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Google Chrome im Test (2024): Schnell und vielseitig, aber auch anspruchsvoll

Google Chrome ist der dominierende Browser auf dem deutschen Markt. Was macht Chrome so beliebt? In unserem Test haben wir den Browser unter die Lupe genommen.

Google Chrome im Test

Google Chrome
Testnote 1,8 gut Leserwertungen
114 Bewertungen
Leistung
1,6
Design
1,6
Funktionen
2,2
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Zurecht der Platzhirsch

Googles Chrome-Browser ist zu Recht der Platzhirsch unter den Browsern. Er ist schnell, er ist aufgeräumt und bietet viele Erweiterungen. Einzig und allein stört uns immer noch der große RAM-Hunger des Browsers, der mitunter alte Rechner bei vielen geöffneten Webseiten ausbremsen kann.

Das hat uns gefallen

  • schneller Browser
  • aufgeräumtes Design
  • viele Erweiterungen und Funktionen
  • übersichtliche Entwicklertools

Das hat uns nicht gefallen

  • Arbeitsspeicher-Fresser
  • Designs lassen sich nicht konfigurieren
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Aktuelle Meldungen

  1. Leistung und Geschwindigkeit: So schnell ist Google Chrome
  2. Design und Benutzerfreundlichkeit: So einfach lässt sich Chrome bedienen
  3. Funktionen und Einsatz im Alltag
  4. Fazit & Alternativen

Mit dem hauseigenen Chrome-Browser hat Google die Nase im Rennen um den Marktanteil in Deutschland vorne. Laut des Statistik-Portals Statista liegt im Januar 2024 der Marktanteil bei 48 Prozent. Zum Vergleich: Alle anderen Browser außer Mozilla Firefox und Microsoft Edge liegen unter der 10 Prozent-Hürde.

Doch was macht den Browser bei Nutzern so beliebt? Ist es die Geschwindigkeit oder doch eher die Funktionen? Wir haben Google Chrome für euch ausführlich getestet.

Google Chrome steht für eine Vielzahl von Systemen zur Verfügung. Sei es Android, iOS, Windows, Linux oder macOS - der Chrome Browser ist praktisch überall nutzbar. Entwickelt wird er im Open-Source-Projekt Chromium, in welchem auch ein großer Teil des Quelltextes veröffentlicht wird. Der Browser nutzt genauso wie Opera den HTML-Renderer Blink, welcher in Kooperation mit Opera Software von Google entwickelt worden ist.

Leistung und Geschwindigkeit: So schnell ist Google Chrome

Widmen wir uns zuerst dem Thema Performance. Mit verschiedenen Rechnern und unterschiedlichen Setups haben wir Chrome verwendet, um diese vernünftig einschätzen zu können. Wir haben auch geschaut, wie sich die Performance mit zunehmend mehr geöffneten Tabs verhält und wie stark die CPU im Allgemeinen durchs Surfen belastet wird.

Grundsätzlich waren wir dabei in den meisten Fällen schnell unterwegs. Browser-Abstürze oder wirklich merkliche Performance-Einbußen gab es dabei nur selten. Lediglich, wenn wir viele Tabs gleichzeitig offen hatten, haben wir ab und an bemerkt, dass der Browser etwas langsamer wurde.

Sind mehrere "schwere" Webseiten mit einer hohen Werbe- oder Plugin-Kapazität in Chrome geöffnet, belegt der Browser also schnell mehr freien Arbeitsspeichers als die Konkurrenz. Ältere Geräte können dadurch mitunter "ins Schwitzen kommen". Allgemein frisst der Chrome-Browser im Alltagsbetrieb aber nicht mehr so viel Arbeitsspeicher, wie es ihm nachgesagt wird.

Design und Benutzerfreundlichkeit: So einfach lässt sich Chrome bedienen

Über die Jahre hat sich Chrome zu einem übersichtlichen und attraktiven Browser entwickelt. Es bietet ein klares und vor allem gut strukturiertes Menü im sogenannten "Material Design", also einem Design mit abgerundeten Elementen. In den Einstellungen des Browsers benötigt ihr meistens nicht mehr als ein Klick oder eine einfache Tastenkombination, um die gewünschte Option zu finden.

Die Einstellungen sind sehr übersichtlich gestaltet.
Die Einstellungen sind sehr übersichtlich gestaltet. (Quelle: Google Chrome / Screenshot: Netzwelt)

Das vereinfacht die Nutzung des Browsers erheblich. Solltet ihr einmal nicht die gewünschte Option finden, genügt es, die ersten Buchstaben der gesuchten Einstellung in das Suchfeld einzutragen, und ihr werdet die benötigte Anpassung in wenigen Sekunden auffinden. Das ist wirklich vorbildlich!

