SMARTPHONE

Pixel 9a überzeugt im Test: Dieses Mittelklasse-Handy spielt in der Oberliga

Mit dem Pixel 9a bringt Google sein neues Mittelklasse-Handy für 2025 auf den Markt - zum Preis von 549 Euro. Im Test zeigt es sich näher an der Oberklasse, als es der Preis vermuten lässt.

Google Pixel 9a im Test

Google Pixel 9a
Testnote 2,4 gut Leserwertungen
144 Bewertungen
Bildschirm
2,9
Leistung & Akku
3,4
Kamera
1,7
Bedienung & Ausstattung
1,6
Service / Umwelt
1,4
ab 368,00€
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Gut, besser, Google Pixel 9a

Mit dem Pixel 9a bringt Google einen würdigen Nachfolger für das bereits beliebte Pixel 8a aus dem Jahr 2024 - und vor allem ein rundum gelungenes Gesamtpaket für 549 Euro. Es punktet mit einem schönen Display, einem griffigen Gehäuse und einem ausdauernden Akku, der schneller lädt als erwartet. Kabelloses Laden ist ebenfalls an Bord - eine echte Seltenheit in dieser Preisklasse. Die Software rundet das Erlebnis ab: Zahlreiche gut funktionierende KI-Features, eine außergewöhnlich lange Update-Versorgung und quasi ein Ticket in der ersten Reihe für neue Android-Versionen heben das Pixel 9a klar von der Konkurrenz ab. Zwar fallen die vergleichsweise dicken Displayränder ins Auge und eine eigene Makrokamera fehlt - doch abgesehen davon liefert die Kamera schöne, gut ausgeleuchtete Fotos. Preis-Leistungs-technisch ist das Pixel 9a ein echter Kracher - und definitiv eine Kaufempfehlung wert.

Das hat uns gefallen

  • Lange Akkulaufzeit
  • Zügiger aufgeladen als gedacht
  • KI-Features von Gemini
  • Kabelloses Laden
  • Lange Update-Versorgung

Das hat uns nicht gefallen

  • Wenig "maximalen" Speicher
  • Recht dicke Bildschirmränder
  • Eher schlecht für Makro-Aufnahmen geeignet

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Aktuelle Meldungen

Netzwelt hat das Google Pixel 9a getestet.
Netzwelt hat das Google Pixel 9a getestet. (Quelle: Netzwelt)

Google bringt mit dem Pixel 9a im April 2025 sein neues Mittelklasse-Smartphone auf den Markt - und damit den Nachfolger des bereits beliebten Pixel 8a aus dem Jahr 2024.

Im Test konnte das Handy, das ab 549 Euro erhältlich ist, als Gesamtpaket überzeugen. In vielen Bereichen übertrifft es das preislich vergleichbare Galaxy A56 von Samsung - und rückt damit eher in die Nähe deutlich teurerer Modelle der Oberklasse, wie dem Galaxy S25.

Die wichtigsten technischen Daten

Das Pixel 9a bringt ein etwas größeres Display mit als sein Vorgänger: Die Bildschirmdiagonale liegt nun bei 6,3 Zoll - 0,2 Zoll mehr als beim Pixel 8a. Inhalte werden auf einem pOLED-Panel mit einer Auflösung von 1080 × 2424 Pixeln dargestellt. Die Bildwiederholrate liegt bei 120 Hertz - ein Wert, den mittlerweile auch viele Mittelklasse-Modelle wie das Galaxy A56 bieten. Bei der Auflösung liegt das Pixel 9a mit leichtem Vorsprung vorn: Das A56 bringt es auf 1080 × 2340 Pixel. Durch Widevine L1 und HDR10+ können Inhalte etwa von Netflix oder Amazon Prime Video in hoher Qualität gestreamt werden. Dolby Vision wird allerdings nicht unterstützt.

Wie schon beim Pixel 8a kommt auch beim Pixel 9a Corning Gorilla Glass 3 als Displayglas zum Einsatz - dieses soll besonders bruch- und kratzfest sein. Insgesamt ist das Pixel 9a mit seinen Maßen von 154,7 x 73,3 x 8,9 Millimetern etwas größer und breiter als sein Vorgänger - dafür aber minimal leichter. Es bringt 185,9 Gramm auf die Waage, während das Pixel 8a bei 189 Gramm liegt.

