Telekom T Phone 3 Pro im Test: Das günstige Smartphone fürs Telekom-Netz
Das Telekom T Phone 3 Pro setzt die Reihe von günstigen 5G-Smartphones des bekannten Netzanbieters fort. Besonderer Fokus liegt dieses Mal auf KI-Funktionen. Was das Handy noch kann, zeigt der Test.
Telekom T Phone 3 Pro im Test
Flottes Budget-Smartphone mit KI-Bonus
Ein großes Plus beim Telekom T Phone 3 Pro sind die mitgelieferten Premium-Versionen der KI-Tools. Aber auch davon abgesehen kann es als Budget-Smartphone durchaus überzeugen. Die Ausstattung ist mit 256 Gigabyte Speicher, kabellosem Laden und dem AMOLED-Display gut und die Kamera macht in Standardsituationen ordentliche Bilder. Auch die Leistung geht für den aufgerufenen Preis in Ordnung. Besonders interessant ist das T Phone 3 Pro für alle, die sowieso mit einem Mobilfunk-Vertrag im Telekom-Netz liebäugeln. Mit Vertrag wird das Handy noch einmal günstiger.
Das hat uns gefallen
- AMOLED-Display
- kabelloses Laden
- Speicher erweiterbar
Das hat uns nicht gefallen
- etwas klobig
- wenig Kamera-Ausstattung
- keine 4K-Videoaufnahmen möglich
Das erste T Phone der Telekom kam vor fast drei Jahren auf den deutschen Markt und war Teil des 5G-Netzausbaus der Telekom. Denn es reicht nicht, nur das 5G-Netz zur Verfügung zu stellen, die Nutzer brauchen auch passende Telefone. Hier setzte die Telekom an und bot mit dem T Phone ein 5G-Smartphone zu einem besonders attraktiven Preis an. An dieser Philosophie hat sich auch bei der dritten Generation des Telekom-Handys nichts geändert. Neu hinzugekommen ist beim Telekom T Phone 3 Pro und beim abgespeckten T Phone 3 die Integration von künstlicher Intelligenz.
Das T Phone 3 Pro ist das teurere der beiden aktuellen T Phones. Mit einer Preisempfehlung von 229 Euro ohne Vertrag fällt es aber durchaus noch unter das Label Budget-Smartphone. Hier tummeln sich Handys wie das Nothing Phone (3a) Lite oder auch das Samsung Galaxy A17 5G. Das normale T Phone 3 liegt bei 149 Euro (UVP). Damit ist es merklich günstiger als das Pro-Modell, allerdings muss der Käufer einige Abstriche hinnehmen. Unter anderem ist das Display deutlich schlechter und auch an der Kamera hat der Hersteller gespart.
- Telekom T Phone 3 Pro: Die wichtigsten technischen Daten
- Auspacken und Ersteindruck
- Das Display: AMOLED in 6,8 Zoll
- Ordentlich Leistung für ein Budget-Handy
- Kamera mit Schwächen
- KI als echter Mehrwert
- Das T Phone 3 im Vergleich zum Pro-Modell
- Fazit
Telekom T Phone 3 Pro: Die wichtigsten technischen Daten
Das Telekom-Smartphone ist mit einem 6,8 Zoll großen AMOLED-Display ausgestattet, diese Größe und die kontraststarke Bildschirmtechnik sind in dieser Preisklasse eher selten. Es ist weder besonders schlank noch besonders leicht. Die Waage im Testlabor zeigt 198 Gramm an, außerdem ist das Smartphone opulente 8,4 Millimeter dick. Letzteres wird ein wenig dadurch relativiert, dass die Kameralinsen nur leicht über die Rückseite herausragen.
Im T Phone 3 Pro arbeitet wie auch im T Phone 3 ein Chip von Qualcomm, der Snapdragon 6 Gen 3. Dieser Mittelklasse-Chip beherrscht moderne Standards wie Bluetooth 5.2 und Wi-Fi 6E. Die Speicherausstattung ist mit 256 Gigabyte großzügig, außerdem kann er per MicroSD-Karte erweitert werden. Der Akku mit 5.000 Milliamperestunden soll für eine lange Laufzeit sorgen.
