DSL-Router: Diese haben im Test überzeugt
DSL-Router im Test: Das sind die besten Geräte
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DSL-Router im Vergleich: Diese Geräte überzeugen mit hoher Geschwindigkeit, einfacher Einrichtung und starker WLAN-Leistung. Erfahren Sie hier mehr.
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Obwohl der Trend auch in Deutschland immer mehr zur Glasfaser geht, bleibt DSL noch die beliebteste Internetanschlussart. Und warum auch nicht? Der Zugang klappt unkompliziert über die Verknüpfung des heimischen Routers mit einem Kabel an die Telefondose. Zudem reichen Datenraten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde (Mbps) für den Privatgebrauch. Damit die Datenraten hoch und die Leistungen stark ausfallen, sollte der Router ein passendes Modem verbaut haben. Nur dann klappen Surfen, Streaming und Gaming im schnellen Tempo. In unseren Breitgraden sind besonders FritzBoxen die erste Wahl, wenn es um verlässliche Router mit DSL-Modem geht. Aber auch Internetanbieter wie die Deutsche Telekom bieten Geräte zum Mieten oder Kaufen an. COMPUTER BILD hatte unterschiedliche DSL-Router im Test – und listet für Sie die besten auf.
Testsieger: FritzBox 5690 Pro
Den ersten Platz sichert sich die FritzBox 5690 Pro. Ausgerüstet mit dem neueren WLAN-Standard Wifi 7 (WLAN-be) kann sie im dritten Frequenzband auf 6 Gigahertz (GHz) Daten senden und empfangen. Außerdem hat die 5690 Pro ein zweites Modem für Glasfaser, weshalb sie sich ideal für Haushalte in der Übergangsphase eignet. Im Test überzeugte sie mit sehr schnellem WLAN, vielen Anschlüssen und reihenweise Funktionen. Noch ein Vorteil: Die 5690 Pro eignet sich perfekt als Smart-Home-Hub. Neben dem Funkstandard DECT-ULE für Fritz!-Geräte hat sie auch Zigbee auf dem Kasten, womit herstellerfremde Produkte wie die Philips-Hue-Reihe ins Heimnetz aufgenommen werden können. Demnächst kommt per Update sogar der Standard Matter hinzu. Preis: 306 Euro. (Stand 17. Juli 2026)
Preis-Leistungs-Tipp: FritzBox 7530 AX
Wenn Sie eine günstige DSL-FritzBox suchen: Die FritzBox 7530 AX besitzt eine für kleine Haushalte ausreichende WLAN-Leistung und ist wie die FritzBox 7590 für Supervectoring-Anschlüsse geeignet. Sie beherrscht Wifi 6 (WLAN-ax) und überholte den älteren Preis-Tipp FritzBox 7530 im Test. Preis: 145 Euro. (Stand 17. Juli 2026)
Für Smart Home und Hybrid: Telekom Speedport Pro Plus
Provider-Router halten in puncto Funktionen nicht mit den Fritz!-Modellen mit, der Telekom Speedport Pro Plus hatte im Test jedoch schnelles WLAN und eine enorme WLAN-Reichweite. Besonderheit: Der Telekom-Router dient als vollwertige Smart-Home-Zentrale für viele Standards und bündelt Mobilfunk- und DSL-Tempo dank integriertem SIM-Fach und Hybrid-Modus. Preis für die "Gaming Edition": 101 Euro. (Stand 17. Juli 2026)
So testet COMPUTER BILD DSL-Router

Das WLAN-Tempo erfasst COMPUTER BILD mit dem Windows-Bordprogramm iperf und der grafischen Benutzeroberfläche jperf.
Foto: COMPUTER BILD
Ein Router soll natürlich vor allem viel Leistung bringen – daher nehmen die WLAN-Messungen im Test von COMPUTER BILD einen hohen Stellenwert ein. Schnelles WLAN allein ist für eine gute Testnote aber nicht immer ausreichend: Die Geräte müssen darüber hinaus über eine clevere WLAN-Optimierung und überzeugende Telefonanlage sowie einen hohen Funktionsumfang verfügen. Wenn der Router jetzt noch bei Einrichtung und Bedienung punktet, darf sich das Gerät zu den Top-Produkten in der Bestenliste gesellen. Diese Testpunkte sind besonders wichtig:
WLAN-Tempo: COMPUTER BILD erfasst die WLAN-Geschwindigkeit von Routern jeweils zu einer PC-Netzwerkkarte mit Wifi 7 (TP-Link TBE550E mit zwei Antennen), Wifi 6 (TP-Link TX3000E mit zwei Antennen) sowie zu einer Karte mit den älteren Standards Wifi 4 und 5 (Asus PCE-AC88 mit vier Antennen). Es gibt vier Messpunkte mit steigender Entfernung zwischen Router und Test-PC, an denen die Redaktion jeweils die Sende- und Empfangsleistung ermittelt.
