Die besten Modelle auf einen Blick
Soundcore-Kopfhörer-Test 2026: Toller Sound zum fairen Preis
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Die Anker-Tochter Soundcore ist vor allem für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt. Welche Modelle am besten klingen, verrät COMPUTER BILD im Test.
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Für viele ist Soundcore als Kopfhörer‑Marke mit einem guten Preis‑Leistungs‑Paket bekannt. Das kommt nicht von ungefähr, denn der Hersteller hat allerhand tolle Modelle im Sortiment. COMPUTER BILD hat Kopfhörer aus allen Kategorien getestet: Von kompakten In-Ears über clevere Open-Ears bis zu kraftvollen Over-Ears ist alles dabei. Wir zeigen, welche Soundcore‑Kopfhörer klanglich überzeugen, mit Akku‑Stärke punkten und sich perfekt für Alltag, Sport oder unterwegs eignen.
Den Testsieg schnappen sich die Soundcore Liberty 5 Pro Max. Sie überzeugen mit einem recht klaren und schön weiträumigen Klang. Stimmen sind gut verständlich. Allerdings meinen es die In-Ears in den Mitten etwas zu gut. Die Bässe sind sauber sowie kräftig. Besonders positiv sticht das schicke Lade-Case mit Display hervor. Das erleichtert die Bedienung und bringt zusammen mit den In-Ears sowie einem Smartphone eine tolle KI-Übersetzungsfunktion mit. Das Akku ist allerdings etwas mau, im Test schafften die In-Ears gerade einmal fünf Stunden und 13 Minuten. Ein wirkliches Schnäppchen sind die Liberty 5 Pro Max nicht gerade, der Startpreis ist mit knapp 250 Euro recht hoch.

Die Liberty 5 Pro Max kommen im tollen Trage-Case mit Display.
Foto: COMPUTER BILD, Christian Lohse
Preis-Tipp: Soundcore Liberty 4 NC
Anker beweist mit den Soundcore Liberty 4 NC abermals, dass gute In-Ear-Kopfhörer nicht teuer sein müssen. Der Tragekomfort ist hoch, der Klang mit kleineren Abstrichen gut und die aktive Geräuschunterdrückung effektiv. Eine umfangreiche App sowie die starke Laufzeit von fast zehn Stunden machen richtig Spaß. Preislich liegen die Soundcore Liberty 4 NC bei 58 Euro (Preis zum Testzeitpunkt). Selbst die aktuellen Liberty 5 reichen nicht an die kompetenten Geschwister heran und kosten mit rund 74 Euro sogar mehr.

Klein, aber oho: Die Anker Soundcore Liberty 4 NC sitzen gut im Ohr.
Foto: COMPUTER BILD, Anker
COMPUTER BILD verlässt sich nicht allein auf die erfahrenen Ohren mehrerer Tester: Neben Hörtests führt die Redaktion im Labor zahlreiche Messungen durch, um Kopfhörer objektiv und reproduzierbar zu prüfen. Im Zentrum steht ein Kunstkopf von Brüel & Kjær, dessen Gummiohren innen mit empfindlichen Mikrofonen bestückt sind. So lässt sich mithilfe eines Messgeräts von Audio Precision herausfinden, inwiefern ein Kopfhörer alle Tonhöhen in korrekter Lautstärke wiedergibt, also einen ausgeglichenen Frequenzgang von 20 bis 20.000 Hertz aufweist. Kunstkopf und Messgerät erfassen etwaige Störfrequenzen des Kopfhörers, sogenannte Verzerrungen. Zusammengenommen bezeichnet man sie als Klirrfaktor. Ebenfalls wichtig: Wie laut spielt ein Kopfhörer an durchschnittlichen Smartphones? Werte über 100 Dezibel (dB) gelten als gesundheitsgefährdend und führen zur Abwertung.

COMPUTER BILD überprüft die Klangverfälschungen von Kopfhörern im Testlabor mit einem Kunstkopf von Brüel & Kjær.
Foto: COMPUTER BILD
In der schalldichten Testkammer misst man die sogenannte Lautheit – also wie viele Geräusche der Kopfhörer an die Umgebung abgibt: Ein hochempfindliches Mikrofon steht in 1 Meter Entfernung und "hört zu". Der ermittelte Wert ist in Sone angegeben; Lautstärken über 1 Sone stören zum Beispiel Mitreisende in der Bahn. All diese Daten fließen in die Testtabelle ein und ergeben mit dem Hörtest die Testnote.