Auspacken und Ersteindruck
An der Packung fallen gleich mehrere Dinge auf. Auf der Vorderseite ist eine Grafik des T Phone 3 Pro zu sehen, samt der magenta-farbigen Taste an der Seite. Und auf der Rückseite ist sehr prominent ein QR-Code zu sehen, der zu einem Quickstart-Guide im PDF-Format führt. Der Lieferumfang bietet wenig Überraschungen: Neben dem Smartphone und der Schnellanleitung (diesmal in Papierform) liegen nur ein Ladekabel und ein SIM-Karten-Werkzeug in der Verpackung.
Das Smartphone hält sich optisch zurück, der einzige Farbtupfer ist die Taste zum Einschalten in der Telekom-Hausfarbe Magenta. Die Rückseite ist aus Kunststoff, der Rahmen sieht zwar wie Metall aus, ist aber ebenfalls aus Plastik. Dennoch wirkt das Ganze wertig. Außerdem ist die Rückseite nicht so empfindlich gegenüber Fingerabdrücken, hässliche Schmierflecken halten sich in Grenzen. Durch das große Display liegt das Gerät nicht ganz so gut in der Hand und die Bedienung mit einer Hand ist fast unmöglich. Auf der Vorderseite fallen die etwas breit geratenen Displayränder auf. Die sind typisch für Handys in den unteren Preisklassen.
Die Einrichtung des T Phone 3 Pro verläuft unproblematisch, als Betriebssystem dient Android 15. In der Standardeinstellung wird der Nutzer von einem Sperrbildschirm in Magenta begrüßt, und auch der Bildschirmhintergrund ist in Magenta gehalten. Man könnte den Eindruck bekommen, die Telekom will, dass man auf keinen Fall vergisst, dass man ein T Phone in den Händen hält.
Das Display: AMOLED in 6,8 Zoll
Abgesehen von den Displayrändern wirkt der Bildschirm des T Phone 3 Pro nicht billig. Die AMOLED-Technik sorgt für knackige Farben und eine hohe Helligkeit. Auch in der Sonne lässt sich das Handy gut ablesen. 120 Hertz sorgen für ein flüssiges Bild auch bei schnellen Bewegungen. Das Display löst mit 1.080 × 2.392 Pixeln auf. Die Auflösung ist ähnlich hoch wie beim Samsung Galaxy A17. Zum Vergleich: das Samsung Galaxy S25 bietet 3.120 x 1.440 Pixel bei 6,7 Zoll, ist allerdings auch wesentlich teurer.
Lohnen sich günstige Smartphones oder trifft der Spruch "Wer billig kauft, kauft zweimal" auch hier zu? Wir vergleichen Handys von Samsung, Motorola, Xiaomi und Co und finden es heraus.
Ordentlich Leistung für ein Budget-Handy
Das T Phone 3 Pro ist für ein Budget-Handy recht flott. Im Geekbench 6 erzielt es im Schnitt über drei Läufe 860 Punkte im Singlecore- und 2639 Punkte im Multicore-Test. Damit ist es ähnlich schnell wie ein Samsung Galaxy A17 5G mit 982 und 2.051 Punkten. Ein Samsung Galaxy A56 als Vertreter der aktuellen Premium-Mittelklasse erreicht im Singlecore-Test 1.367 Punkte und im Multicore-Test 3.874 Punkte. Highend-Smartphones sind noch einmal deutlich stärker: Das iPhone 17 Pro Max kommt auf 3.778 beziehungsweise 9.605 Punkte.
Ein ähnliches Bild ergibt sich beim 3DMark WildLife Extreme. Dieser Test bewertet die 3D-Leistung der Smartphones und ist sehr anspruchsvoll. Das T Phone 3 Pro schafft hier 874 Punkte und schlägt die 366 Punkte des Galaxy A17 5G deutlich. An das Galaxy A56 mit 1.389 Punkten kommt es aber nicht heran und von den 4.914 Punkten des iPhone 17 Pro Max ist es ganz weit weg. Wer aufwendige 3D-Spiele zocken will, sollte sich also eher in Richtung Handy-Mittelklasse orientieren
Kamera mit Schwächen
Das T Phone 3 Pro hat drei Kameras: Die Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln auf. Dazu kommt noch eine Tiefenkamera mit 3 Megapixeln und eine Makrokamera mit mageren zwei Megapixeln. Die Frontkamera löst mit 32 Megapixeln auf. Im Bereich Video leistet sich das T Phone 3 Pro einen Patzer: Es kann keine 4K-Videos aufnehmen, die maximale Videoauflösung liegt bei WQHD (2560 x 1440). Das ist nicht mehr zeitgemäß.
