Wikipedia:Auskunft
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25. März
[Quelltext bearbeiten](Wieso) Hat "gefahrlos" eine Steigerung?
[Quelltext bearbeiten]Laut https://de.wiktionary.org/wiki/gefahrlos sei der Komparativ "gefahrloser" (und der Superlativ sogar "am gefahrlosesten"). Ist das wirklich richtig? Ich war grad etwas perplex als ich das gelesen habe. "Gefahrlos" bedeutet doch "ohne Gefahr" (auch laut selber Seite). Und weniger als keine kann es doch nicht geben. So wie "stromlos" (kein Strom). --~2026-18572-19 (Diskussion) 16:03, 25. Mär. 2026 (CET)
- Was ein Wort bedeutet, hängt davon ab, wie es von einer Person verwendet wird. Wenn eine Person das Wort gefahrlos verwendet, um ausdrücken, dass eine Tätigkeit mit vergleichsweise wenigen Gefahren verbunden ist, kann man diese Tätigkeit mit einer anderen vergleichen, die mit noch weniger Gefahren verbunden ist. Im Übrigen sind im Artikel mit sicher und ungefährlich zwei Synonyme angegeben, die ebenfalls gesteigert werden können. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:07, 25. Mär. 2026 (CET)
- Ich finde, der/die Fragende hat hier durchaus eine sinnvolle Anmerkung gemacht. wikt:-los schreibt über die Endung: „ein Adjektiv bildet, das Mangel ausdrückt: ohne das Vorangehende, über das Vorangehende nicht verfügend“. Aber eigentlich gehört diese Diskussion ins Wiktionary, nicht in die Wikipedia. --Himbeerbläuling (Diskussion) 16:17, 25. Mär. 2026 (CET)
- Ansichtssache, vermutlich. Auch unter Linguisten, nehme ich an. Und Definitionsfrage im konkreten Fall. Vgl. das sehr ähnliche -frei ("ohne das, was näher bezeichnet wird"). Jedoch: alkohol"freies" Bier darf bis 0,5 % Alkohol enthalten. Analog kann (für mich) etwas "Gefahrloses" ein ganz klein bisschen gefährlich sein. Aber nicht so gefährlich, wie etwas noch noch Gefahrloseres ;-) --AMGA 🇺🇦 (d) 17:46, 25. Mär. 2026 (CET)
- Ich weiß allerdings nicht wo im Wiktionary man diese Frage stellen kann. Ich bitte Benutzer:Peter Gröbner um Auskunft. LG --Himbeerbläuling (Diskussion) 16:27, 25. Mär. 2026 (CET)
- wikt:Wiktionary:Auskunft. Gruß zurück und weiterhin viel Spaß, Peter Gröbner – 16:31, 25. Mär. 2026 (CET)
- Ich finde, der/die Fragende hat hier durchaus eine sinnvolle Anmerkung gemacht. wikt:-los schreibt über die Endung: „ein Adjektiv bildet, das Mangel ausdrückt: ohne das Vorangehende, über das Vorangehende nicht verfügend“. Aber eigentlich gehört diese Diskussion ins Wiktionary, nicht in die Wikipedia. --Himbeerbläuling (Diskussion) 16:17, 25. Mär. 2026 (CET)
- Es scheint so zu sein, dass die Steigerungsformen zunehmend kritischer gesehen werden: https://books.google.com/ngrams/graph?content=gefahrlosesten%2C+gefahrlosere&year_start=1800&year_end=2008&corpus=de-2012&smoothing=3 -- Peter Gröbner – 16:33, 25. Mär. 2026 (CET)
- Wenn ich irgendwo lese, modernste Technologie, dann werde ich skeptisch... --~2026-23481-9 (Diskussion) 18:27, 25. Mär. 2026 (CET)
- Wobei man modern durchaus steigern kann: „Handy A ist moderner als Handy B, am modernsten ist derzeit Modell C.“ --Morten Haan 🍰 Wikipedia ist für Leser da 20:46, 25. Mär. 2026 (CET)
- Neueres Baujahr, oder bessere Technik? Dann spielen Einzelkomponenten eine Rolle... --~2026-23481-9 (Diskussion) 21:06, 25. Mär. 2026 (CET)
- Wobei man modern durchaus steigern kann: „Handy A ist moderner als Handy B, am modernsten ist derzeit Modell C.“ --Morten Haan 🍰 Wikipedia ist für Leser da 20:46, 25. Mär. 2026 (CET)