Im Vergleich zum Google Pixel 8a (rechts) ist das Pixel 9a (links) größer, breiter und leichter.
Im Vergleich zum Google Pixel 8a (rechts) ist das Pixel 9a (links) größer, breiter und leichter. (Quelle: Netzwelt)

Maximal mit 256 Gigabyte Speicher erhältlich

Das Pixel 9a ist in zwei Speichervarianten erhältlich: wahlweise mit 128 oder 256 Gigabyte internem Speicher. Der Arbeitsspeicher ist in beiden Fällen 8 Gigabyte groß. Eine Möglichkeit zur Speichererweiterung per microSD-Karte gibt es - wie beim ähnlich bepreisten Galaxy A56 - nicht. Es geht aber auch anders. Das REDMAGIC 10 Air, ein Gaming-Smartphone für 499 Euro, bringt nicht nur 256 Gigabyte Speicher ab Werk mit, sondern auch 12 Gigabyte RAM.

Bei der Akkukapazität hat Google nachgelegt: Das Pixel 9a kommt mit einem 5.100-Milliamperestunden-Akku, was mehr Akku-Kapazität ist als beim Google Pixel 9a (4.492 mAh). Laut Hersteller soll das für bis zu 30 Stunden Videowiedergabe reichen. Im Im Test zeigte sich sogar etwas mehr Ausdauer: Das Pixel 9a hielt ganze 30 Stunden und 23 Minuten durch. Damit übertrifft es nicht nur den direkten Konkurrenten Galaxy A56 (knapp 30 Stunden), sondern auch das REDMAGIC 10 Air (26 Stunden und 10 Minuten) sowie das dreimal so teure Galaxy S25 Ultra, das im gleichen Test auf 25 Stunden kam. Ein voller Tag ohne Zwischenladung sollte für das Google Pixel 9a also kein Problem darstellen.

Das Google Pixel 9a ist mit einem größeren Akku ausgestattet als sein Vorgänger, das Pixel 8a.
Das Google Pixel 9a ist mit einem größeren Akku ausgestattet als sein Vorgänger, das Pixel 8a. (Quelle: Netzwelt)

Schneller laden - und vor allem auch kabellos

Beim Laden hat das Pixel 9a im Vergleich zum Vorgänger leicht zugelegt: Statt 18 Watt unterstützt es nun bis zu 23 Watt Ladeleistung. Das klingt auf dem Papier nicht spektakulär - vor allem im Vergleich zum Galaxy A56 mit 45 Watt oder gar dem REDMAGIC 10 Air mit 80 Watt. Doch das Ladeergebnis überrascht: In unserem Test war der Akku nach 101 Minuten vollständig aufgeladen - also in unter zwei Stunden. Damit lädt das Pixel 9a überraschend schneller als das Galaxy A56 (115 Minuten), wenn auch erwartungsgemäß langsamer als das REDMAGIC 10 Air (60 Minuten). Ein echter Pluspunkt in dieser Preisklasse: Das Pixel 9a unterstützt kabelloses Laden - mit bis zu 7,5 Watt. Das bieten viele Mittelklasse-Geräte nach wie vor nicht.

Das Pixel 9a ist in Sachen Konnektivität solide aufgestellt. Es unterstützt den Mobilfunkstandard 5G und funkt im WLAN via Wi-Fi 6E sowie Bluetooth 5.3 - alles durchaus üblich in der Preisklasse um 500 Euro. Es gibt allerdings auch Überflieger: Das REDMAGIC 10 Air etwa bringt bereits Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 mit - Features, die man sonst eher aus dem Premiumsegment kennt. Das Pixel 9a bietet Dual-SIM-Unterstützung - sei es via eSIM oder physischer SIM-Karte. Der Slot für die physische SIM-Karte sitzt beim Pixel 9a Unterseite des Geräts - beim Pixel 8a ist er noch auf der linken Seite zu finden.