Telekom T Phone 3 Pro Beispielfotos
Die Bildqualität der Hauptkamera ist okay, wenn die Lichtverhältnisse passen und man auf hohe Zoomstufen verzichtet. Wie üblich bringt der rein digitale Zoom Probleme mit sich: Details gehen verloren, die Schärfe leidet. Das ist schade, denn ohne Zoom schießt das T Phone 3 Pro gute Fotos mit natürlichen Farben.
Telekom T Phone 3 Pro Nachtmodus und Makro
Zusätzlich ist gibt es einen Nachtmodus, der ordentliche Ergebnisse liefert. Allerdings ist er etwas träge und benötigt für das Erstellen der Aufnahmen etwas Zeit. Die außerdem eingebaute Makro-Kamera leidet unter ihrer geringen Auflösung.
KI als echter Mehrwert
Die Telekom bewirbt das T Phone 3 Pro genauso wie das normale T Phone 3 als KI-Smartphones. Dazu greift die Telekom auf die KI-Suchmaschine Perplexity AI zurück. Für einen möglichst einfachen Zugriff zeigt der Sperrbildschirm die sogenannte Magenta AI Taste, die direkt zu Perplexity führt. Auch ein Doppelklick auf die Einschalttaste öffnet Perplexity.
Der Perplexity Assistent hat einen ähnlichen Funktionsumfang wie andere KI-Assistenten auch: Er kann Fragen beantworten, beim Verfassen von Texten oder Mails helfen oder auch Informationen zusammenfassen und Fakten überprüfen. Das funktioniert per Sprache oder Tastatur, aber auch über das Einkreisen auf dem Bildschirm. Im Kaufpreis des T Phone 3 und des T Phone 3 Pro sind 18 Monate Perplexity Pro enthalten, was den Funktionsumfang erweitert. Der Zusatzdienst ist normalerweise kostenpflichtig, die Telekom gibt des Wert mit 360 Euro an.
Die Kamera bekommt auf den T Phones KI-Unterstützung in Form von den Picsart Kamera-KI-Tools. Die sind einfach über die Kamera-App zu erreichen. Auch hier ist im Kaufpreis Smartphones die Premium-Version Picsart Pro für einen gewissen Zeitraum enthalten. Bei T Phone 3 für drei Monate, bei T Phone 3 Pro sogar für 12 Monate. Mit Hilfe der Picsart Tools lassen sich Fotos umfangreich bearbeiten, das reicht vom Entfernen von störenden Objekten bis hin zum Austausch des kompletten Hintergrunds eines Bildes. Auch komplett neue Bilder lassen sich generieren.
Der Wert der im Preis enthaltenen Premium-Versionen übersteigt den eigentlichen Kaufpreis der Smartphones deutlich. Die Integration der KI-Funktionen ist gelungen, der Funktionsumfang selbst ist groß. Für jemanden, der schon KI im Alltag nutzt, ist das ein gutes Angebot. Aber auch alle, die die KI-Funktionen einmal ausprobieren wollen, bekommen hier für vergleichsweise wenig Geld die Möglichkeit dazu.
Fazit
Ein großes Plus beim Telekom T Phone 3 Pro sind die mitgelieferten Premium-Versionen der KI-Tools. Aber auch davon abgesehen kann es als Budget-Smartphone überzeugen. Die Ausstattung ist mit 256 Gigabyte Speicher, kabellosem Laden und dem AMOLED-Display gut und die Kamera macht in Standardsituationen ordentliche Bilder. Auch die Leistung geht für den aufgerufenen Preis in Ordnung. Besonders interessant ist das T Phone 3 Pro für alle, die sowieso mit einem Mobilfunk-Vertrag im Telekom-Netz liebäugeln. Mit Vertrag wird das Handy noch einmal günstiger.