Im Test von In-Ear-Kopfhörern kommt es auch auf die Akkulaufzeit an.
Foto: COMPUTER BILD
Die Soundcore AeroFit 2 liefern einen warmen, wenn auch etwas dumpfen Klang. Sie klammern sich recht angenehm an die Lauscher, stecken aber trotz In-Ear-Betitelung nicht im Gehörgang, sondern baumeln davor. Aufgrund ihres hohen Gewichts erreichen sie nicht den hohen Tragekomfort anderer Open-Fit-Modelle. Unschlagbar sind die AeroFit 2 hingegen mit ihrer Akkulaufzeit von fast elf Stunden. Die einfache Bedienung und die praktische App runden das gute Gesamtbild ab. Der Preis: etwa 100 Euro (Preis zum Testzeitpunkt).
Die Soundcore Sleep A30 sind aktuell die besten Kopfhörer zum Schlafen. Sie schirmen dank ANC gut ab, sind auf Wunsch sehr leise und aufgrund der kompakten Maße selbst für Seitenschläfer bequem. Die Akkulaufzeit könnte etwas länger sein, und der Klang ist maximal mittelmäßig, dafür ist die App klasse. Die bietet viele spezielle Funktionen wie Gehirnwellen-Audio oder eine Schnarchmaskierung für einen erholsamen Schlaf. Wer In-Ears für die Nacht sucht, findet derzeit kein besseres Modell. Der Preis ist mit knapp 180 Euro (Preis zum Testzeitpunkt) allerdings sportlich.
Häufig fragen sich potenzielle Käuferinnen und Käufer: Was ist besser, In-Ear oder Over-Ear? Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort, denn es handelt sich um unterschiedliche Bauweisen, die sich häufig noch in Unterkategorien aufteilen. Generell gilt: In-Ear-Kopfhörer mit Gummiaufsätzen dichten gut ab und leiten Musik direkt in den Gehörgang, Over-Ear-Kopfhörer schützen ebenfalls gut vor Umgebungslärm, bedecken aber die Ohren komplett. Was nun bequemer ist, müssen Interessierte für sich selbst herausfinden. Soundcore bedient beide Segmente mit seinen Kopfhörern.
Mit dem Soundcore Space 2 liefert Anker seinen bisher besten Over-Ear-Sound. Musik gibt er wärmer wieder als der Space Q45. Das liegt vor allem an den präsenten Mitten. Stimmen klingen an sich recht deutlich. Allerdings ist der Klangcharakter insgesamt etwas dumpf. Die Bässe bleiben stets sauber und voluminös. Das Noise-Cancelling mag zwar nicht an das teurer Konkurrenzprodukte herankommen, dennoch arbeitet es effektiv und schirmt Musikfans von nervigen Außengeräuschen ab. Erfreulich ist die lange Akkulaufzeit von über 40 Stunden. Die Bedienung ist einfach und die mit meist mehreren Befehlen belegten Knöpfe sind an der rechten sowie der linken Ohrmuschel gut erreichbar. Erhältlich ist der Anker Soundcore Space 2 ab rund 130 Euro (Preis zum Testzeitpunkt).
Knapp den Spitzenplatz verpasst der Soundcore Space Q45. Für etwa 79 Euro (Preis zum Testzeitpunkt) dämpft er Umgebungsgeräusche mit seinem aktiven Noise-Cancelling (ANC) gut. Mit den Bässen übertreibt er es, ansonsten klingt er druckvoll und sauber. Ein guter Tragekomfort steht genauso auf der Habenseite wie eine lange Akkulaufzeit mit 35,5 Stunden.
Sie suchen neue und erschwingliche Kopfhörer? Dann werden Sie bei Soundcore fündig. Im In-Ear-Bereich ist die Anker-Marke mit dem Testsieger Liberty 4 Pro Max und dem Preis-Tipp Liberty 4 NC gut aufgestellt. Wer es etwas luftiger mag, greift zum Modell AeroFit 2. Und für Vielschläfer gibt es die Sleep A30. Bei den Over-Ears überzeugt der Anker Soundcore Space 2. Weitere Schnäppchen finden Sie in der Bestenliste für Kopfhörer unter 50 Euro.
Was für eine Marke ist Soundcore?
Die Marke Soundcore existiert seit 2018 und ist ein Tochterunternehmen des Elektronik-Herstellers Anker. Unter dem Soundcore-Banner entwickelt und verkauft das Unternehmen zum Beispiel Kopfhörer und Bluetooth-Lautsprecher. Zum Start versprach Anker-Geschäftsführer Steven Yang, dass mit Soundcore "phänomenaler Klang gleichzeitig für jeden Käufer bezahlbar und preiswert" sein soll.
Wie verbindet man Soundcore-Kopfhörer?
Beim ersten Anschalten eines neu gekauften Bluetooth-Gerätes geht dieses in der Regel in den Pairing-Modus. Wechseln Sie am Smartphone anschließend in die Einstellungen und suchen Sie dort das Bluetooth-Menü auf. Es bietet den Kopfhörer generell bereits zur Wahl an. Tippen Sie ihn einmal an, um die Verbindung herzustellen. Beim nächsten Mal koppelt sich der Kopfhörer in der Regel automatisch mit dem Handy. Wollen Sie ihn später mit einem anderen Gerät verbinden, reicht es meist, den Einschalter mehrere Sekunden gedrückt zu halten, um in den Pairing-Modus zu wechseln.
Was ist besser: Kabel- oder Bluetooth-Kopfhörer?
Beide Kopfhörer-Typen haben Vor- und Nachteile. Kopfhörer ohne Kabel arbeiten in den meisten Fällen mit Bluetooth-Funk. Dabei stört kein Kabel zwischen Kopfhörer und Smartphone, es kann kein Kabel und kein Stecker kaputtgehen. Dafür muss der Musik-Fan stets den Kopfhörer-Akku laden, dieser nutzt sich mit der Zeit ab. Außerdem verschlechtert die Funkübertragung die Klangqualität. Die kann daher bei sehr hochwertigen Kopfhörern mit Kabel besser sein, sofern der Zuspieler ebenfalls beste Tonqualität liefert. Überdies brauchen Kopfhörer mit Kabel in der Regel keinen Akku.
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