Windows 11: Microsoft will RAM-Bedarf bis Ende 2026 massiv reduzieren

Microsoft plant eine Optimierung des Arbeitsspeicherverbrauchs von Windows 11. Bis Ende 2026 soll das Betriebssystem auch auf Computern mit nur acht Gigabyte RAM fl�ssig laufen. Ein gezielter Framework-Wechsel soll den Ressourcenverbrauch deutlich senken.
Windows 11, Microsoft Windows 11, Windows 11 Logo, Windows 10 Nachfolger

Neuer Fokus auf Arbeitsspeicher

Um sorgenfrei spielen zu k�nnen, hatte Microsoft selbst vor einiger Zeit 32 GB RAM f�r Windows-Systeme empfohlen. Im starken Kontrast dazu stehen die neuen Surface-Laptops des Unternehmens, die lediglich mit acht GB Arbeitsspeicher ausgestattet sind. Da Windows allerdings kein au�ergew�hnlich ressourcenschonendes Betriebssystem ist, haben die Ger�te unter normalen Nutzungsbedingungen immer wieder mit �blen Rucklern zu k�mpfen. Das soll sich jedoch bald �ndern.

So arbeitet Microsoft derzeit an einem grundlegenden Umbau der Speicherverwaltung von Windows 11. Bis Ende 2026 soll der hohe Verbrauch an Arbeitsspeicher drastisch gesenkt werden. Das erkl�rte Ziel ist es, das Betriebssystem auf Ger�ten wie den Surface-Laptops wieder fl�ssig und reaktionsschnell nutzbar zu machen.


Acht Gigabyte galten lange als Standard, doch unter anderem lokale Modelle f�r k�nstliche Intelligenz treiben den Speicherbedarf stetig nach oben. Gleichzeitig lenken Hersteller ihre Produktion auf Rechenzentren, was Bausteine f�r Endkunden verteuert und ein Aufr�sten kostspielig macht. Konkurrent Apple zeigt mit dem MacBook zudem, dass Hardware mit wenig Speicher sehr effizient arbeiten kann, sofern die Software optimal auf das System abgestimmt ist.

Abkehr von Web-Apps

Um den Ressourcenhunger zu stillen, steht laut einem neuen Blog-Beitrag von Windows-Chef Pavan Davuluri auf der Microsoft-Webseite eine effizientere Zuteilung der Speicherkapazit�ten im Fokus. Ein zentraler Baustein ist der Wechsel zum nativen Framework WinUI. Bisher basieren viele Systemelemente wie die Suche oder Widgets noch auf WebView2.

WebView2 �ffnet f�r jeden Systemprozess eine eigene Browser-Instanz im Hintergrund, was enorm viel Leistung verlangt. Durch die Umstellung auf native Anwendungen soll das Betriebssystem bereits im Leerlauf deutlich sparsamer agieren. Bisher belegt Windows 11 auf einem Rechner mit acht Gigabyte RAM oft schon sechs Gigabyte, bevor �berhaupt das erste Programm gestartet wurde.

Zus�tzlich zu Komponenten wie dem Startmen� und dem Datei-Explorer sollen k�nftig weitere Dialogfenster ohne ressourcenintensive Web-Technologien auskommen. Auch die Akkulaufzeit bei Laptops k�nnte sich durch reduzierte Hintergrundprozesse merklich verbessern.

Grenzen der Systemoptimierung

Trotz der Vorteile bleiben Einschr�nkungen bestehen. Die geplanten Anpassungen l�sen nicht das grundlegende Problem, dass lokale Sprachmodelle zwingend viel Arbeitsspeicher f�r ihre Berechnungen ben�tigen. Wer in Zukunft rechenintensive Aufgaben mit Werkzeugen wie Copilot lokal ausf�hren m�chte, wird weiterhin Hardware mit mindestens 16 Gigabyte RAM brauchen.

Weitere Anpassungen

Neben der Speicherverwaltung plant das Entwickler-Team bis Jahresende noch weitere Systembereiche anzugehen. Auf der Agenda stehen ein schnellerer Einrichtungsprozess f�r neue Ger�te, eine vereinfachte Verwaltung von Jugendschutzeinstellungen sowie eine verbesserte und nat�rlichere Sprachsteuerung.

Bis alle Neuerungen f�r die breite Masse verf�gbar sind, wird noch einige Zeit vergehen. Die Verteilung soll wie gewohnt schrittweise �ber das Insider-Programm erfolgen, bevor regul�re Nutzer das fertige Update auf ihre Computer herunterladen k�nnen. Laut Pavan Davuluri soll die Arbeit an den Verbesserungen bis Ende 2026 jedoch abgeschlossen sein.

Glaubt ihr daran, dass Windows 11 auf Ger�ten mit nur acht Gigabyte Arbeitsspeicher durch die genannten Optimierungen merklich fl�ssiger laufen wird? Teilt eure Meinung und Erwartung in den Kommentaren mit uns.

Zusammenfassung
  • Microsoft will den RAM-Verbrauch von Windows 11 bis Ende 2026 senken
  • Ger�te mit nur acht Gigabyte Arbeitsspeicher sollen fl�ssiger laufen
  • Der Wechsel von WebView2 zum nativen WinUI-Framework spart Ressourcen
  • Reduzierte Hintergrundprozesse sollen zudem die Akkulaufzeit schonen
  • Lokale KI-Anwendungen erfordern jedoch weiterhin mindestens 16 GB RAM
  • Zudem sind Verbesserungen bei Einrichtung und Sprachsteuerung geplant

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
❤ WinFuture unterst�tzen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterst�tzen: Vielen Dank!