Amazon Echo, Apple HomePod und viele mehr
Smart-Speaker-Test 2026: Schlau und wohlklingend
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Smart Speaker ermöglichen die Kommunikation mit Amazon Alexa, dem Google Assistant und Apple Siri. Das macht die Lautsprecher zu nützlichen Helfern im Alltag. Welche Box den besten Klang und die praktischsten Funktionen liefert, verrät der Test.
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Ein Smart Speaker ist ein Lautsprecher, der mit Mikrofonen ausgestattet ist und aufs Wort hört. Die Boxen sind entweder mit Amazons Alexa, Apples Siri oder dem Google Assistant ausgestattet. Am häufigsten sind die digitalen Helfer am Smartphone gefragt, die volle Bandbreite an Funktionen zeigen die Sprachassistenten jedoch erst mit den schlauen Lautsprechern. Damit ist etwa freihändiges Steuern von Licht, Heizung und anderen Funktionen im Smart Home möglich. Außerdem sind die Lautsprecher stets bereit für Alltagsfragen, etwa nach dem Wetter, und geben natürlich Musik wieder. COMPUTER BILD hat Smart Speaker zwischen 30 und 2.900 Euro getestet und gibt den Überblick: Was können die Echos von Amazon, die HomePods von Apple, die Nest-Lautsprecher von Google sowie die Smart Speaker anderer Hersteller? Hier gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den vernetzten Lautsprechern. Bei ihren Empfehlungen unterscheidet die Redaktion zwei Preisklassen, unter und ab 250 Euro.
(Unter 250 Euro)
Der Denon Home 150 beweist, dass guter Sound bei einem Smart Speaker nicht teuer sein muss. Im Test von COMPUTER BILD überzeugte sein Klang unter anderem mit druckvollen Bässen. Lediglich die Stimmen könnten etwas klarer klingen. Zu den verfügbaren Streaming-Diensten gehören unter anderem Apple Music, Deezer und Spotify. Die Musikübertragung via Smartphone & Co. klappt per Bluetooth und bei Apple-Geräten zusätzlich per AirPlay 2, in Verbindung mit einem iPhone oder iPad sowie einem HomePod lässt sich bei Denon alternativ zu Alexa auch Siri nutzen. Die Denon-Home-App hilft bei der Steuerung. In der Praxis erwies sich die Bedienung jedoch als relativ umständlich. Preislich liegt der Denon Home 150 bei 210 Euro (Stand: April 2026).
(Unter 250 Euro)
Mit Alexa: Wer einen günstigen Einstieg sucht, greift zu den "Kugeln" von Amazon. Der Amazon Echo Dot Max ist kein absolutes Klangwunder, für seine Größe und seinen Preis von 95 Euro (Stand: April 2026) sorgt er aber für eine passable Musikbeschallung. Sinnvoll: der integrierte Smart-Home-Hub, der etwa bei Philips-Hue-Lampen die Hue Bridge erspart.
(Ab 250 Euro)
Mit Alexa: Sonos sorgt mit zwei Lautsprechern für Rundum-Sound und Alexa-Sprachassistenz. Der Sonos Era 300 (Preis im April 2026: 405 Euro) ist per App, Touch-Bedienung am Gerät oder Sprache gut bedienbar. Alexa gehorcht aufs Wort und sorgt dafür, dass alle wichtigen Musikdienste parat sind. Der Sonos klingt gut: Dank tiefer und sauberer Bässe übertrumpft er im Hörtest den Echo Studio, auch Mitten und Höhen klingen ausgewogener.