- Logische Pedanterie ist beim Verarbeiten von Sprache nun aber eben nicht immer hilfreich. Sprache verkürzt und verabsolutiert, und letztlich ist so ziemlich jede Aussage potenziell angreifbar, da viele Dinge unter dem Mikroskop (oder auf molekularer Ebene) irgendwann gar nicht mehr klar definiert und abgrenzbar sind. Letztlich müssten wir alle unsere Aussagen dann mit endlosen Relativierungen und Disclaimern schmücken und noch hinzufügen, dass dies unserer Ansicht nach so ist (es kann ja schließlich auch sein, dass unsere Wahrnehmung in irgendeiner Weise gestört ist. Aber wie definiert man nun eigentlich "unsere Ansicht" angesichts der unüberschaubaren Ströme im Gehirn und Ober- und Unterbewusstsein etc.). ordinary language has no exact logic.
- Andererseits setzt da jeder die eigene Grenze nach seinem eigenen Geschmack. "In keinster Weise" ist für mich auch eine Grenzüberschreitung, "in keiner Weise" ist für mich nicht mehr zu steigern. (nicht signierter Beitrag von ~2026-18618-77 (Diskussion | Beiträge) )
- Interessanter Link zum Thema. Solche "Übersteigerungen" sind schon lange in Gebrauch (und gehören offensichtlich zur heutigen Standardsprache). Machmal versehentlich, oft mit Absicht. --~2025-43222-15 (Diskussion) 18:43, 25. Mär. 2026 (CET)
- In Deutschland ist es oft auch „anderst“. -- Peter Gröbner – 18:50, 25. Mär. 2026 (CET)
- So ist es. ich erinnere mich, dass Edmund Stoiber, als er noch
KönigMinisterpräsident Bayerns war, "eine noch lückenlosere Überwachung" gefordert hat (wovon, habe ich vergessen – vermutlich der Grenzen, ist aber egal). Hab mir damals (über 20 Jahre her!) schon die Haare gerauft vor dem Radio. --Chianti (Diskussion) 23:45, 25. Mär. 2026 (CET) - Übrigens kann man ja sogar den Superlativ steigern, auch das Allerbeste steht im Duden. --~2025-43222-15 (Diskussion) 15:02, 26. Mär. 2026 (CET)
Bei so etwas fällt mir die unnachahmliche Nominalsteigerung (oder wie heißt das richtig?) von Herbert Wehner ein: Das war schon früher Quatsch, und das ist jetzt noch quätscher. --Dioskorides (Diskussion) 19:28, 25. Mär. 2026 (CET)
- Die Lösung einer Rechenaufgabe kann "richtig" sein, macht aber nicht soviel Spaß wie solche Exkurse. Erste Antwort gefällt mir und ist m.E. abschließend. Vielleicht noch ein Pro-Tipp: jedenfalls konventionelle Materie kann gar nicht "stromlos" sein, nie. Prinzipiell nicht. Also derart streng genommen ist das Wort am Quätschesten. -~2026-18744-74 (Diskussion) 20:55, 25. Mär. 2026 (CET)
- Ich habe im Wiktionary-Eintrag das Synonym sicher zu (völlig) sicher geändert, ich weiß aber nicht, ob eine solche Formulierung dort üblich ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 08:20, 26. Mär. 2026 (CET)
- Ich würds einfach mal so sagen: Grammatikalisch hat es eine Steigerung, da man das Steigerungssuffix anhängen kann; semantisch hat es keine, weil das der Logik widerspricht. Sieht das jemand noch zweifellöser als ich, oder war das schon die optimalste Darstellung? --Kreuzschnabel 08:37, 26. Mär. 2026 (CET)
- Wie gesagt, -los bedeutet nicht "völlig(!!!) ohne", auch wenn das von einigen behauptet wird. Offenbar von denselben, die auch "runder" und "bunter" nicht verstehen (wollen? können?). "Bei Grün kann man gefahrlos die Straße überqueren." Ja, aber... --AMGA 🇺🇦 (d) 08:53, 26. Mär. 2026 (CET)
- Das ist zwar richtigst, aber noch richtigster ist halt, dass man Alltagssprache missversteht, wenn man strikte logische Formalismen auf sie anwendet. -- ~2026-18707-96 (Diskussion) 09:57, 26. Mär. 2026 (CET) Und kaum habe ich das abgeschickt, lese ich hier dies: Italien ist nun angewiesener denn je auf einen Stürmer, der sein Geld fernab der europäischen Top-5-Ligen verdient.