Das Fach für die SIM-Karte befindet sich beim Google Pixel 9a auf der Unterseite des Handys.
Das Fach für die SIM-Karte befindet sich beim Google Pixel 9a auf der Unterseite des Handys. (Quelle: Netzwelt)

Lieferumfang: Schön minimalistisch

Viel Zubehör bringt das Pixel 9a nicht mit. In der schlichten Verpackung liegen ein ein Meter langes USB-C-auf-USB-C-Ladekabel, ein SIM-Tool sowie etwas Papierkram - darunter die üblichen Hinweise zu Sicherheit und Garantie.

Der Lieferumfang des Google Pixel 9a ist minimalistisch gehalten.
Der Lieferumfang des Google Pixel 9a ist minimalistisch gehalten. (Quelle: Netzwelt)

Angenehm fällt auf, dass Google beim Pixel 9a komplett auf Kunststoff in der Verpackung verzichtet. Das Kartonstück, in dem das Ladekabel steckt, ist zwar beschichtet, besteht aber ebenfalls aus Papier. Auch die Hülle, in die das Smartphone selbst eingeschlagen ist, ist aus Papier. Ähnlich nachhaltig verpackt waren zuletzt auch das Samsung Galaxy A26 und das Nothing Phone (3a) Pro. Ein erfreulicher Schritt in Sachen Umweltschutz.

Schön, griffig - doch eine Sache könnte besser sein

Das Pixel 9a fühlt sich hochwertig an - das Aluminium-Gehäuse und die mattierte Rückseite aus Kunststoff sind ebenmäßig verarbeitet - drüberstreichen ist ein Genuss. In der Hand liegt das Smartphone auch nach dem kleinen Wachstumsschub gut. Die einhändige Bedienung klappt ohne große Mühen, und sowohl Rückseite als auch Display nerven nicht durch Fingerabdruck-Anfälligkeit. Richtig schön ist auch, dass das Pixel 9a dank der schmalen Kamera-Insel überhaupt nicht kippelt, wenn man es auf die Rückseite legt.

An einer Sache könnte man sich dennoch stören, wenn man das Google Pixel 9a in der Hand hält. Es hat nämlich recht dicke, schwarze Bildschirmränder. Wie schmal diese selbst bei Mittelklasse-Smartphones sein können, zeigt das REDMAGIC 10 Air. Nutzt man das Pixel 9a im voreingestellten Dark Mode, fallen die Ränder weniger auf - im Light Mode hingegen schon deutlich mehr.

Verglichen mit dem REDMAGIC 10 Air (rechts) fallen die Bildschirmränder des Pixel 9a deutlich dicker aus.
Verglichen mit dem REDMAGIC 10 Air (rechts) fallen die Bildschirmränder des Pixel 9a deutlich dicker aus. (Quelle: Netzwelt)

Einrichtung: Flott mit hilfreichen Erinnerungen

Bei der Einrichtung des Google Pixel 9a ist kein Schritt unangenehm aufgefallen. Neben den bekannten Schritten wie der Einrichtung von WLAN, SIM sowie Browser- und Suchmaschineneinstellungen gibt das Pixel 9a die Möglichkeit, es für sich selbst (einen Erwachsenen) oder ein Kind einzurichten - mit entsprechenden Kindersicherungen. Zusätzlich gab es eine kurze Einführung zu einigen Tools der Google AI, Sicherheitsfeatures wie "Katastrophenwarnung" oder Musikerkennung via "Now Playing" - einer ins System integrierten Software, ähnlich wie Shazam.

Während der Einrichtung des Google Pixel 9a werden einem nützliche Features erklärt.
Während der Einrichtung des Google Pixel 9a werden einem nützliche Features erklärt. (Quelle: Netzwelt)

Insgesamt hat die Einrichtung 6 Minuten gedauert - inklusive aufmerksamem Lesen an einigen Stellen. Das ist sehr flott.

Hier läuft Android 15 - und es gibt 7 Jahre lang Updates

Auf dem Pixel 9a läuft seit Markteinführung Android 15. Da Google Hersteller der Android-Software ist, die die Basis für Betriebssysteme anderer Hersteller wie Samsung (One UI 7.0) und Xiaomi (HyperOS 2.0) bildet, erhalten Google-Smartphones die neuesten Betriebssystem-Updates vor allen anderen. Insgesamt erhält das Google Pixel 9a sieben Jahre lang Betriebssystem- und Sicherheitsupdates - plus die sogenannten "Pixel Drops", bei denen Google-Handys und Smartwatches neue Features erhalten können. So lange erhalten nur die Flaggschiff-Handys von Samsung Updates - das Galaxy S25, S25+ und Galaxy S25 Ultra.