Alternative mit Google Assistant: Die Preise von Bang & Olufsen sind eine Ansage, die smarten Lautsprecher kosten ab knapp 1.000 Euro. Zu Recht, angesichts der hervorragenden Klangqualität! Mit dem flachen Beosound Level (Preis im April 2026: etwa 1.500 Euro) tönt Musik sehr viel natürlicher und angenehmer als mit den sehr günstigen Konkurrenten von Amazon und Google. Hinzu kommen schön gestaltete Gehäuse, eine gute Einmessautomatik und eine wohldurchdachte App, in der sich der Klang sehr intuitiv an den eigenen Geschmack anpassen lässt. Gute Mikrofone für den Google Assistant sind ebenfalls an Bord, aber diese Lautsprecher nutzt man lieber zum Musikhören als zum Quatschen.

Dank seines Akkus lässt sich der Sonos Move im Freien nutzen.
Foto: Sonos
(Ab 200 Euro)
Ganz schön clever: Audiospezialist Sonos fährt bei der Sprachassistenz zweigleisig und baut in seine Lautsprecher sowohl Alexa als auch den Google Assistant ein. Hier haben Nutzerinnen und Nutzer also die Wahl, auch wenn sich beide Helfer nicht parallel nutzen lassen. Macht aber nichts, angesichts des guten Klangs, der die Boxen von Amazon und Google übertrumpft. Schon der kleine Sonos Roam (Preis im April 2026: knapp 170 Euro) klingt erstaunlich füllig, aber er ist nicht besonders laut. Die bessere Wahl: der Sonos Move 2 (Preis April 2026: 400 Euro), der mit Akku und Bluetooth auch draußen einsetzbar ist – und obendrein noch besser klingt. Der Move gibt Musik sauber, ausgewogen und warm wieder. Die Bässe tönen mitunter etwas vorlaut, dafür klingen Stimmen stets unverfälscht. Eine Übersicht aller Sonos-Lautsprecher finden Sie hier: » Sonos-Boxen im Test: Diese Lautsprecher sind spitze.

Mit geschulten Ohren und Spezialmikrofon prüfen die Testredakteure Klang und Lautstärke der smarten Lautsprecher.
Foto: COMPUTERBILD
- Klangqualität: Ob smart oder nicht, zunächst müssen alle Lautsprecher im Hörtest bestehen. Mehrere Personen beurteilen den Klang der Boxen bei der Musik- und der Sprachwiedergabe im Vergleich zu bereits getesteten Modellen. Die Maximallautstärke erfasst ein Spezialmikrofon in einem Meter Entfernung.

Neben dem Klang zählen intelligente Funktionen wie Sprachsteuerung zu den Testkriterien.
Foto: COMPUTERBILD
- Spracherkennung: Unerlässlich bei einem smarten Lautsprecher: Er muss seine Besitzerinnen oder seinen Besitzer verstehen und aufs Wort gehorchen. Wie gut er das beherrscht, testet das Labor mit standardisierten Sprachbefehlen, die es möglichst schnell zu erkennen gilt.
- Bedienung und Alltagstauglichkeit: Erste Punkte sammeln smarte Lautsprecher hier durch schnelles und unkompliziertes Einrichten. Noch wichtiger: Die Geräte müssen im Alltag in der Bedienung überzeugen. Dabei helfen zum Beispiel praktische Tasten. Den Stromverbrauch erfasst ein spezielles Messgerät. Hat der Lautsprecher einen Akku, ermitteln die Tester die Laufzeit im Dauerbetrieb.
- Dienste und Anschlüsse: Hier muss ein Smart Speaker zeigen, wie gut er mit anderen Geräten und Diensten zusammenarbeitet. Dazu prüfen die Tester etwa, ob der Lautsprecher mit allen großen Streaming-Diensten reibungslos funktioniert und ob er auch Webradio zuverlässig abspielt. Gibt es Schnittstellen zur Smart-Home-Steuerung, die etwa eine Philips Hue Bridge erspart? Und gibt es Buchsen, um andere Audiogeräte anzuschließen oder etwa Musik vom Handy wiederzugeben?

Selten, aber willkommen: echte Knöpfe und Regler am Smart Speaker.