Das T Phone 3 im Vergleich zum Pro-Modell
Das normale T Phone 3 kostet mit 149 Euro (UVP) noch einmal 80 Euro weniger. Der Preisunterschied macht sich an einigen Stellen bemerkbar. Größter Negativpunkt ist das Display. Das ist mit 6,6 Zoll etwas kleiner und verzichtet auf die AMOLED-Technik. Schlimmer ist allerdings, dass es deutlich dunkler ist, als der Bildschirm der Pro-Variante. Im direkten Vergleich fällt das besonders auf. Aber auch bei der Benutzung im Alltag wünscht man sich immer mal wieder, dass das Display heller wäre.
- Preis (UVP): 149,00 Euro
- Displaygröße: 6,6 Zoll
- Gewicht: 220 Gramm
- Bildschirm : 2,9
- Leistung & Akku : 4,6
Bei der Ausstattung wurde der Rotstift ebenfalls angesetzt: Kabelloses Laden fällt ihm genauso zum Opfer wie die Makrokamera. Die Frontkamera muss mit 13 Megapixeln auskommen. Der Speicher halbiert sich auf 128 Gigabyte. Immerhin arbeitet auch im T Phone 3 der gleiche Chip wie im Pro, allerdings mit etwas weniger Arbeitsspeicher. Das bestätigen die Leistungsmessungen: Das normale T Phone 3 ist wenn überhaupt, nur minimal langsamer als das T Phone 3 Pro.
Telekom T Phone 3
Letzten Endes liegt es nicht an der Leistung, sondern an der schlechteren Ausstattung und vor allem am Display, dass das normale T Phone 3 nicht mit dem T Phone 3 Pro mithalten kann.
Telekom T Phone 3 Pro
Transparenzhinweis: Das Testgerät hat uns der Hersteller für den Testzeitraum leihweise zur Verfügung gestellt.
Sagt euch nicht zu? Ihr sucht nach passenden Alternativen? Eine umfangreiche Liste an Telekom T Phone 3 Pro-Alternativen halten wir für euch in unserer Smartphone-Übersicht bereit.
Telekom T Phone 3 Pro: Datenblatt
Hier findet ihr die technischen Daten zu Telekom T Phone 3 Pro. Größe, Gewicht und andere Eigenschaften könnt ihr so problemlos mit anderen Produkten vergleichen.
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 6 Gen. 3 |
| GPU | Adreno 710 |
| RAM | 8 GB |
| Akku-Kapazität | 5.000 mAh |
| Schnellladen | ✔ Ja |
| Austauschbar | ✘ Nein |
| Wireless Charging | ✔ Ja |
| Gerätespeicher | 256 GB |
| Erweiterbarer Speicher | ✔ Ja |
| Hauptkamera (Rückseite) | 50 MP |
| Videoaufnahme | 2K |
| Zweiter Bildsensor | 13 MP Tiefenkamera |
| Dritter Bildsensor | 2 MP Makrokamera |
| Autofokus | ✔ Ja |
| Digitaler Zoom | ✔ Ja |
| Blitzlicht | LED |
| Frontkamera | 32 MP |
| Höhe | 167 mm |
| Breite | 79 mm |
| Tiefe | 8,4 mm |
| Gewicht | 198 g |
| Display-Auflösung | 2.392 x 1.080 |
| Display-Diagonale | 6,8 |
| Display-Pixeldichte | 386 |
| Display-Typ | AMOLED |
| SIM-/ Speicher-Karten-Format, Anzahl der Slots | Nano-SIM (4FF), eSIM |
| Dual-SIM | ✔ Ja |
| Bluetooth | 5.2 |
| WiFi | Wi-Fi 6E |
| LTE | ✔ Ja |
| 5G | ✔ Ja |
| USB | USB Typ C |
| Kopfhöreranschluss | ✘ Nein |
| Fingerabdruckscanner | ✔ Ja |
| NFC | ✔ Ja |
| GPS | ✔ Ja |
| Glonass | ✔ Ja |
| BeiDou | ✘ Nein |
| Kompass | ✔ Ja |
| Radio | ✘ Nein |
| Beschleunigungssensor | ✔ Ja |
| Näherungssensor | ✔ Ja |
| Umgebungslichtsensor | ✔ Ja |
| SAR-Wert Körper | 0,940 W/kg |
| SAR-Wert Kopf | 0,940 W/kg |
| zweite SIM physisch | ✘ Nein |
| eSIM als zweite SIM | ✔ Ja |
| 5G auf beiden SIM-Karten | ✔ Ja |
| getrennter SIM- und Speicherkartenslot | ✔ Ja |