WLAN-Optimierung: Bessere Router optimieren das WLAN mit diversen Funktionen. Per Band Steering schubsen sie Endgeräte etwa stets auf die schnellste WLAN-Frequenz. Mit Multi-User MIMO (MU-MIMO) tauschen Router mit mehreren Geräten parallel Daten aus – ohne MU-MIMO springt die Verbindung hin und her. Und mit einer Datenpriorisierung legen Nutzerinnen und Nutzer im Menü fest, welche Geräte der Router bei der Datenverteilung bevorzugt behandeln soll.

Der Router ist per LAN mit einem Notebook und per WLAN mit einem PC verbunden. Die beiden Rechner schicken bei der Tempomessung Daten hin und her.
Foto: COMPUTER BILD
Ausstattung und Funktionen: Wie viele LAN- und Telefonanschlüsse besitzt der Router? Wie schnell sind die USB-Ports in den Testmessungen? Beherrscht das Gerät weitere Funkstandards zum Verbinden von Schnurlostelefonen und Smart-Home-Geräten? Überzeugen Kindersicherung und Telefonanlage? Wie hoch ist der Stromverbrauch? Und gibt es im Zusammenspiel mit Repeatern schlaue Mesh-Funktionen? Auch diesen und weiteren Fragen müssen sich Geräte im Test stellen.
Einrichtung und Bedienung: Im besten Fall besitzen Router einen Assistenten, der Schritt für Schritt durch die Einrichtung von Internet, WLAN und Telefonie führt. Leicht verständliche Menüs sowie eine nachvollziehbare Menüstruktur wirken sich ebenfalls positiv auf die Bedienungsnote aus.

COMPUTER BILD-Redakteur Patrick Skoruppa bereitet den Test-PC vor. Anschließend sendet und empfängt der Rechner an mehreren Messpunkten Daten.
Foto: COMPUTER BILD
WLAN-Router-Test: Fazit
Fritz!' Top-Modell FritzBox 5690 Pro eignet sich mit seinem hohen Tempo und dem großen Funktionsumfang für unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer. Kleinere Haushalte erhalten mit dem günstigeren Router FritzBox 7530 AX ausreichend Leistung. Die aktuellen Speedport-Router der Telekom besitzen weniger Funktionen, liefern aber hohes WLAN-Tempo und verfügen über einige Besonderheiten für Smart Home und DSL-Hybrid.
Wie teuer ist ein guter Router?
Für einen guten Router mit DSL-Modem zahlen Sie mindestens 100 Euro. Günstigere Modelle haben selten ein Modem, funken nur in älteren (und langsameren) WLAN-Standards oder besitzen veraltete Software und gefährden somit das Heimnetz durch Sicherheitslücken. Einige Top-Modelle wie der Telekom Speedport Smart Pro Plus kosten teils mehr als 300 Euro.
So stoppen moderne Router den WLAN-Stress
Es gibt einige Faktoren, die die Qualität des WLAN-Signals beeinträchtigen. Eines der häufigsten Probleme sind WLAN-Störungen. Vor allem in Mietwohnungen oder Reihenhäusern beeinträchtigen sich die WLAN-Signale benachbarter Router. Die Folge: Abbrüche und für Laien unerklärliches Stocken der Verbindung. Auch Reichweitenprobleme gehören noch längst nicht der Vergangenheit an. Aktuelle Router funken für gewöhnlich in den beiden Frequenzbereichen 2,4 und 5 Gigahertz (GHz). WLAN im 5-GHz-Bereich ist mit den Standards Wifi 5 (WLAN-ac), 6 und 7 sehr schnell. Die Reichweite ist aber geringer als im 2,4-GHz-WLAN – und nicht jedes Gerät funkt im 5-GHz-WLAN.

Um WLAN-Probleme zu beseitigen, arbeiten moderne Router mit ein paar Tricks.
Foto: COMPUTER BILD
In Zeiten stationärer Computer war die Welt noch in Ordnung: Der PC suchte sich das beste WLAN-Signal – fertig! Bei mobilen Geräten ist alles anders. Ein Beispiel: Die Tochter schaltet ihr Smartphone im Erdgeschoss ein. Hier ist der Empfang top, das Smartphone verbindet sich mit dem schnellen 5-GHz-Netz. Doch danach lässt sie sich im Dachgeschoss auf dem Sofa nieder. Dort ist das 5-GHz-WLAN so schwach, dass YouTube ruckelt. Eigentlich könnte das Smartphone unterm Dach auf das reichweitenstärkere 2,4-GHz-WLAN wechseln, macht das jedoch nicht: Viele Geräte "kleben" lange an dem WLAN, mit dem sie zuerst verbunden waren. Auch die stets wechselnde Übertragung zwischen vielen Geräten gleichzeitig bremst die Übertragung, sorgt etwa für Mikroruckler bei Videos. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, nutzen moderne Router Techniken wie Multi-User-MIMO, Beamforming, Band Steering und eine dritte WLAN-Funkeinheit.