Foto: Teufel
Smart Speaker sind per WLAN mit dem Internet verbundene Lautsprecher, die auf Sprachbefehle reagieren. Mit mehreren Mikrofonen lauschen die Boxen konstant in den Raum, aber erst das Signalwort startet eine Aufzeichnung. In Windeseile verarbeitet der Lautsprecher Fragen und Kommandos selbst oder schickt sie an die Server von Alexa, Google Assistant oder Siri, die prompt eine Antwort zurücksenden – vorgetragen von einer synthetischen Stimme, die sich fast menschlich anhört. Die beliebtesten Lautsprecher sind die Echo-Modelle von Amazon, auf denen Alexa assistiert. Ebenfalls weitverbreitet sind Googles Nest-Lautsprecher mit dem Google Assistant. Sogar Apple steuert eine Sprachassistentin bei. Siri ist aber wählerisch: Sie ist exklusiv auf den HomePods zu finden, während Alexa und Google Assistant auch auf Boxen von Drittherstellern erreichbar sind.
Sprachassistenten sollen stets die richtigen Infos parat haben und auf Fragen passgenau antworten. Dies kann der Google Assistant am besten, weil er die mächtige Google-Suche im Rücken hat. Er weiß, wie alt Angela Merkel ist, wie hoch die Zugspitze ist oder wie das Wetter in den Alpen wird. Alexa kann da oft mithalten: Sie bedient sich bei der Wikipedia-Datenbank oder anderen Diensten. Oft klingen die Alexa-Antworten deswegen kreativer und nicht einfach runtergelesen. Apples Siri wirkt im Vergleich fast dumm. Standards wie die wichtigsten News des Tages oder Wettervorhersagen steuert aber auch sie bei.

Musik liegt in der Luft: In den Apps von Google & Co. lassen sich Streaming-Dienste wie Spotify und Apple Music fix verknüpfen.
Foto: Google, COMPUTERBILD
Im Februar 2025 stellte Amazon ein großes KI-Update mit dem Namen Alexa+ vor. Damit soll die Sprachassistentin noch intuitiver mit Usern kommunizieren. Des Weiteren soll sie sich Dinge wie Allergien "merken". Dafür reicht es, ihr entsprechende Informationen zu erzählen. Sie greift außerdem auf eine große Wissensdatenbank zurück, die unter anderem von Partnern wie Reuters oder das Nachrichtenmagazin Time gefüttert wird. Die schlauere Alexa soll Smart-Home-Geräte besser steuern – welche Geräte mit Alexa+ kompatibel sind, ist aber noch nicht bekannt. Auch ein konkreter Starttermin fehlt.
Viele Hersteller bieten ordentlich klingende Lautsprechermodelle. Klar, dass die größeren lauter und besser tönen als kleine Kugeln und Flundern. Ein winziger Echo Dot etwa reicht für leichte Musikberieselung in der Küche. Fürs Wohnzimmer und für größere Klangkulissen taugt eher der große Bruder, Echo Studio, am besten als Stereopaar. Alle Smart Speaker sollen mit smarter Klangsteuerung die Beschränkungen der kompakten Bauweise ausgleichen. Das gelingt vor allem dem Apple HomePod – er erfasst per Mikro stetig den im Raum reflektierten Schall, korrigiert dröhnende oder zu leise Bässe und klingt so immer gleich gut – unabhängig vom Raum und von der Platzierung. Die klangstärksten Smart Speaker kommen aber von Drittanbietern. Für etwa 370 Euro klingt der Teufel Holist M besser als jeder Echo. In der Klasse bis 500 Euro glänzen etwa Sonos und Bose. Die Google-Geräte schlägt der Beosound Level von Bang & Olufsen klanglich um Längen – für etwa 1.500 Euro! Das Geld investieren viele HiFi-Fans lieber in eine klassische Stereoanlage – mit Top-Sound, den kein Smart Speaker bietet.
