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Platz 1
Testsieger
Platz 2
Platz 3
Platz 4
Platz 5
Platz 6
Platz 7
Platz 8

Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Ein ruckelnder Stream, Online-Games in Häppchen und Home-Office mit längeren Wartezeiten haben häufig eine Ursache: ein zu schwaches WLAN-Signal. Das ist nicht nur nervig, sondern kann mitunter die Resultate erheblich negativ beeinflussen. Bei immer wiederkehrenden Störungen im Netz heißt es daher handeln! Manchmal reicht es in kleineren Wohnungen schon, den Router woanders zu platzieren. Bringt das nichts, weil das Zuhause zu weitläufig ist, Wände zu massiv sind oder andere Faktoren reinspielen, heißt die Lösung: WLAN-Verstärker, oder auch WLAN-Repeater.
Repeater greifen das WLAN-Signal des Routers in Regionen mit gutem Empfang auf und tragen es verstärkt weiter. Zudem kommen moderne Geräte mit cleveren Funktionen, arbeiten mit verschiedenen Wifi-Standards und Frequenzen und sind in vielen Größen und Formen erhältlich. COMPUTER BILD hatte aktuelle Repeater-Modelle im Test und listet für Sie die besten Geräte auf. Finden Sie heraus, welcher WLAN-Repeater optimal zu Ihren Bedürfnissen passt.

Testsieger: FritzRepeater 6000

Fritz!

FritzRepeater 6000

  • Schnelles WLAN, hohe Reichweite
  • Drei WLAN-Funkeinheiten
  • Mesh-Funktionen
  • LAN-Anschluss mit 2,5 Gigabit
  • Etwas hoher Stromverbrauch
Auf dem ersten Platz thront der FritzRepeater 6000 des Berliner Herstellers Fritz!. Wie schon der Vorgänger, der FritzRepeater 3000 AX, ist der 6000 im WLAN-Standard Wifi 6 (WLAN-ax) unterwegs. Dennoch macht er mit Routern, die ältere Standards bedienen, noch viel Tempo. Im Test waren sowohl die Datenraten auf dem 5-Gigahertz- als auch auf dem 2,4-Gigahertz-Frequenzband sehr hoch. Dank Multi-User MIMO, drei WLAN-Funkeinheiten und vielen Antennen kann der 6000er mehrere Endgeräte gleichzeitig mit WLAN versorgen. Clevere Mesh-Funktionen, die im Verbund von FritzBox und FritzRepeater(n) verfügbar sind, optimieren das heimische WLAN für alle Endgeräte. Weiterhin ist die Einrichtung ein Kinderspiel: Ein Tastendruck am Router und am Repeater reicht. Ein weiterer Pluspunkt ist die technische Ausstattung, die mehrere LAN-Buchsen umfasst, an denen sich neben dem Router weitere Geräte per Kabel anschließen lassen. Zudem ist eine der drei Funkeinheiten dafür vorgesehen, ausschließlich den Router anzufunken, was noch stabilere Verbindungen verspricht. Lediglich der Stromverbrauch fällt etwas hoch aus, was bei der großzügigen Ausstattung aber kein Wunder ist. Preis: ab 205 Euro (Stand: 23. April 2026).

Die Wifi-7-Zukunft: FritzRepeater 2700

Fritz!

FritzRepeater 2700

  • Sehr schnelles WLAN bei 5 GHz
  • Einfache Bedienung
  • Geringer Stromverbrauch
  • Wifi 7
  • Leistungsabfall bei 2,4 GHz auf größeren Entfernungen
Der FritzRepeater 2700 ordnet sich leistungsmäßig zwischen dem FritzRepeater 1700 und dem stärkeren FritzRepeater 6000 ein. Mit Wifi 7 (WLAN-be) und MLO sorgt er insbesondere im Nahbereich für sehr hohe Übertragungsraten. Handhabung und Ausstattung bewegen sich auf dem gewohnt hohen Fritz!-Niveau. In Kombination mit einer Wifi-7-tauglichen FritzBox wie der FritzBox 5690 Pro oder der FritzBox 6670 Cable bringt er spürbar mehr Tempo ins Heimnetz: 853 Mbps beim Empfang und 759 Mbps beim Senden konnten wir im Praxis-Test messen. Seine Kehrseite: Auf dem 2,4-Gigahertz-Band lässt die Leistung bei größeren Distanzen deutlich nach. Für mehrstöckige, große Häuser ist er daher nur eingeschränkt geeignet. Auf kurzen Funkstrecken erfüllt er jedoch hohe Geschwindigkeitsansprüche und gibt einen Ausblick auf die WLAN-Zukunft aus dem Hause Fritz!. Preis: ab 130 (Stand: 23. April 2026).

