixel 8 mit einer maximalen Helligkeit von 1.850 Candela pro Quadratmeter (cd/m² = Nits) satte 50 Prozent zugelegt. Und die Helligkeitsrallye geht weiter: Das Pixel 9 brachte es im Testlabor auf 2.682 cd/m² bei HDR-Inhalten und 2.740 cd/m² bei Standardinhalten. Der Nachfolger strahlt zwar noch rund 200 Candela heller, aber das Pixel 9 ist trotzdem sehr hell und knackt sogar das Pixel 9 Pro XL! Bei schönem Wetter lassen sich helle Bildschirme besser ablesen, bei direkter Sonneneinstrahlung kann es aber gar nicht genug sein. Tatsächlich wünscht man sich in der Sonne noch mehr, aber wenn man dann die Einstellung nicht auf Automatik lässt und das Display in einem Gebäude anmacht, hat man fast das Gefühl, in eine Taschenlampe zu gucken. Alles eine Frage der Relation.
Google Pixel 9er
V.l.n.r.: Pixel 9a, Pixel 9, Pixel 9 Pro und Pixel 9 Pro XL.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Prozessor, Speicher, Tempo

Egal ob Pro oder nicht: In allen 9er-Pixeln steckt der Tensor G4, und alle Pixel haben auch mehr Arbeitsspeicher als bisher. Das Pixel 9 springt von 8 auf 12 Gigabyte (GB) RAM und kommt mit 128 oder 256 GB Gerätespeicher. Pixel 9 Pro und Pro 9 XL erhöhen von 12 auf 16 GB RAM und haben je nach Modell 128, 256, 515 GB oder 1 TB Gerätespeicher. Für KI-Funktionen, die auf dem Gerät stattfinden, soll ein Teil des Arbeitsspeichers reserviert bleiben. Als Sicherheitschip kommt weiterhin der Titan M2 zum Einsatz. Ein VPN-Dienst ist ohne Zusatzkosten an Bord. Alle Pixel-Geräte unterstützen Dual-SIM, dafür gibt es einen Nano-SIM-Steckplatz und eine eSIM. Im Vergleich zum Tensor G3 in den Vorgängern liefert der frische Chipsatz mehr Leistung. Obwohl die 8er-Pixel sich schnell bedienen ließen, klappt das Öffnen von Apps und Anzeigen von Dokumenten bei den 9er-Pixeln noch etwas flotter. Mit der Note 1,3 für das Bedientempo ist das Pixel 9 so schnell wie das Pixel 8 Pro. Das 9 Pro ist ein Zehntel besser, das Pixel 8 ein Zehntel schwächer, aber alle sind "sehr gut". Was das Arbeitstempo und damit die Benchmarks angeht, wirkt sich der neue Tensor G4 noch etwas stärker aus. Das Arbeitstempo verbessert sich von der Note 1,5 auf 1,3. Erst dem Pixel 10 gelingt mit dem Tensor G5 der Sprung auf die Note 1,0.

