+++ Digitale Spiele und Konsolen führen viele Wunschzettel an +++ Erziehungsberechtigte sollten zu den Feiertagen auf USK-Alterskennzeichen achten +++ Hinschauen, sichern, begleiten: 5 USK-Tipps für den Spiele-Kauf und die Medienbegleitung +++
Games und Spielekonsolen sind beliebte Weihnachtsgeschenke bei vielen Familien. Damit Games den Familienalltag bereichern und nicht zum Konfliktthema werden, hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) fünf einfache Tipps für Familien zusammengestellt, die Eltern in der Medienbegleitung ihrer Kinder unterstützen.
Beim Schenken sollte darauf geachtet werden, Spiele auszuwählen, die altersgerecht sind. Manche Spielinhalte oder Mechanismen können jüngere Kinder noch überfordern. Die USK-Alterskennzeichen geben Eltern, Verwandten und Erziehungsberechtigten eine wichtige Orientierung, welche Spiele aus Sicht des Jugendschutzes unbedenklich sind. Neben dem Alterskennzeichen (zum Beispiel auf Spieleverpackungen im Handel oder auf Online-Spieleplattformen) finden Familien neben dem USK-Kennzeichen Zusatzhinweise, die Auskunft zu den Gründen der Altersstufe oder vorhandenen Zusatzfunktionen bieten. Dadurch erkennen Eltern auf einen Blick, ob ein Titel beispielsweise Gewalt oder Gruselmomente enthält, In-Game-Käufe anbietet oder die Kommunikation mit anderen Spieler*innen ermöglicht.
Um das Spielerlebnis zusätzlich abzusichern, empfiehlt die USK außerdem, bei neuen Konsolen direkt bei der erstmaligen Einrichtung technische Jugendschutzsysteme zu aktivieren. Am besten werden die Einstellungen gemeinsam mit den Kindern festgelegt und kurz erläutert, warum sie gebraucht werden.
„Wenn zu Weihnachten neue digitale Spiele und Konsolen verschenkt werden, sind USK-Alterskennzeichen der erste einfache Schritt für ein positives Spielerlebnis für die ganze Familie. Der zweite besteht darin, technische Schutzmaßnahmen direkt beim Einschalten neuer Spielkonsolen einzurichten. Familienkonten, Altersfilter sowie Spielzeit- und Ausgabenbudgets lassen sich heute auf vielen gängigen Endgeräten in wenigen Minuten aktivieren. So kann dafür gesorgt werden, dass Kinder nur auf Inhalte zugreifen können, die für ihr Alter geeignet sind. Das erleichtert den Familienalltag enorm. Mit unseren fünf USK-Tipps rund um Weihnachten möchten wir Familien dabei unterstützen, digitale Geschenke so auszuwählen und zu begleiten, dass sie für Kinder sicher sind, während Eltern leicht den Überblick behalten.“ – Elisabeth Secker, Geschäftsführerin der USK.
Die vollständigen USK-Tipps zum Umgang mit digitalen Spielen zu den Feiertagen finden sich hier: https://usk.de/games-unter-dem-weihnachtsbaum-5-usk-tipps-fuer-eltern/
Zum Familien-Bereich: https://usk.de/fuer-familien/
Über die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle ist eine freiwillige Einrichtung der Games-Branche in Deutschland. Damit Kinder und Jugendliche sicher und altersgerecht an digitaler Spielkultur teilhaben können, prüft sie Games und versieht sie mit einem Alterskennzeichen. Dabei bewertet die USK Spielinhalte und -mechaniken, die entwicklungsbeeinträchtigend sein könnten, und gibt zusätzlich Hinweise zu den Gründen für die jeweilige Alterskennzeichnung und vorhandenen Spielelementen. Sie ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz des Bundes als auch unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder als zuständige Selbstkontrolle anerkannt. Zahlreiche Unternehmen haben sich der USK als Mitglieder angeschlossen, um beim Thema Jugendschutz dauerhaft und eng zu kooperieren. Darüber hinaus engagiert sich die USK in der Medienbildung, etwa mit dem Elternratgeber digitale Spiele. Ein Beirat berät die USK und legt unter anderem Grundsätze und Leitkriterien für die Prüfungen fest. Weitere Informationen: www.usk.de