Ihr wollt nicht das graue traurige Design von Chrome behalten? Dann könnt ihr dieses ohne Umstände einfach ändern. In den Einstellungen schnell nach "Design" gesucht, schon öffnet sich der Design-Reiter im Chrome Web Store und ihr könnt euch eines von vielen Designs aussuchen. Das ausgewählte Design gefällt euch nicht? Dann schnell auf "Rückgängig" geklickt, schon ist alles wieder beim Alten.

Google Chrome bietet mittlerweile mehr Personalisierungsmöglichkeiten.
Google Chrome bietet mittlerweile mehr Personalisierungsmöglichkeiten. (Quelle: Google Chrome / Screenshot: Netzwelt)

Wollt ihr lieber selber Hand anlegen, aber euer Design minimalistisch halten? Dann könnt ihr euer Browser-Layout durch eine eigene Farbauswahl anpassen. Zusätzlich findet ihr in den Einstellungen eine kleine Auswahl an Avataren, mit denen ihr eurem Profil einen verspielten Touch geben könnt.

Funktionen und Einsatz im Alltag

Der führende Browser, entwickelt vom Suchmaschinen-Giganten Google, kann sich auch hinsichtlich seiner Funktionen sehen lassen. Im Alltag haben wir vor allem unseren Nutzen aus der Masse an Add-ons, der reibungslosen Synchronisation von Lesezeichen und Einstellungen, dem Zusammenspiel mit Android-Smartphones und der Fülle an Sicherheits- und Privatsphären-Einstellungen des Browsers gezogen.

Google ist ein riesiger Tech-Konzern und fast überall seine Finger mit im Spiel. Das kommt nicht nur dem Unternehmen selber zu gute, sondern auch dem Nutzer. Dieser kann nämlich mit einem Konto alles synchronisieren, sei es Android, Maps, Gmail, YouTube oder Google Chrome.

Eine Chromecast-Unterstützung ist gleich integriert.
Eine Chromecast-Unterstützung ist gleich integriert. (Quelle: netzwelt/Screenshot)

Zudem arbeitet der Browser auch perfekt mit Google-Hardware zusammen. Wollt ihr euren Freunden eine Webseite zeigen, doch der Smartphone-Bildschirm ist nicht groß genug, könnt ihr die Inhalte aus dem Chrome-Browser direkt über einen Chromecast auf einen angeschlossenen Fernseher streamen.

Ein aufgeräumter Web-Store macht das Finden passender Erweiterungen zudem zum Kinderspiel. Solltet ihr ein Plugin für eine gewisse Zeit nicht mehr benötigen, könnt ihr dieses ganz einfach mit einem Klick deaktivieren.

Gegen das Warten auf das Internet - der Kakteen-Parkour mit dem T-Rex in Google Chrome.
Gegen das Warten auf das Internet - der Kakteen-Parkour mit dem T-Rex in Google Chrome. (Quelle: netzwelt/Screenshot)

Doch der Chrome-Browser kann noch ein bisschen mehr. Er sucht auf eurem PC nach Malware - wenn ihr es denn zulasst. Etwas versteckt könnt ihr in den Einstellungen unter dem Reiter "Computer bereinigen" euren PC auf Schadsoftware scannen lassen. Auf einen vernünftigen Virenschutz verzichten solltet ihr allerdings trotzdem nicht.

Nicht nur für den normalen Nutzer ist Google Chrome ein idealer Browser, sondern auch für Entwickler. Chrome bietet diesen eine Menge an Tools und vor allem sind sehr einfach zu benutzen. Habt ihr nur wenig Entwickler-Erfahrung und seid ihr nicht tiefer mit der Materie vertraut, hilft euch Chrome mit entsprechenden Tipps und Tricks weiter. Auch die liebevoll gestalteten Easter-Eggs des Browsers wollen wir nicht verschweigen - etwa den T-Rex, mit dem ihr bei einer fehlenden Internetverbindung über Kakteen springen könnt.

Google Chrome

Google Chrome
Testnote 1,8 gut Leserwertungen
114 Bewertungen
Leistung
1,6
Design
1,6
Funktionen
2,2
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Google Chrome: Die besten Alternativen

Sagt euch nicht zu? Ihr sucht nach passenden Alternativen? Nachfolgend findet ihr die besten Google Chrome-Alternativen.

Zudem empfehlen wir euch einen Blick in unsere Browser-Bestenlisten. Vergleichbare Produkte findet ihr beispielsweise in der Bestenliste "Browser-Vergleich: Chrome, Firefox, Opera und Edge im Test"

Google Chrome: Datenblatt

Hier findet ihr die technischen Daten zu Google Chrome. Größe, Gewicht und andere Eigenschaften könnt ihr so problemlos mit anderen Produkten vergleichen.

Kosten Nein
Browser-Engine Chromium
Betriebssysteme Windows, macOS, Android, Apple iOS, Linux
Eingebauter VPN? Nein
Geschwindigkeit nach Octane 2.0 24.935 Punkte
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