Tipp für die Wohnung: FritzRepeater 1700

Fritz!

FritzRepeater 1700

  • Schnelles WLAN bei 5 GHz
  • Einfache Einrichtung
  • Geringer Stromverbrauch
  • Wifi 7
  • Tempo bei 2,4 GHz nur solide
Der FritzRepeater 1700 eignet sich ideal für kleine bis mittelgroße Wohnungen. Als einer der ersten Fritz!-Repeater mit dem modernen WLAN-Standard Wifi 7 (WLAN-be) erzielte er im Test im 5-GHz-Band beeindruckende Geschwindigkeiten von bis zu 946 Mbps im Nahbereich. In praxisnahen Messungen übertraf er seinen Vorgänger deutlich: 881 Mbps beim Senden und 795 Mbps beim Empfangen wurden dabei gemessen. Zu seinen weiteren Stärken zählen das kompakte Design, der niedrige Stromverbrauch von nur 3 bis 4 Watt im Standby sowie die unkomplizierte Einrichtung und nahtlose Integration in ein Mesh-Netzwerk. Preis: 95 Euro (Stand: 23. April 2026).

Preistipp für Telekom-Speedport-Router: Telekom Speed Home WLAN

Telekom

Speed Home WLAN

  • Sehr hohes Tempo
  • Clevere Mesh-Funktionen
  • Einfache Einrichtung und Bedienung
  • Geringer Stromverbrauch
  • Keine dritte WLAN-Funkeinheit
Alle aktuellen Speedport-Router punkten in Kombination mit Speed-Home-WLAN-Repeatern mit Mesh-Funktionen. Wer einen anderen Router hat, verbindet alternativ einen Repeater per LAN-Kabel mit dem Router und richtet ihn als Basis ein – dann braucht es aber einen weiteren Repeater zur Netzerweiterung. Im Test erreichte der Speed Home WLAN zwar ein geringeres Maximaltempo als der FritzRepeater 6000, über alle Messpunkte hinweg zeigte er in der 5-Gigahertz-Frequenz aber eine bessere Leistung. Die Einrichtung ist einfach, der Stromverbrauch gering. Preis: 77 Euro (Stand: 23. April 2026).

So testet COMPUTER BILD WLAN-Repeater

WLAN-Repeater-Test
Das WLAN-Tempo erfasst COMPUTER BILD mit dem Windows-Bordprogramm iperf und der grafischen Benutzeroberfläche jperf.
Foto: COMPUTER BILD
Klar, ein Repeater soll die Daten möglichst schnell zwischen Router und Geräten vermitteln. Daher sind die Messungen der WLAN-Geschwindigkeit der Hauptbestandteil des COMPUTER BILD-Tests. Moderne Repeater verwenden aber zusätzlich clevere Techniken, um das WLAN-Management zu optimieren – daher beeinflussen auch sie die Benotung. Damit ein Gerät die Note "sehr gut" erzielt, müssen zudem Funktionsumfang, Einrichtung und Bedienung überzeugen. Diese Testpunkte sind besonders wichtig:
  • WLAN-Tempo: COMPUTER BILD erfasst die WLAN-Geschwindigkeit von Repeatern jeweils zu einer PC-Netzwerkkarte mit Wifi 7 (TP-Link Archer TBE55E mit zwei Antennen), Wifi 6 (TP-Link TX3000E mit zwei Antennen) sowie zu einer Karte mit den älteren Standards Wifi 4 und 5 (Asus PCE-AC88 mit vier Antennen). Es gibt vier Messpunkte mit steigender Entfernung zwischen Repeater und Test-PC, an denen jeweils die Sende- und die Empfangsleistung ermittelt werden. Die Repeater müssen außerdem in der praxisnahen Messung eine weite Strecke zwischen Router und Test-PC überbrücken.
  • WLAN-Optimierung: Bessere Repeater optimieren das WLAN automatisch mit diversen Funktionen. Per Band Steering schubsen sie Endgeräte etwa stets auf die schnellste WLAN-Frequenz. Mit Crossband Repeating wechseln die Daten auf dem Weg vom Router über den Repeater zum Gerät (und umgekehrt) die Frequenz – das erhöht das Tempo. Und per Multi-User MIMO (MU-MIMO) tauschen Repeater mit mehreren Geräten parallel Daten aus. Ohne MU-MIMO springt die Verbindung hin und her.
WLAN-Repeater-Test
Der Repeater ist per LAN mit einem Notebook und per WLAN mit einem PC verbunden. Notebook und PC schicken bei der Tempomessung Daten hin und her.
Foto: COMPUTER BILD
  • Ausstattung und Funktionen: Wie viele LAN-Anschlüsse besitzt der Repeater? Wie viele Informationen lassen sich an den LEDs des Geräts ablesen? Verfügt der Stecker über ein WLAN-Gastnetzwerk? Wie hoch ist der Stromverbrauch? Auch die Ausstattung und Funktionen des Repeaters fließen in die Testwertung ein.
  • Einrichtung und Bedienung: Die Einrichtung eines Repeaters ist meist kinderleicht – in der Regel genügt es, die WPS-Tasten am Gerät sowie am Router zu drücken. Bei der Bedienung gibt es hingegen klare Unterschiede. Während sich die Einstellungen vieler Vertreter durch Eingabe einer festen URL aufrufen lassen, muss der User bei manchen Repeatern erst umständlich die IP-Adresse herausfinden und eingeben. Einige Hersteller stellen ihren Geräten Smartphone-Apps zur Seite. Die helfen oft auch, den richtigen Aufstellort zu finden. Ideal ist ein Platz etwa auf halbem Wege zwischen Router und entlegenstem Raum im Haus, etwa in Flur oder Treppenhaus.
WLAN-Repeater-Test
COMPUTER BILD-Redakteur Patrick Skoruppa bereitet den Test-PC vor. Anschließend sendet und empfängt der Rechner an mehreren Messpunkten Daten.
Foto: COMPUTER BILD