KI- und Foto-Funktionen

Dank des neuen Prozessors und des vergrößerten RAMs läuft die hauseigene KI Gemini Nano flüssiger. Beim Kauf ist ein einjähriges Probeabo für Google One AI Premium mit Gemini Advanced und 2 Terabyte Cloud-Speicher enthalten. Aber nach einem Jahr kostet der Spaß stolze 21,99 Euro pro Monat, falls Sie vergessen, das kostenlose Probeabo zu kündigen. Die Pixel Wetter-App ist ein noch stärker personalisierter Wetterbericht, der sich aus unterschiedlichen Quellen befüllt. Die App lässt sich übrigens auch auf Nicht-Pixel-9-Geräten per apk installieren.
Pixel Wetter App
Die aufgeräumte Wetter-App bedient sich verschiedener Quellen.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Bei Audioaufnahmen über die Recorder-App gibt es ein Echtzeit-Transkript und man kann sich Zusammenfassungen erstellen lassen. Circle to Search ist dagegen schon ein "alter Hut" und ist seit dem Feature-Drop-Update vom März 2024 auch auf bisherigen Pixel-Modellen verfügbar. Technisch ähnelt es einer von Google Lens bekannten Bildsuche, die aber direkt und ohne Kamera nutzbar ist: Objekte lassen sich auf Bildern einkreisen und suchen – und zwar für Bildelemente aus jeder App, die gerade auf dem Handydisplay zu sehen ist. Sofern man bei Gruppenaufnahmen (bis zu fünf Personen) mehrere ähnliche Fotos gemacht hat, ersetzt Best Take einzelne Gesichtsausdrücke und kombiniert die Einzelbilder zu einer Aufnahme, falls etwa eine Person blinzelt oder Grimassen schneidet. Mit der Funktion Add Me beziehungsweise Mich hinzufügen kann man selber auf einem Foto erscheinen, wenn ein anderer Fotograf noch eine zweite Aufnahme aus dem gleichen Winkel macht.
Add Me Google Pixel 9
Mit der Funktion "Mich hinzufügen" kann man selbst in einem Foto auftauchen.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Der Magic Eraser lässt per Fingerwisch unerwünschte Bildinhalte verschwinden. Der Vergleich von KI-Radierern von Apple, Samsung und Google zeigt, dass Googles Radierer hier die Nase vorn hat. Die generative Bildbearbeitung Magic Editor kann nicht nur Objekte löschen oder sie verschieben, sondern auch neue Inhalte auf Anweisung generieren. So ließ sich bisher der Himmel austauschen oder das Foto in einem anderen (Mal-)Stil berechnen, aber nun lässt sich zum Beispiel auch Hamburg vor ein Bergpanorama setzen.
Magic Editor
Neue Funktion im Magic Editor: Himmel markiert und neu generiert mit dem Wunsch "Snowy Mountain".
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
All das funktioniert allerdings nur mit Fotos, die schon in Googles Foto-Cloud hochgeladen wurden. Die Quelle ist hingegen unerheblich. Viele generative Bildvorschläge sind aber auf den ersten Blick als solche zu erkennen. Aber auch das ist bisweilen unterhaltsam.
Google Magic Editor Fail
Wenn der Magic Editor den falschen Zauberspruch benutzt: Während man die beiden generierten Handys links noch einigermaßen durchgehen lassen könnte, ist die Truppe ganz rechts neben den echten vier Pixel-Phones nur Pixel-Matsch.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Kamera: Erstklassige Fotos

