iPhone 18 Pro Max: Mit diesem Akku-Trick umgeht Apple Versandh�rden

Das neue iPhone 18 Pro Max bringt einen so gro�en Akku mit, dass er eigentlich internationale Versandregeln verletzt. Mit einem cleveren Software-Trick umgeht Apple das Problem jedoch. Dieser Ansatz k�nnte k�nftig allen Smartphone-Nutzern zugutekommen.
Smartphone, Apple, Iphone, Handy, iOS 27, iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max
Apple

    Kapazit�tsgrenze im Luftverkehr

    K�ufer des neuen iPhone 18 Pro Max erhalten ein Ger�t mit einem Akku, der eine Nennkapazit�t von �ber 20 Wattstunden (Wh) aufweist. Internationale Gefahrgutvorschriften f�r den Lufttransport stufen Einzelzellen-Akkus ab 20 Wh jedoch als kritisches Transportgut ein. Das erschwert den weltweiten Versand erheblich und f�hrt oft zu starken Verz�gerungen bei der Auslieferung an Endkunden auf der ganzen Welt.

    Hintergrund der strengen Richtlinien sind Sicherheitsbedenken der internationalen Luftfahrtbeh�rden. Lithium-Ionen-Akkus neigen bei Besch�digungen oder extremen Druckschwankungen im Frachtraum zu einem thermischen Durchgehen. Ein Brand an Bord eines Flugzeugs, wie k�rzlich erst bei KLM, stellt ein massives Risiko dar. Deswegen hatten Smartphone-Hersteller ihre Ger�te bisher strikt an diese Obergrenzen angepasst. Bis jetzt.


    Firmware begrenzt die Ladung bis zur Aktivierung

    Um einen �ber 20 Wh gro�en Einzelzellen-Akku im iPhone 18 Pro Max realisieren zu k�nnen und die gesetzlichen H�rden beim Transport einzuhalten, nutzt Apple eine clevere softwareseitige Limitierung ab Werk. Wie das Unternehmen in einem offiziellen Support-Dokument zum Thema erkl�rt, begrenzt die Firmware die maximale Ladung des Smartphones ab Werk auf einen Wert unterhalb der kritischen Marke.

    Erst wenn Endkunden das Ger�t zu Hause erstmals aktivieren und mit dem Internet verbinden, wird die k�nstliche Sperre deaktiviert. Danach steht die volle Kapazit�t von bis zu 5567 Milliamperestunden zur Verf�gung.

    F�r sp�tere R�cksendungen oder Reparaturen hat der Hersteller ebenfalls eine neue Funktion integriert. In den Systemeinstellungen findet sich ein spezieller Men�punkt zum Vorbereiten f�r den Versand. Das Feature mit dem Namen "Prepare to Ship" entl�dt die Batterie gezielt unter den vorgeschriebenen Schwellenwert und deckelt die maximale Aufladung f�r einen Zeitraum von 14 Tagen auf genau 80 Prozent.

    Vor- und Nachteile f�r die Nutzer

    Ein Vorteil der Methode ist die unkomplizierte Handhabung f�r den Nutzer. Der Entladevorgang dauert je nach Akkustand wenige Minuten bis zu zwei Stunden, w�hrend das Telefon weiterhin normal nutzbar bleibt. Ein leichter Nachteil ist eine m�gliche W�rmeentwicklung w�hrend der Entladung. Zudem m�ssen Anwender aktiv daran denken, den Modus vor dem postalischen Versand einzuschalten. F�r private Flugreisen ist die Aktivierung hingegen nicht notwendig.

    Vorbild f�r die Konkurrenz

    Bislang umgehen viele andere Smartphone-Hersteller die Transportbeschr�nkungen durch den Einsatz von Dual-Zellen-Akkus. Dabei verbauen die Ingenieure zwei kleinere Batterien, die einzeln unter der Grenze von 20 Wattstunden bleiben. Eine solche Bauweise ist jedoch technisch komplexer und beansprucht deutlich mehr Platz im engen Geh�use. Auch das Reparaturrisiko steigt durch zus�tzliche interne Kabelverbindungen.

    Der softwarebasierte Ansatz von Apple k�nnte sich daher bald als neuer Standard in der gesamten Branche etablieren. Wenn Hardware-Ingenieure anderer Marken das Konzept adaptieren, lie�en sich k�nftig deutlich gr��ere Einzelzellen-Akkus in Smartphones integrieren. Das k�nnte die Herstellung vereinfachen und gleichzeitig die Laufzeiten der Ger�te f�r Endverbraucher verl�ngern. Ob internationale Transportunternehmen eine tempor�re Akku-Beschr�nkung durch Firmware auf Dauer akzeptieren, bleibt aber vorerst abzuwarten.

    Wie bewertet ihr den neuen Software-Kniff f�r gr��ere Akkus? Teilt eure Ansichten gerne mit uns in den Kommentaren.

    Apple iPhone 18 Pro (Max) Jetzt bei Media Markt bestellen! Zum Angebot
    Zusammenfassung
    • Akku des iPhone 18 Pro Max �bersteigt die Grenze von 20 Wattstunden
    • Strenge Luftfahrtregeln stufen solche Akkus als Gefahrgut beim Transport ein
    • Apple drosselt die Kapazit�t ab Werk �ber die Firmware f�r den Transport
    • Erst nach der ersten Aktivierung steht die volle Akkugr��e zur Verf�gung
    • Ein eigener Versandmodus entl�dt das Telefon bei R�cksendungen gezielt
    • Die L�sung spart Platz im Geh�use gegen�ber Doppelzellen-Akkus

    Siehe auch:
    Felix Krauth

    Redakteur f�r Windows & Hardware

    War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox �ber Windows 11 und Apple bis zu Gaming.

    WinFuture bei Google bevorzugenJetzt hinzufügen
    Jetzt einen Kommentar schreiben


    Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
    Apples Aktienkurs
    ❤ WinFuture unterst�tzen
    Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterst�tzen: Vielen Dank!