Top auch ohne Wifi 6

Die besten Geräte aus dem Test beherrschen Wifi 6. Der WLAN-Standard bringt vor allem einen Temposchub – meist im Nahbereich. Auf größere Entfernung sind die älteren Standards Wifi 4 (WLAN-n) und Wifi 5 (WLAN-ac) aber nicht selten die bessere Wahl. Denn zum einen benötigt Wifi 6 für seine höheren Datenraten ein extrem gutes Signal, was oft nur in direkter Nähe zum Router oder Repeater zustande kommt. Und zum anderen verfügen Endgeräte mit Wifi 6 bisher über maximal zwei Antennen. Wifi-6-Router mit vier oder mehr Antennen zeigen zumindest mit einem Gerät als Gegenstelle so noch nicht ihr volles Potenzial. Wer keinen Wifi-6-Router besitzt, kann daher ohne schlechtes Gewissen zu einem Wifi-5-Repeater greifen. Im Test haben die Wifi-5-Geräte FritzRepeater 3000, FritzRepeater 2400 sowie Netgear Nighthawk X6S (EX8000) besonders überzeugt. Repeater mit Wifi 7 bietet seit letztem Jahr etwa Fritz! an.

WLAN-Repeater-Test: Fazit

Sehr große Haushalte mit einer FritzBox treffen mit dem FritzRepeater 6000 eine sichere Wahl. Der FritzRepeater 2700 ist für die WLAN-Zukunft in mittelgroßen Haushalten gewappnet. Für die meisten dürfte die Leistung des viel günstigeren FritzRepeater 1700 bereits genügen. Speedport-Nutzer sind beim Speed Home WLAN an der richtigen Adresse. Wer einen lahmen Router hat, ersetzt dessen WLAN auf Wunsch durch das schnelle Mesh-Netz der Telekom-Repeater zum günstigen Preis.

Vergleichstest

WLAN-Repeater: WLAN im Home-Office optimieren!

Foto: iStock.com/ onurdongel, TP-Link, AVM, Deutsche Telekom

Wie teuer ist ein guter Repeater?

WLAN-Repeater gibt es bereits ab 10 Euro. Sehr günstige Geräte beherrschen aber nur WLAN im älteren Wifi-4-Standard – der ist vergleichsweise langsam und funkt für gewöhnlich nur in der überfüllten 2,4-Gigahertz-Frequenz. Bessere Repeater beherrschen den schnelleren Wifi-5-Standard und funken zusätzlich im 5-Gigahertz-Frequenzband – Preise ab rund 20 Euro rufen die Hersteller für die Geräte auf. Auch hier sind die günstigsten Modelle nicht empfehlenswert, da sie das WLAN-Management nicht mit cleveren Techniken automatisch optimieren. Wirklich gute Repeater kosten ab 60 Euro. Bessere Geräte mit Wifi 6 schlagen mit etwa 70 Euro aufwärts zu Buche. Im Idealfall kaufen Sie einen Repeater, der zu Ihrem Router passt (siehe nächster Absatz).