Google Pixel 8 , Pixel 9, Pixel 9 Pro XL, Pixel 8 Pro
Das Pixel 8 (links) und Pixel 9 tragen auf der Rückseite Ultraweitwinkellinse, Tiefensensor, Hauptkamera und Blitz. Pixel 9 Pro XL und Pixel 8 Pro (rechts) haben zusätzlich eine Telelinse und einen Temperatursensor.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Fotos und Videos gehören zur Kernkompetenz der Pixel-Smartphones. Die bisher getesteten Pixel gehören zu den besten Kamera-Smartphones. Die Hauptkamera (f/1.68) mit optischer Bildstabilisierung ("OIS") steckt in allen 9er-Pixeln und unterscheidet sich auf dem Papier nicht von den 8er-Pixeln. Die Auflösung liegt bei 50 Megapixel (Standard: 12,5 MP per 4-in-1-Pixel-Binning).
Detailvergleich Vierfach-Tele-Bildausschnitte Pixel 8a, Pixel 9a, Pixel 9 und Pixel 9 Pro.
Detailvergleich Vierfach-Tele-Bildausschnitte Pixel 8a, Pixel 9a, Pixel 9 und Pixel 9 Pro.
Foto: COMPUTER BILD/Michael Huch
Detailvergleich Fotos aufgenommen mit achtfacher Vergrößerung von Pixel 8a, Pixel 9a, Pixel 9 und Pixel 9 Pro
Detailvergleich Fotos aufgenommen mit achtfacher Vergrößerung.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Bei der Ultraweitwinkellinse (f/1.7) setzen nun alle 9er-Pixel auf eine vergleichbare Ausstattung wie das Pixel 8 Pro: 48 Megapixel mit Autofokus und Makrofunktion. Der wesentliche Unterschied zwischen Pixel 9 und Pixel 9 Pro (XL) bleibt die zusätzliche Telelinse, die ab fünffacher Vergrößerung das Zepter übernimmt. Bei kleinen Zoomstufen schlägt sich das Pixel 9 aber gut. Vergleichen Sie dazu auch den Fotovergleich von Pixel 9a, Pixel 9 und Pixel 9 Pro (XL).
Ultraweitwinkel Google Pixel 9
Fotovergleich: Google Pixel 9 und Google Pixel 9 Pro XL
Google bremst beim (digitalen) Zoom per Hauptkamera früh und lässt nicht mehr als eine 8-fache Vergrößerung zu. Das ist wenig, aber dafür halten sich die Qualitätseinbußen im Rahmen. Pixel 9 Pro und 9 Pro XL dürfen mit ihrer Telelinse 30-fach vergrößern und auch der Nachfolger Pixel 10 kann es dank zusätzlicher Telelinse sehr viel besser und vergrößert maximal 20-fach.
Televergleich Pixel 9 Pixel 10, Pixel 9 Pro, Pixel 10 Pro
Bei Telefotos muss das Pixel 9 relativ früh aufgeben (oben links) und kann weder mit den Pro-Modellen oder dem Nachfolger Pixel 10 mithalten.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Auf dem Fotomessstand lagen Pixel 8, Pixel 9, Pixel 10 und die Pro-Versionen dicht zusammen. Bei Tageslicht sehen Tester und Analysesoftware die 8er-Pixel leicht vorn. Bei schlechter Beleuchtung setzen die 9er dagegen Maßstäbe, sodass sich die einzelnen Noten am Ende ausgleichen. Das Pixel 9 ist letztlich so gut wie das Pixel 8 (Kameranote: 1,4), und das Pixel 9 Pro XL zieht mit dem Pixel 8 Pro (Kameranote: 1,2) gleich. Die Fotoqualität bleibt also nach wie vor ein Kaufargument für die Google-Phones.
Bei der Frontkamera belässt es Google wie beim Pixel 8 bei 10,5 Megapixel. Trotzdem bietet sich hier das gleiche Bild wie bei der Hauptkamera: bei Tageslicht sehr gut, aber leicht hinter den 8er-Pixeln. Bei schlechter Beleuchtung schneidet das Pixel 9 noch besser ab als das Pixel 8. Am Ende können Käufer von jedem Pixel-Phone erstklassige Selfies erwarten.
Bei der Videoaufnahme gibt es einige Unterschiede im Detail: Während Haupt- und Frontkamera 4K-Videos mit bis zu 60 fps aufnehmen, speichert die Hauptkamera des Pixel 9 Pro und Pixel 9 Pro XL erstmals in 8K (bei 30 fps). Und obwohl das Pixel 9 beim Arbeitsspeicher auf das Pixel 8 Pro aufgeschlossen hat, müssen Käufer auf Videos im Nachtsichtmodus und die Echtzeit-Bildoptimierung Video-Boost genauso verzichten wie auf das detailliertere Anpassen der Aufnahmeparameter bei Fotos ("Pro-Controls"). Unterm Strich bekommt die Kamera im Pixel 9 mit der Zwischennote 1,3 die gleiche Bewertung wie Pixel 10, Google Pixel 10 Pro und Google Pixel 10 Pro XL.

Sieben Jahre Updates!

Seit den 8er-Pixeln bietet Google eine Support-Dauer von sieben Jahren, Sicherheits-Updates und Android-Versions-Updates. Allerdings starten die 9er-Pixel nicht mit Android 15, sondern wie die 8er-Pixel mit Android 14. Bis Android 21 sind Käufer mit den 8er- und 9er-Pixeln sicher.

Darauf müssen Sie beim Pixel 9 im Vergleich zum Pixel 9 Pro (XL) verzichten

Abgesehen von der Bildschirmdiagonale, der etwas höheren Auflösung, des kleineren Arbeitsspeichers, Videos im Nachtsichtmodus, Video-Boost, Pro-Controls und der fehlenden Telelinse gibt es noch ein paar Unterschiede, die einem nicht gleich ins Auge springen: So gibt es nur in den Pro-Modellen einen UWB-Chip, der beispielsweise die Funktion eines Autoschlüssels übernimmt. Außerdem haben 9 Pro und 9 Pro XL einen Temperatursensor, der in der Thermometer-App recht genaue Oberflächenmessungen ermöglicht.
Lieferumfang Pixel 9
Nicht im Lieferumfang des Pixel 9: Netzteil, Plastikverpackung.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Überragende Ausdauer, unterragendes Laden