HomePods kennen nur Siri, andere Sprachassistenten lässt Apple auf seinen Speakern nicht zu. Und auf Amazons Echo-Geräten wiederum ist ausschließlich Alexa zu finden, auf Google-Nest-Lautsprechern nur der Google Assistant. Anders sieht das bei smarten Boxen von Drittherstellern aus. Sonos und Bose bauen Amazons Alexa und den Google Assistant ein. Im laufenden Betrieb hilft immer nur einer von den beiden – welcher das sein soll, lässt sich in den App-Einstellungen festlegen.

Macht Bekanntschaft mit dem Smart Home: Dank ZigBee-Hub und Bluetooth LE sprechen Lautsprecher wie der Echo direkt mit intelligenten Lampen & Co.
Foto: Amazon
Neben smarten Antworten und Musik haben die Assistenzlautsprecher noch mehr drauf:
- Smart Home steuern: Ob Philips-Hue-Lampen, smarte Heizregler, Jalousien oder Saugroboter – das Smart Home steuern Nutzer und Nutzerinnen bequem per Smart Speaker. Dazu genügen Sprachbefehle wie "Alexa, schalte das Licht im Bad aus" oder festgelegte Routinen, die mehrere Anfragen verknüpfen. Alexa steuert bei Bedarf zahlreiche Produkte, weniger Auswahl gibt es bei Google. Siri setzt auf die Apple-Heimsteuerung HomeKit. Die ist übersichtlich – und es sind zwar nicht alle Produkte kompatibel, aber immer mehr.
- Musik und Audio: Wie schon erwähnt, eignen sich die smarten Lautsprecher fürs Abspielen von Musik, Hörbüchern und Podcasts. Per Sprachbefehl haben Sie Zugriff auf Tausende Radiosender oder lauschen Songs und Playlists bei Spotify, Amazon Music, Apple Music und Deezer. Per Kabel, WLAN oder Bluetooth kommt der Ton von Handy, Stereoanlage oder Fernseher auf die Box.
- Kommunikation: Per Smart Speaker rufen User auf dem Handy hinterlegte Kontakte oder weitere vernetzte Boxen im Haus an. Per Drop-in bei Alexa oder Intercom bei Siri müssen Eltern nicht warten, bis der Nachwuchs im Kinderzimmer das Gespräch annimmt. Stattdessen zitieren sie die Bande direkt an den Esstisch.
- Zusatzfunktionen: Viele Funktionen sind also bereits an Bord. Wer seinem Smart Speaker mehr beibringen will, findet bei Alexa Tausende "Skills", bei Google lassen sich ein paar Dienste nachrüsten, genannt "Google Actions". Apple-User müssen mit dem leben, was Siri kann – mehr Funktionen baut nur der Hersteller ein.
Als Antwort auf Geräte mit Amazon Alexa und Google Assistant schickt Apple 2023 den Apple HomePod (2. Gen.) mit Siri ins Rennen. Für seine sehr kompakte Größe bot er im Test von COMPUTER BILD beachtlich voluminösen und vollen Sound. Im Vergleich zu seinem Vorgänger klingt er deutlich klarer und differenzierter. Bässe bleiben bis zu hoher Lautstärke sauber und präzise. Das zahlt sich etwa bei der Sprachwiedergabe von Nachrichten oder Podcasts aus. Die Bedienung klappt in Verbindung mit einem iPhone besonders leicht und erspart etwa fummeliges Eintippen der WLAN-Zugangsdaten. In Kombination mit einem aktuellen Apple TV 4K kann der Apple HomePod (2. Gen.) den TV-Ton wiedergeben und stellt zusammen mit einem zweiten Modell gleich teure Soundbars in den Schatten. Preislich liegt der Apple-Lautsprecher bei etwa 310 Euro (Stand: April 2026). Stehen eher die smarten Funktionen als die Musikwiedergabe im Vordergrund, tut es auch die kleine Siri-Kugel HomePod Mini.