Wie das Hands-On-Video zeigt, reagierte das Pixel 9a zackig auf Eingaben - ohne Ruckeln. Die Animationen liefen flüssig ab. Ein komfortables Alltags-Feature fehlt dem Pixel 9a mit Android 15 jedoch. Das ausgeschaltete Display lässt sich nicht via Fingerabdruck "wecken" - dafür muss man es erst einmal einschalten. In Samsungs Version von Android 15 und damit auf dem Galaxy A56 ist das schon möglich.

Viele KI-Tools: "Guck mal, ich stehe vor einem Sonnenblumen-Feld!"

Tools auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) bietet das Google Pixel 9a viele. Fotos lassen sich vielfach bearbeiten. Durch "Optimieren", gibt es mit einem Tipp eine farblich verbesserte Version des Fotos, mit "bester Ausschnitt" wird der Ausschnitt des Fotos verändert - auch mit Erweiterung des eigenen Fotos. Man kann sich und andere Personen auch in Bilder hinzufügen - was hilfreich ist, wenn man ein Gruppenbild machen will, einer aber das Handy halten muss.

Oder man tauscht die Gesichter aus Gruppenfotos so aus, dass man schneller zu einer Aufnahme kommt, die allen gefällt. Es lassen sich auch unerwünschte Objekte nachträglich aus Bildern entfernen, oder sogar ein ganzer Hintergrund austauschen. Und dann steht man auf einmal anstatt in der Hamburger Innenstadt vor einem Sonneblumenfeld - cool!

Gemacht mit dem Google Pixel 9a.
Gemacht mit dem Google Pixel 9a.

Mit dem Google Pixel 9a lassen sich Hintergründe von Fotos austauschen.

Für Videos bietet das Pixel 9a den "Audio Radierer" mit dem sich störende Hintergrundgeräusche Nachträglich entfernen lassen. Den hat auch das Galaxy S25 Ultra. Im Test hat der "Audio Radierer" vom Google Pixel 9a sehr gut funktioniert um Windgeräusche herauszufiltern - den hellen Ton von der Baustelle konnte es nicht gänzlich kaschieren.

Auch neu für den Nachfolger des Galaxy 8a ist die App "Pixel Studio". Dort lassen sich Sticker oder Bilder durch Worte erstellen lassen. Im Test haben die Ergebnisse nicht immer überzeugt - ein witziges Tool ist "Pixel Studio" auf jeden Fall.

Gemini ist richtig stark geworden

Googles Large Language Model Gemini (LLM) ist auf dem Pixel 9a nur einen Tastendruck entfernt. Drückt man die Power-Taste länger, kann man direkt mit Gemini sprechen oder schreiben und sich - ähnlich wie bei ChatGPT - bei der Internetsuche helfen lassen. Mittlerweile ist Gemini auch auf vielen Android-Handys anderer Hersteller integriert - auf Pixel-Smartphones wie dem Pixel 9a kann sie aber besonders viel.

Gemini kann nämlich app-übergreifend "handeln" - auch, weil sich aktivieren lässt, dass die KI den Kontext des Bildschirms "verstehen" kann. Dann kann Gemini auf dem Pixel 9a per Zuruf Aufgaben übernehmen: etwa einen Timer oder Wecker stellen oder das aktuelle Wetter in Hamburg ansagen. Auch der Zugriff auf Google Apps funktioniert - zum Beispiel, um einen Termin einzutragen - oder auf Mails, um gezielt nach Inhalten zu suchen.

Auf die Frage "Kannst du mir bitte die letzte Mail in Gmail mit einem wichtigen Code zeigen?" hat Gemini im Test die richtige Nachricht zuverlässig herausgesucht. Ein derart flüssiges Assistenz-Erlebnis gibt es bislang nur bei der Galaxy AI auf den höherpreisigen Modellen der Galaxy S25-Serie. Die Apple Intelligence soll irgendwann ähnliche Funktionen bieten - noch ist sie aber nicht so weit.

