Lieber Daniel Wetzel, Eigentlich müsste ein konservativer Wirtschaftsjournalist kritischer die Kosteneffizienz eines durch Abgaben der Allgemeinheit finanzierten und einhundertdreißig Jahre alten, teilstaatlichen Oligopols hinterfragen als Sie es in der WELT tun. Links-sozialistische Tendenzen haben Sie ansonsten eigentlich eher nicht! Octopus Energy, Enpal und 1KOMMA5° stehen alle im freien (auch gegenseitigen) Wettbewerb haben Millionen Kunden gewonnen, sind in zig Märkten mit über zehntausend Mitarbeitenden aktiv und ausschließlich privatwirtschaftlich finanziert. Hier eine Verursachung des verzögerten „Smart Meter Roll-Outs“ in Deutschland zu behaupten wirkt hilflos - und übersteigt im Übrigen die tatsächliche Bedeutung der Unternehmen im Messtellembetrieb komplett… Lieber Dr. Constantin Alsheimer, 1KOMMA5° ist jederzeit bereit Smart Meter durch die Thüga Aktiengesellschaft (oder eine ihrer über 100 Gesellschaften) zu beziehen. Uns ist es völlig egal, wer der Messstellenbetreiber ist - Hauptsache es geht voran- bitte machen Sie uns ein Angebot! 🙏 Ihre Ankündigung ein entsprechendes Programm zu beginnen freut mich jedenfalls sehr. In allen anderen 6 Märkten, in denen 1K5 tätig ist, von Finnland bis Australien, sind intelligente Stromzählern selbstverständlich und nicht Teil unseres Geschäftsmodells. Wir haben eine empirische, statistische Auswertungen aller VNB, MSB samt Fehlerraten zusammengestellt, gerne stelle ich Ihnen und Herrn Daniel Wetzel diese zur Verfügung - eine Veröffenlichung halte ich nicht für sachdienlich - um endlich vom gegenseitigen Fingerzeigen, auf „gemeinsam möglich machen“ umzuschalten! 💪 Wir unterstützten übrigens aktiv das Ende der Einspeisevergütung für alle neuen Solaranlagen - unabhängig von ihrer Größe - und werden unseren Teil der Verantwortung tragen den Strom zukünftig marktwirtschaftlich und frei zu vermarkten! Eine „Stunde Null“ ermöglicht es Verteilnetzbetreibern ausserdem unnötige, doppelte Prozesse in Zukunft zu sparen und nur noch auf die Direktvermarktung und den freien Makt ohne Subventionen zu setzen. Es sei mir ein letzter Hinweis erlaubt: 🙏 Wir haben Heartbeat AI samt aller digitaler Prozesse gerade !Lizenzkosten-frei! geöffnet- auch für die Thüga Aktiengesellschaft - weil wir ebenfalls daran glauben das Erzeugung und Verbrauch synchronisiert werden müssen, um die Kosten für alle zu dauerhaft zu senken. Elektroautos, Wärmepumpen, Klimaanlagen und dezentrale Batteriespeicher müssen daher endlich systemdienlich eingesetzt und steuerbar werden - dazu braucht es die Direktvermarktung sowie Smsrt Meter - und die Hilfe aller Netzbetreiber! An Ihnen führt kein Weg vorbei. Ich würde mich über einen direkten Austausch daher sehr freuen! 🤝 Klaus Stratmann Dr. Florian Güßgen Lion Hirth Klaus Müller Barbie Haller Catiana Krapp Zacharias Zacharakis Jens Toennesmann
Schau mal: Ich habe PV, Speicher, Smartmeter, Heartbeat, variablen Stromtarif. Und dann passiert das, was man im Screenshot sieht. Bei Sonnenaufgang war der Akku bei 46 Prozent. Bis um zwölf Uhr hat die PV den Akku geladen, während der Börsenpreis positiv war. Genau um 12 ist der Börsenpreis auf -0,1 Cent pro kWh gegangen, und die Anlage hat angefangen, einzuspeisen. Ändert das einfach! Gebt dem Kunden eine einfache Auswahl "netzdienlich" als Betriebsstrategie, die die Priorisierung umdreht. Oder lasst den Kunden den Minimal-Ladestand des Akkus für den netzdienlichen Betrieb nennen. Ich würde da 20 Prozent vorgeben. Ihr habt Wetterberichte, ihr habt alle Verbrauchsdaten. Warum verhält sich eine Heartbeat-gesteuerte Anlage dann genauso wie der zehn Jahre alte Hybridwechselrichter eines Nachbarn?Legende: Grüner Graph unten ist der Akku-Ladestand. Im Säulendiagramm heißen grüne Balken nach unten Akkubeladung, orange Balken nach unten Verbrauch, schwarze Balken nach unten Einspeisung.
Ich glaube, man sollte nicht immer nur den Versorgern die Schuld geben, sondern das gesamte regulierte Konstrukt der Energiewirtschaft in Deutschland betrachten. Vergleiche mit anderen Ländern sind oft schwierig, weil kaum ein anderes Land so viele Marktteilnehmer (> 6.000) hat wie Deutschland. Die ständigen regulatorischen Anforderungen bringen viele Unternehmen an ihre Grenzen und binden ganze Teams, die eigentlich lieber den Smart-Meter-Rollout vorantreiben würden. Stattdessen müssen mehrmals im Jahr große regulatorische Anpassungen umgesetzt werden – ohne damit direkt Geld zu verdienen. Hinzu kommen die Herausforderungen für die Billing-Systeme. Durch Smart Meter entstehen plötzlich deutlich mehr Daten, weil bisher vor allem Großkunden im 15-Minuten-Takt abgerechnet wurden und nun immer mehr Verbraucher. Das erhöht Kosten und Komplexität der Abrechnung enorm. Von innen betrachtet ist das Thema deshalb deutlich komplexer, als es von außen oft wirkt.
Philipp Schröder Wenn ihr Euch die Arbeit macht, eine statistische Erhebung der Fehlerraten der VNB und MSB zu machen - wieso sollte die nicht veröffentlicht werden? Für gute und kurzfristig umsetzbare Ideen, wie die Performance der VnB besser werden sollte, wenn nicht über Transparenz, bin ich dankbar. Ansonsten bitte veröffentlichen! Bei www.vnb-Transparenz.de binden wir die gerne mit ein!
Wir brauchen echte Marktwirtschaft, Tempo beim Smart-Meter-Roll-out und das intelligente Zusammenspiel aller Akteure, um die Kosten für alle dauerhaft zu senken. Lasst es uns anpacken! 🐙🔋
Wir haben Verantwortung über den nächsten Unternehmensverkauf hinaus. #200JahreEnercity
Nach der öffentlichen Nachricht gehen die bestimmt auf Tauchstation. Würde mich nicht wundern.
Kommt doch mal nach GB - keine Stadtwerke 👍 . Ich helfe Euch dabei gerne.
Herr Wetzel hat sich in der Vergangenheit nicht damit hervorgetan, dass er bei Energie im Interesse der Bürger, Wirtschaft und Industrie argumentiert hat. Warum sollte sich das jetzt ändern?
Maxine von Grumbkow könntest du bitte auf Thüga Aktiengesellschaft zugehen? Danke 🙏