Google Assistant oder Amazon Alexa? Warum nicht beides? Mittlerweile gibt es eine Reihe Lautsprecher, die mehr als einen Sprachassistenten an Bord haben. Sehr beliebt: die Smart Speaker von Sonos. Dazu gehören der akkubetriebene Sonos Move und der kleinere Sonos Roam. Der Sonos Era 100 und Sonos Era 300 verfügen neben Alexa über eine herstellereigene Sprachsteuerung, die ganz ohne Verbindung zum Netz funktioniert. Einen Überblick der Geräte finden Sie im Artikel Sonos-Boxen im Test: Diese Lautsprecher sind spitze. So lässt sich etwa nach einem Alexa-Befehl ein Google-Assistant-Befehl durchgeben, ohne zwischen den beiden Helfern hin und her zu schalten.
Als Unterkategorie der schlauen Lautsprecher lassen sich Smart Displays bezeichnen. Wie der Name verrät, haben sie einen Touchscreen und bringen weitere Funktionen mit. So lässt sich beispielsweise das Bild einer WLAN-Überwachungskamera abrufen – oder Sie schauen YouTube-Videos an.
Mit Alexa: Die besten Smart Displays mit Alexa sind der Echo Show 8 (2025) (Preis: etwa 190 Euro) und der Echo Show 11 (Preis im April 2026: 230 Euro). Die Bildschirme liefern scharfe Bilder und dank der großen Auswahl an Alexa-Skills sind viele Funktionen verfügbar. Auch Musik lässt sich auf Smart Displays genießen. Im Test klangen die Echo Shows satt, aber etwas kühl. Um die teils zu lauten Bässe zu zügeln, regelt sie der Musikfan entweder in der Alexa-App auf dem Smartphone oder am Gerät runter. Der Echo Show 10 hat eine Besonderheit: Sein Display ist schwenkbar – es folgt dem User automatisch, damit der etwa bei Video-Calls immer im Blick ist. Nicht für Video-Calls und YouTube-Clips geeignet ist der Echo Spot 2024 – trotz Display. Das ist aber winzig, zeigt immerhin schick animiert Uhrzeit, Wecker, Wetterinfos oder laufende Musik an. Die kleine Kugel taugt so als Radio-Wecker im Schlafzimmer.

Der Google Nest Hub hilft etwa bei der Schlafüberwachung und zeigt Kochrezepte an.
Foto: Google
Mit Google Assistant: Smart Displays mit Google Assistant kommen zum einen vom Suchmaschinenriesen selbst: Der Google Nest Hub (2. Generation) für 140 Euro (Stand: April 2026) ist dank 7-Zoll-Display ein prima Küchenhelfer. Mit seinem gelungenen Schlaftracking macht es sich aber auch im Schlafzimmer nützlich – wenn denn dort ein Gerät mit wachsamen Sensoren und Mikros einziehen soll. Beim Klang ist Luft nach oben. Für Nachrichten, Kochanweisungen oder leise Musik beim Einschlafen reicht er aber.
Zum Schutz der Privatsphäre seiner Kundschaft laufen bei Apple viele Steuervorgänge lokal auf dem HomePod oder dem verknüpften iPhone. Nur bei "Hey Siri" kontaktiert Apple seine Server. Auch Alexa und Google nehmen erst Kontakt auf, wenn das jeweilige Signalwort ertönt. Apple verknüpft die Anfragen nicht mit der Apple-ID des Users und reicht nach eigenen Angaben keine persönlichen Daten an Dritte weiter. Diese "Vergesslichkeit" ist ein Grund, warum Siri oft dumm wirkt und im Zweifelsfall auch beim 20. Mal Ihren Lieblingsradiosender nicht kennt. Weitaus kontaktfreudiger sind da Alexa und Google unterwegs. Vor allem Amazon zeichnet Sprachaufnahmen auf und lässt sie zur Alexa-Optimierung durch Mitarbeitende anhören und auswerten. So lernt sie ständig dazu, ist aber nicht gerade diskret. Immerhin: Nach heftiger Kritik können Nutzerinnen und Nutzer diese Überwachung in der Alexa-App beziehungsweise in der Google-Home-App abstellen und Sprachaufnahmen löschen.