Das Pixel 9 hat (wie das 9 Pro) eine Akkukapazität von 4.700 Milliamperestunden (mAh). Das Pixel 8 bringt es auf 4.575 mAh. Im COMPUTER BILD-Handy-Akku-Test sorgte das Pixel 9 für eine kleine Sensation: Während das Pixel 8 auf 10,5 Stunden Dauernutzung kam, schaffte das Pixel 9 nach im gleichen Nutzungsprofil 15,5 Stunden! Das ist nicht nur eine extreme Verbesserung, sondern auch deutlich besser als das Pixel 10. Aber den Dauernutzungs-Rekord holte sich das Google Pixel 9a.
Akkulaufzeit von Pixel 6, 7, 8, 9, 10, 9a im Vergleich
Die Pixel Phones wurden von Generation zu Generation ausdauernder, aber das Pixel 9 macht einen bemerkenswerten Sprung. Da kann nicht mal das Pixel 10 mithalten. Der Rekord bleibt aber beim Pixel 9a.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch
Alle 9er-Pixel laden auch kabellos und spenden bei Bedarf Energie an Kopfhörer. Das Reverse-Charging gibt Google bei den 10er-Pixel im Zuge des Wechsels auf den magnetischen Qi2-Standard nach Apples MagSafe-Vorbild auf. Im Lieferumfang ist ein 1 m langes USB-2.0-Ladekabel, obwohl der Port USB 3.2 unterstützt. Das empfohlene Netzteil (45 Watt) müssen Sie sich separat besorgen. Damit sind Pixel 9 und Pixel 9 Pro laut Google in 30 Minuten auf 55 Prozent. Mit gemessenen 53 Prozent konnten wir das im Test bestätigen. Der komplette Ladevorgang dauerte mit 99 Minuten aber recht lang. In der Spitze flossen überschaubare 28 Watt.
Farben Google Pixel 9
Das Pixel 9 ist in vier Farben erhältlich.
Foto: Google

Preise zum Start

Das Google Pixel 9 gibt es in Schwarz ("Obsidian"), Porzellan, Grün ("Wintergreen") und Rosa ("Peony"). Es startete bei 899 Euro. Das sind 100 Euro mehr als der Startpreis des Pixel 8 und 250 Euro mehr als der des Pixel 7. Das kleine Pixel 9 Pro startete mit 1.099 Euro zum Preis des großen Pixel 8 Pro. Für das Pixel 9 Pro XL verlangte Google zum Start je nach Speichervariante zwischen 1.199 Euro und 1.699 Euro. Mittlerweile beginnen die besten Angebote unter 500 Euro. In dem Preisbereich gehört das Pixel 9 zu den besten Handys – mit Fokus auf der Fotoqualität ist es die erste Wahl.
Preise gemäß der unverbindlichen Preisempfehlung zum Start:
  • Pixel 9 (12/128 GB): 899 Euro
  • Pixel 9 (12/256 GB): 999 Euro

Die besten Smartphones bis 500 Euro

Platz 1
Testsieger
Samsung
Platz 5
Xiaomi
Platz 6
Motorola
Platz 7
Motorola
Platz 8
Xiaomi
Platz 9
Samsung
Komplette Liste: Die besten Smartphones bis 500 Euro
Google Pixel 9
Das Pixel 9 lässt sich auch im Freien gut ablesen.
Foto: COMPUTER BILD / Michael Huch

Test-Fazit: Google Pixel 9

Heller, schneller, größer und extrem effizient mit top Ausdauer: Das ist der Steckbrief des Pixel 9 im Vergleich zum kleinen, aber feinen Vorgänger. So war auch der Sieg im direkten Vergleichstest von Pixel 8 gegen Pixel 9 nur eine Formsache. Die schlechteste Note handelt sich das Pixel 9 im Ausstattungskapitel ein, weil die maximale Speicherkapazität nur 256 GB beträgt. Am Ende ist es dennoch ein Ergebnis wie aus einem Masterplan: Die Testnote des Pixel 9 ist ein Zehntel besser als die des Pixel 8. Unter Einbeziehung weiterer Nachkommastellen bleibt das Pixel 9 sogar vor dem Pixel 10! Dabei ist es rund 150 Euro günstiger, hält wesentlich länger durch und macht ebenso gute Fotos. Wer es gern noch günstiger und ausdauernder hätte, sollte sich den Vergleich Google Pixel 9 gegen Pixel 9a ansehen.