Prozessor

Im Pixel 9a steckt der neue Tensor G4. Er löst den Tensor G3 aus dem Pixel 8a ab. Im Geekbench 6-Test kam der Prozessor auf durchschnittlich 1.623 Punkte im Single-Core- und 3.986 Punkte im Multi-Core-Bereich (gemessen über drei Durchläufe). Damit liegt das Pixel 9a vor dem Galaxy A56 mit Exynos 1480 (1.367 und 3.874 Punkte) und auch vor dem Nothing Phone (3a) Pro, das mit dem Snapdragon 7s Gen 3 ausgestattet ist (1.117,6 und 3.289,3 Punkte). Natürlich geht es auch noch eine Ecke flotter. Das Galaxy S25 Ultra mit dem Snapdragon 8 Elite bringt es auf 3.050 und 9.790 Punkte. Und selbst das günstigere REDMAGIC 10 Air zieht mit 2.249 und 7.061 Punkten ordentlich davon. In der Mittelklasse sind solche Werte allerdings selten - Kompromisse bei der Prozessorleistung gehören hier zum Alltag.

Im 3DMark Wild Life Extreme-Test, der die Grafikleistung von Smartphones misst, erreichte das Pixel 9a durchschnittlich 2.621,3 Punkte - basierend auf drei Durchläufen. Damit liegt es deutlich vor dem Galaxy A56, das im gleichen Test auf 1.389 Punkte kommt. Zum Vergleich: Das Galaxy S25 Ultra mit dem aktuellen Snapdragon 8 Elite erzielte 5.799 Punkte. Schon während des Tests zeigte sich: Die besonders anspruchsvollen "Extreme"-Grafiken liefen nicht immer flüssig, hier und da kam es zu Rucklern. Für intensives, grafiklastiges Gaming ist das Pixel 9a daher eher weniger geeignet. Zudem wurde das Gerät während der Benchmark-Tests spürbar warm.

Fotos: Gut - mit Luft nach oben

Auf der Rückseite des Google Pixel 9a befindet sich ein Zweifach-Kamera-System - bestehend aus einer 48-Megapixel-Weitwinkel- und einer 13-Megapixel-Ultraweitwinkel-Kamera. Die Frontkamera knipst Selfies mit einer Auflösung von 13 Megapixeln (zu sehen beim "Sonnenblumen-Bild" oben). Im Foto-Test ist das Pixel 9a gegen das Galaxy S25 Ultra angetreten - und hat sich gut geschlagen.

Gemacht mit dem Google Pixel 9a.
Gemacht mit dem Samsung Galaxy S25 Ultra

Hamburger Rathaus im Ultraweitwinkel: Pixel 9a (links) und Galaxy S25 Ultra (rechts).

Bei der Ultraweitwinkel-Aufnahme vom Hamburger Rathaus liefern sowohl das Pixel 9a (links) als auch das Galaxy S25 Ultra (rechts) überzeugende Ergebnisse. Die farbliche Darstellung unterscheidet sich ein wenig, wirkt bei beiden Bildern aber ausgeglichen. Zoomt man stark ins Bild hinein, zeigt sich jedoch: Die 200-Megapixel-Kamera des Galaxy S25 Ultra liefert sichtbar mehr Details und Schärfe - zum Beispiel beim Schriftzug "Rathaus Passage".

Gemacht mit dem Google Pixel 9a.
Gemacht mit dem Samsung Galaxy S25 Ultra

Statue bei 5-fachem Zoom: Pixel 9a (links) und Galaxy S25 Ultra (rechts).

Bei 5-fachem Zoom ist das Foto der Statue vom Pixel 9a (links) schön und vor allem gut sowie natürlich ausgeleuchtet. Besonders am Gesicht erkennt man jedoch, dass das Galaxy S25 Ultra (rechts) die gesamte Szenerie schärfer erfasst - und das, ohne dass man stark ins Bild hineinzoomen muss.

Gemacht mit dem Google Pixel 9a.
Gemacht mit dem Samsung Galaxy S25 Ultra

Straßenleuchte bei 8-fachem Zoom: Pixel 9a (links) und Galaxy S25 Ultra (rechts).