Smarte Boxen
Alexa oder Google Assistant: Smarte Lautsprecher im Test!
Foto: COMPUTER BILD
Audiospezialisten wie Teufel oder Bang & Olufsen begeistern mit tollem Sound. Die Geräte liefern oftmals besseren Klang als das jeweilige Pendant von Amazon oder Google. Wer jedoch preisgünstig in die smarte Welt starten möchte, greift zu, Denon Home 150 oder Echo- und Nest-Geräten. In Sachen Funktionalität stehen sie der teuren Konkurrenz nämlich in nichts nach. Apple-Fans sollten hingegen einen Blick auf den HomePod (2. Gen.) werfen. Mit dem klappt die Smart-Home-Steuerung inzwischen gut, weil immer mehr vernetzte Produkte mit Apple HomeKit kompatibel sind. Außerdem klingt er für einen Lautsprecher dieser Größe richtig gut.
Welche Smart Speaker gibt es?
Um Alexa ein Zuhause zu geben, hat Amazon seine eigenen Lautsprecher der Echo-Serie im Sortiment. Google bietet seine Nest-Geräte, die natürlich den Google Assistant an Bord haben. Apple-User haben für Siri die Wahl aus dem winzien HomePod mini und dem HomePod (2. Generation). Weitere Alexa-Speaker kommen von Teufel oder Marshall, Google-Assistant-Boxen haben etwa auch Bang & Olufsen im Angebot. Besonders flexibel sind Lautsprecher von Denon und Sonos. Die haben gleich beide Sprachassistenten eingebaut.
Was kosten smarte Lautsprecher?
Der Einstieg in die Welt der Smart Speaker kostet knapp 40 Euro. Dafür gibt es gesprächige, aber wenig klangstarke Flundern wie den Google Nest Mini oder kleine Kugeln wie den Amazon Echo Dot. Wer viel Musik hört, investiert lieber 100 bis 200 Euro für größere Lautsprecher. Echte Klangwunder kosten gleich mehrere Hundert Euro, für Top-Modelle werden auch schon mal bis zu 1.500 Euro fällig.
Welcher Smart Speaker ist der beste?
Der beste Alexa-Speaker ist der Teufel Holist M, die beste Box mit Google Assistant liefert Bang & Olufsen mit dem Level. Der hat aber seinen Preis! Sparfüchse und Einsteigende greifen lieber zum Echo Studio von Amazon – der ist weniger klangstark, aber deutlich günstiger.
Welches ist der beste Sprachassistent?
Besonders schlau und schlagfertig gibt sich Alexa vom Versandriesen Amazon. Die Dame weiß viel, und was sie nicht kann, lässt sich ihr mithilfe sogenannter Alexa Skills beibringen. Der Google Assistant antwortet meist souverän, liest mitunter aber nur den gefundenen Sucheintrag vor – das wirkt etwas lieblos. Apples Siri hingegen ist kaum lernfähig. Sie beherrscht nur das, was Apple einbaut.
Wie kommt Musik auf den Smart Speaker?
Nicht alle Smart Speaker verfügen über Anschlussmöglichkeiten, um etwa Musik per Kabel zuzuspielen. Die kommt in der Regel drahtlos auf die Lautsprecher, zum Beispiel per AirPlay oder Chromecast-Funktion vom Smartphone oder Tablet. Weitaus beliebter: Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music, Amazon Music & Co., die sich mit den Boxen verknüpfen lassen und dann ihre riesigen Musikkataloge auf Zuruf zur Verfügung stellen.
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