WLAN-Mesh: Intelligent vernetzt
Vor einigen Jahren brachte die Router-Branche einen Trendbegriff auf: Mesh. Das meint ein einheitliches Netzwerk mit cleveren Funktionen, die das WLAN-Management optimieren. Anfangs auf teure Geräte (etwa Netgear Orbi) beschränkt, sind Mesh-Funktionen mittlerweile bei deutschen Herstellern und Providern angekommen. Bei Fritz! sind alle Geräte vollständig mit Mesh-Funktionen ausgestattet, sofern sie mit der Betriebssystemversion FritzOS 7.10 laufen. Dazu zählen FritzBoxen, FritzRepeater sowie Powerline-Adapter mit WLAN. Toll: Auch viele ältere Geräte haben dank des Firmware-Updates die cleveren Funktionen erhalten. Bei Fritz! verbessern vor allem Band Steering und Access Point Steering den Datenverkehr im Heimnetz. Mit Letzterem erkennt das Netzwerk automatisch, ob der Router oder etwa der Repeater gerade das beste Signal liefert – und verbindet das Gerät entsprechend. Die Telekom bietet mit Speed Home WLAN eigene Repeater mit Mesh-Funktionen an. Es gibt sie zum Kauf – und zur Miete im "WLAN-Paket" inklusive telefonischer Beratung.
Was bringt Wifi 7?
Die neuesten Geräte aus dem Test beherrschen Wifi 7. Der WLAN-Standard bringt vor allem einen Temposchub – im Nahbereich schafften die schnellsten Router im Test teilweise mehr als 2.200 Mbps. Auf größere Entfernung sind die älteren Standards Wifi 4 (WLAN-n) und Wifi 5 (WLAN-ac) mitunter aber die bessere Wahl. Denn Endgeräte mit Wifi 7 verfügen bisher über maximal zwei Antennen. Wifi-7-Router mit vier oder mehr Antennen zeigen zumindest mit einem Gerät als Gegenstelle so noch nicht ihr volles Potenzial. Der WLAN-Standard bringt aber nicht nur mehr Tempo, sondern auch weitere Optimierungen – etwa die spannende Funktion Multi-Link Operation (MLO). Damit können Router und Gerät bei Datenübertragungen schnell zwischen den Frequenzen wechseln, was die Ausfallsicherheit erhöht.
DSL-Router: Häufig gestellte Fragen
Welchen Router brauche ich für DSL?
An einem DSL-Anschluss lässt sich fast jeder IP-fähige Router mit DSL-Modem verwenden. Ausgenommen sind Modelle, die eine Provider-Bindung besitzen und sich nicht für beliebige Anbieter einrichten lassen. Achten Sie beim Kauf im freien Handel darauf, dass das Modem des Routers für das Tempo des Anschlusses geeignet ist. Nicht jedes Gerät besitzt ein Modem für VDSL-Vectoring (bis 100 Mbps), geschweige denn für Supervectoring 35b (bis 250 Mbps).
Ist ein Router ein DSL-Modem?
Nein. Ein Router vermittelt zwischen Geräten und dem Internet. Dafür benötigt er ein Modem. In vielen Fällen steckt im Router ein integriertes Modem etwa für DSL- oder Kabelanschlüsse. Es gibt aber auch Router ohne eigenes Modem, die man per LAN-Kabel mit einem externen Modem oder bestehenden Modem-Router verbinden muss.
Wie wird ein DSL-Modem angeschlossen?
Hierzulande verwenden Provider bei DSL-Anschlüssen keine externen Modems mehr, sondern nur noch Router mit integriertem Modem. Verbinden Sie den kleinen RJ45-Stecker des mitgelieferten Kabels mit der DSL-Buchse des Routers. Stecken Sie den großen TAE-Stecker am anderen Ende des Kabels in den mit "F" beschrifteten Schlitz der Telefondose. Hat der Hersteller oder Provider ein Y-Kabel mitgeliefert, schließen Sie das lange Ende des Kabels an den Router an. Am kurzen Ende stecken Sie den TAE-Adapter auf den grauen RJ45-Stecker und verbinden ihn mit der "F"-Buchse der Telefondose.
Was ist besser: Internet über Kabel oder DSL?
Beide Zugangsarten haben ihre Vor- und Nachteile. Per Kabelanschluss ist theoretisch ein höheres Tempo möglich, dafür teilen sich mehrere Haushalte die vorhandene Bandbreite – bei viel Betrieb sinkt das Tempo. DSL ist zuverlässiger, die maximal mögliche Geschwindigkeit dafür niedriger. In den vergangenen Provider-Tests von COMPUTER BILD schnitten die Anschlüsse von Kabelanbietern stets besser ab.
Ist die FritzBox das Gleiche wie ein Router?
Ja. FritzBox ist der Markenname für Router des Herstellers AVM.
Wo ist der beste Platz für einen WLAN-Router?
Stellen Sie den Router am besten nicht auf den Boden und schon gar nicht in die geschlossene Wohnzimmervitrine. Ebenso können nahe gelegene Schnurlostelefone, Lautsprecher und Metallgegenstände die Leistung beeinträchtigen. Wählen Sie im Idealfall eine leicht erhöhte Position, zum Beispiel auf einer Kommode. Wenn möglich, montieren Sie den Router an der Wand – einige Hersteller legen dem Gerät eine entsprechende Halterung bei.
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