Dass das Pixel 9a bei höherem Zoom Details zunehmend weniger scharf einfängt, zeigt sich auch bei der Aufnahme mit 8-fachem Zoom - mehr ist beim Pixel 9a nämlich gar nicht möglich. Die Aufnahme vom Pixel 9a (links) ist zwar schön ausgeleuchtet, doch die Konturen der Straßenlaterne oder der Schmutz im Inneren der Leuchte sind deutlich schlechter zu erkennen als beim Galaxy S25 Ultra (rechts).

Gemacht mit dem Google Pixel 9a.
Gemacht mit dem Samsung Galaxy S25 Ultra

Nahaufnahme von Blumen: Pixel 9a (links) und Galaxy S25 Ultra (rechts).

Bei der Nahaufnahme der Blüten lässt sich erkennen, dass das Pixel 9a (links) zwar einen automatischen Makromodus besitzt, jedoch keine eigene Makrolinse hat. Von den hellrosanen Blüten in der Bildmitte werden einige Details, wie feine Linien, gut erfasst - der Hintergrund und umliegende Blüten werden allerdings deutlich unschärfer dargestellt. Hier liefert das Galaxy S25 Ultra (rechts) eindeutig das detailreichere Ergebnis.

Für ein 549-Euro-Smartphone hat sich das Pixel 9a im Vergleich zum Galaxy S25 Ultra, das fast das Dreifache kostet, insgesamt sehr gut geschlagen. Ultraweitwinkel-, klassische Weitwinkel-Fotos, Selfies und auch Aufnahmen mit geringem Zoom meistert es mit überzeugenden Ergebnissen - vor allem, was die Ausleuchtung angeht. Wer allerdings auch Wert auf besonders detailreiche Makroaufnahmen legt, sollte lieber zu einem Smartphone mit eigenständigem Makroobjektiv greifen.

Fazit

Das Google Pixel 9a hat im Test auf vielen Ebenen überzeugt. Es bietet ein solides Display, das schnell auf Eingaben reagiert, und liegt allgemein richtig gut in der Hand. Selbst die Rückseite aus recyceltem Kunststoff wirkt dank des matten Finishs hochwertig. In Verbindung mit der Software im klassischen Google- und Android-Look ergibt das Pixel 9a ein stimmiges Gesamtpaket. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die vergleichsweise dicken Displayränder wirken etwas altbacken.

Der Akku des Pixel 9a hält schön lange durch - über 30 Stunden. Für eine volle Ladung braucht er zwar fast zwei Stunden, ist damit aber schneller als das Galaxy A56. Und: Das Pixel 9a lässt sich sogar kabellos aufladen - eine Seltenheit in dieser Preisklasse. Die bislang längste Update-Versorgung für ein Mittelklasse-Smartphone ist ebenfalls ein starkes Argument für das Pixel 9a. Außerdem erhält man mit einem Pixel-Handy die neueste Android-Software vor allen anderen Android-Herstellern.

Mir seiner Vielfalt an KI-Features katapultiert sich das Google Pixel 9a direkt in die Oberliga. Das "Pixel Studio" macht Spaß - auch wenn die Ergebnisse nicht immer hundertprozentig akkurat sind. Durch viele Bearbeitungsmöglichkeiten lassen sich Fotos und Videos wirklich verbessern. Mit dem "Audio Eraser" bietet das Pixel 9a sogar ein Feature, das wir bisher nur vom Galaxy S25 Ultra kennen. Und dann ist da noch Gemini, das innerhalb der Google-Apps Aufgaben übernehmen kann - ein Träumchen, wenn man Lust auf KI-Features und Aufgaben-Erledigung per Zuruf hat. Wer darauf keine Lust hat, kann übrigens einfach die "Display-Erkennung" deaktivieren.

Die Fotos sind schön, gut ausgeleuchtet, aber mit Tendenz zu "nicht mehr ganz so scharf", je höher der Zoom wird. Außerdem hat das Pixel 9a kein eigenes Makro-Objektiv, und die Testaufnahmen im Makromodus waren eher "nur okay". Wer jedoch auch mit "insgesamt zufriedenstellend bis schönen" Fotos glücklich werden kann und nicht die High-End-Kameras von Flaggschiff-Modellen braucht, trifft mit dem Pixel 9a eine sehr gute Wahl. Von Netzwelt gibt es dafür eine klare Kaufempfehlung.