Das perfekte Zusammenspiel

Vor dem Kauf sollten Sie eine Grundsatzfrage klären: Welcher Repeater passt am besten zu Ihrem bestehenden Router? Denn in Tests stellte COMPUTER BILD fest, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller nicht immer optimal aufeinander abgestimmt sind. So erfolgt die Verbindung zum Router bei der Einrichtung per Tastendruck teils nur über die langsamere Frequenz. Zudem setzt das Netzwerk seine cleveren Mesh-Funktionen nur dann ein, wenn das WLAN von mindestens zwei Geräten desselben Herstellers verwaltet wird – und das sind nun mal in der Regel Router und Repeater.

Mesh und mehr: Clevere Funktionen

Moderne Repeater optimieren das WLAN mit klugem Management der Verbindungen im Netzwerk. Per Band Steering verbindet der Repeater Endgeräte stets in der schnellsten WLAN-Frequenz, Crossband Repeating macht wiederum Repeater schneller. Richtig interessant wird es mit den Mesh-Funktionen: Stammen Router und Repeater vom selben Hersteller, bilden sie ein einheitliches Mesh-Netzwerk mit cleverer Gesamtsteuerung. Der Router steuert dabei sämtliche Repeater. Im Mesh-Netz sorgt die Funktion Access Point Steering für mehr Komfort, denn damit wechseln Geräte selbstständig die Verbindung zum nächstgelegenen Zugangspunkt. So bleibt das Gerät etwa nicht am Router im Wohnzimmer "kleben", wenn Nutzerinnen und Nutzer mit dem Smartphone in die Nähe des signalstärkeren Repeaters im Schlafzimmer gehen.
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Mesh-Systeme: Ein Sonderfall

Mesh-Systeme beherrschen natürlich Mesh-Funktionen. Sie bestehen aus mindestens zwei Geräten und lassen sich nicht direkt mit dem Router per WLAN verbinden. Stattdessen landet das erste Gerät per LAN-Kabel am Router. Es verbindet weitere Geräte des Mesh-Systems dann per WLAN. Da die Konfiguration der Geräte immer flexibler wird, verschwimmen die Grenzen mittlerweile. So lässt sich etwa der Telekom Speed Home WLAN mit einem Telekom-Speedport-Router als Repeater einrichten – oder alternativ mit einem anderen Router als Mesh-System. In der Regel ist es günstiger, einen passenden Repeater für den Router zu kaufen, als zu einem Mesh-System zu greifen.

WLAN-Repeater: Häufig gestellte Fragen

Was ist ein WLAN-Repeater?

Ein WLAN-Repeater ist ein Gerät, das die WLAN-Reichweite des Routers erhöht.

Wie funktioniert ein WLAN-Repeater?

WLAN-Repeater reichen die Daten zwischen Router und Geräten weiter. Dazu verbinden sie sich mit dem Router und spannen ein WLAN mit identischem Namen auf.

Was kostet ein guter WLAN-Verstärker?

Für einen guten WLAN-Verstärker geben Sie mindestens 60 Euro aus.

Wo muss ein WLAN-Repeater angebracht sein?

Einen WLAN-Repeater bringen Sie am besten auf halber Strecke zwischen Router und Zielort an. Sollte am Installationsort nur eine schwache Verbindung zum Router bestehen, lassen sich mehrere Repeater in Reihe schalten. Achten Sie dann beim Kauf darauf, dass die Geräte die Funktion Crossband Repeating beherrschen – sonst nimmt das Tempo mit jedem Repeater deutlich ab.

Wie schnell sollte ein WLAN-Repeater sein?

Im Test von COMPUTER BILD besaßen gute Repeater ein theoretisches WLAN-Tempo von mindestens 1.200 Mbps.

Was ist der Unterschied zwischen WLAN-Repeater und WLAN-Verstärker?

Es gibt keinen Unterschied – WLAN-Repeater bezeichnet man umgangssprachlich häufig als WLAN-Verstärker. Dabei ist der Begriff eigentlich falsch, denn ein Repeater verstärkt keineswegs das WLAN des Routers. Er leitet vielmehr die Daten zwischen Router und Gerät weiter, indem er ein eigenes WLAN mit identischem Namen aufspannt. Die direkte Übersetzung "WLAN-Wiederholer" wäre damit treffender – wenn auch sprachlich weniger schön.

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