+++ USK und FSK sind Partner*innen beim Safer Internet Day 2026 am 12. Februar 2026 +++ Gemeinsamer digitaler Elternabend „KI und Jugendschutz“ gibt Praxiseinblicke aus der Arbeit der Selbstkontrollen +++
Berlin/Wiesbaden, 10.02.2026 – Künstliche Intelligenz ist längst im Familienalltag angekommen: Sie begegnet Kindern und Jugendlichen in digitalen Spielen, Apps, filmischen Inhalten, Suchfunktionen und vielen digitalen Diensten. Der Safer Internet Day 2026 (SID 26) greift diese Entwicklung unter dem Motto „KI and me – in künstlicher Beziehung“ auf. Vor diesem Hintergrund beteiligen sich die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) als Partner*innen am SID26. Gemeinsam laden sie am 12. Februar 2026 zu einem digitalen Elternabend zum Thema „KI und Jugendschutz“ im Film und bei Games ein.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen praxisnahe Einblicke in die Arbeit der Selbstkontrollen: Wie funktionieren moderne Altersbewertungen bei Games, Apps, Filmen und Serien und wie wird KI hier bereits unterstützend eingesetzt? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz bereits heute bei Entwicklung, Verbreitung und Nutzung von Medieninhalten, etwa bei Chatbots oder bei Film- und Bildgeneratoren? Und wie lassen sich verantwortungsvolle Schutzkonzepte gestalten, die sowohl Orientierung bieten als auch digitale Teilhabe ermöglichen?
Künstliche Intelligenz verändert Medienangebote und Nutzungserfahrungen grundlegend. Unser Anspruch ist es, Eltern und Erziehungsberechtigten zu zeigen, wie Alterskennzeichen und Schutzmechanismen auch in einer KI-geprägten Medienwelt verlässlich Orientierung geben können.
Jugendmedienschutz lebt von Vertrauen, Transparenz und Verständlichkeit. Mit dem digitalen Elternabend möchten wir Einblicke in unsere Arbeit und unsere Prüfverfahren geben und zeigen, wie Selbstkontrollen dazu beitragen, Kinder und Jugendliche in ihrer Medienwelt zu schützen und zu stärken
Mit ihrem gemeinsamen Elternabend zum Safer Internet Day unterstreichen die USK und FSK die Rolle starker Selbstkontrollen als zentrale Akteure eines zeitgemäßen Jugendmedienschutzes, der Schutz, Orientierung und digitale Teilhabe zusammendenkt.
Digitaler Elternabend: KI im Jugendschutz – Praxiseinblicke von USK und FSK
| Wann? | 12.02.2026 | 19:00 – 20:30 Uhr |
| Wo? | Online-Veranstaltung über Microsoft Teams – kein Account und keine Programminstallation nötig, Anmeldung www.usk.de/elternabend |
| Für wen? | Eltern, Erziehungsberechtigte, pädagogische Fachkräfte und alle, die sich für Jugendschutz bei digitalen Spielen interessieren |
| Referent*innen: | Melanie Endler, Referentin Medienbildung und Kooperationen USK Maurice Matthieu, Referent Mitglieder und Kommunikation USK Peter Kaun, stellv. Geschäftsführer FSK |
Über den Safer Internet Day 2026
Der Safer Internet Day (SID) ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Online-Sicherheit und für ein besseres Internet für Kinder und Jugendliche. Er findet seit 2004 immer am Dienstag der zweiten Woche im Februar statt und setzt jedes Jahr einen neuen thematischen Schwerpunkt im Rahmen des internationalen Mottos „Together for a better internet“. In Deutschland wird der Safer Internet Day von der EU-Initiative klicksafe koordiniert. Zum diesjährigen Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ bieten die Partner*innen vielfältige Informationsangebote und Materialien für Lehrkräfte, Eltern und Jugendliche.
Mehr Infos unter https://www.klicksafe.de/sid
Über die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK)
Die FSK ist eine Einrichtung der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO), dem Dachverband von zahlreichen filmwirtschaftlichen Verbänden. Im Zentrum der Arbeit steht die freiwillige Altersprüfung von filmischen Inhalten für alle Vertriebswege: von Kino über Streaming bis hin zu DVD und Blu-Ray – egal ob Spielfilm, Dokumentation, Serie, Trailer oder Werbeclip. Die FSK engagiert sich auch im Online-Bereich und ist als FSK.online gesetzlich anerkannt und bietet ein umfangreiches Angebot von Informations- und Serviceleistungen für den Jugendschutz im Internet.
Weitere Informationen unter www.fsk.de
Über die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle ist eine freiwillige Einrichtung der Games-Branche in Deutschland. Damit Kinder und Jugendliche sicher und altersgerecht an digitaler Spielkultur teilhaben können, prüft sie Games und versieht sie mit einem Alterskennzeichen. Dabei bewertet die USK Spielinhalte und -mechaniken, die entwicklungsbeeinträchtigend sein könnten, und gibt zusätzlich Hinweise zu den Gründen für die jeweilige Alterskennzeichnung und vorhandenen Spielelementen. Sie ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz des Bundes als auch unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder als zuständige Selbstkontrolle anerkannt. Damit ist sie offiziell beauftragt, digitale Spiele im Rahmen des gesetzlichen Jugendschutzes zu prüfen und mit einem Alterskennzeichen zu versehen. An der unabhängigen Alterskennzeichnung der USK sind die Obersten Landesjugendbehörden direkt beteiligt. Zahlreiche Unternehmen haben sich der USK als Mitglieder angeschlossen, um beim Thema Jugendschutz dauerhaft und eng zu kooperieren. Darüber hinaus engagiert sich die USK in der Medienbildung, etwa mit dem Elternratgeber digitale Spiele. Ein Beirat berät die USK und legt unter anderem Grundsätze und Leitkriterien für die Prüfungen fest.