Google Pixel 9a

Google Pixel 9a
Testnote 2,4 gut Leserwertungen
144 Bewertungen
Bildschirm
2,9
Leistung & Akku
3,4
Kamera
1,7
Bedienung & Ausstattung
1,6
Service / Umwelt
1,4
ab 368,00€
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Transparenzhinweis: Das Testgerät wurde Netzwelt vom Hersteller zu Testzwecken zur Verfügung gestellt und nach Abschluss des Tests wieder zurückgeschickt.

Google Pixel 9a: Die besten Alternativen

Sagt euch nicht zu? Ihr sucht nach passenden Alternativen? Nachfolgend findet ihr die besten Google Pixel 9a-Alternativen.

Zudem empfehlen wir euch einen Blick in unsere Smartphone-Bestenlisten. Vergleichbare Produkte findet ihr beispielsweise in den Bestenlisten "Kleine Handys im Test (2025): Diese 6 kompakten Smartphones passen noch in die Hosentasche" oder "Smartphones bis 550 Euro im Test: Die besten Modelle von Samsung, Xiaomi, Google und Co."

Google Pixel 9a: Datenblatt

Hier findet ihr die technischen Daten zu Google Pixel 9a. Größe, Gewicht und andere Eigenschaften könnt ihr so problemlos mit anderen Produkten vergleichen.

Prozessor Google Tensor G4
GPU ARM Mali-G715
RAM 8 GB
Akku-Kapazität 5100 mAh
Schnellladen Nein
Austauschbar Nein
Wireless Charging Ja
Reverse Charging Nein
Gerätespeicher 128, 256 GB
Hauptkamera (Rückseite) 48 MP
Hauptkamera-Auflösung 8000 x 6000 Pixel
Videoaufnahme 3840 x 2160 Pixel
Brennweite 26 mm
Zweiter Bildsensor 13 MP
Autofokus Ja
Digitaler Zoom Ja
Blitzlicht Dual-LED
Höhe 154,7 mm
Breite 73,3 mm
Tiefe 8,9 mm
Gewicht 185,9 g
Display-Auflösung 1080 x 2424 Pixel
Display-Diagonale 6,3 Zoll
Display-Pixeldichte 421 ppi
Display-Typ OLED
SIM-/ Speicher-Karten-Format, Anzahl der Slots Nano-SIM (4FF - Fourth Form Factor-Karte, seit 2012, 12.30 x 8.80 x 0.67 mm), eSIM
Dual-SIM Nein
Bluetooth 5.3
WiFi 802.11a (IEEE 802.11a-1999), 802.11b (IEEE 802.11b-1999), 802.11g (IEEE 802.11g-2003), 802.11n (IEEE 802.11n-2009), 802.11n 5GHz, 802.11ac (IEEE 802.11ac), Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax), Wi-Fi 6E (IEEE 802.11ax), Wi-Fi Hotspot, Wi-Fi Direct, Wi-Fi Display
LTE LTE-FDD 700 (B12), LTE-FDD 700 (B13), LTE-FDD 700 (B14), LTE-FDD 700 (B17), LTE-FDD 700 (B28), LTE-FDD 700 (B29), LTE-FDD 800 (B20), LTE-FDD 850 (B5), LTE-FDD 850 (B18), LTE-FDD 850 (B19), LTE-FDD 850 (B26), LTE-FDD 900 (B8), LTE-FDD 1500 (B32), LTE-FDD 1
5G Ja
GPRS Ja
HSDPA Ja
HSUPA Ja
EDGE Ja
GSM 850 (B5), 900 (B8), 1800 (B3), 1900 (B2) MHz
IrDA Nein
USB USB Type-C
Kopfhöreranschluss Nein
Fingerabdruckscanner Ja
NFC Ja
GPS Ja
Glonass Ja
BeiDou Ja
Kompass Ja
Radio Nein
Beschleunigungssensor Ja
Näherungssensor Ja
Umgebungslichtsensor Ja
zweite SIM physisch Ja
eSIM als zweite SIM Ja
5G auf beiden SIM-Karten Ja
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