Rein logisch hast Du natürlich recht, aber die Sprache, speziell bei einigen Wiktionaryisten hier, wird gerne auch verbogen. Vor einiger Zeit hatte ich ein Erlebnis und Diskussion dieser Art, als eine chemische Verbindung, es gibt diese eine und das ist etwas streng definiertes, gardort einen Plural erhielt. Wahrscheinlich weil man es kann und die Logik hintenan zu stehen hat. Zumal im Beschreibungstext steht - ### - keine Plural und dann in der Infobox dann eben doch. Gibt es nicht, haben wir aber doch - weil wir es können. Muss man wohl mit leben. --Elrond (Diskussion) 08:57, 26. Mär. 2026 (CET)
Solche Diskussionen sind m. E. im Grunde müßig bis sinnlos. In der Sprache geht es eben nicht immer streng nach Logik zu. So behaupten ja z. B. nicht wenige Menschen, man könne „schwarz“ nicht steigern. Das mag im rein physikalischen oder wessen Sinne auch durchaus so sein. Aber dennoch haben schon viele Menschen einen sog. „schwärzesten Tag“ erlebt. Und viele, vor allem ältere Menschen, kennen vielleicht noch den Werbespruch „wäscht weißer als weiß“. In einem anderen Fall hatten wir schon die Diskussion, dass man z. B. „senkrecht“ gar nicht steigern könne. Aber im Schweizerischen hat senkrecht eben noch eine ganz andere Bedeutung und die ist sehr wohl steigerbar. Und so könnte ich noch viele Beispiele anführen, die rein logisch betrachtet sinnlos erscheinen mögen, bei denen sich die Sprachgemeinschaft aber wenig bis gar nicht um Logik schert... Gruß --Udo T. (Diskussion) 11:03, 26. Mär. 2026 (CET)
- Für das komplex-paradoxe „weißer als weiß“ kreierte die gleiche Werbung den nonkomparativen Neologismus „aprilfrisch“. --Dioskorides (Diskussion) 14:55, 26. Mär. 2026 (CET)
- Und Loriot in der Eheberatung das Schaumol-Weiß. Wir reiten nicht. --Kreuzschnabel 08:07, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Für das komplex-paradoxe „weißer als weiß“ kreierte die gleiche Werbung den nonkomparativen Neologismus „aprilfrisch“. --Dioskorides (Diskussion) 14:55, 26. Mär. 2026 (CET)
- Und die Schulmeisterklassiker: "blau kann man nicht steigern". Und wenn ich nun ein Violett, bei dem der Blauanteil höher ist, mit einem Violett, bei dem der Rotanteil höher ist, vergleiche, dann ist das eine Violett für mit dennoch blauer als das andere Violett.
- "Zu Reis gibt es keinen Plural". Ja, gibt es doch. Wenn auf der Tafel Basmatireis, klassischer Langkornreis, Rundkornreis etc. zur Auswahl stehen, dann werden da die verschiedensten Reise aufgetischt.
- So, nun haben die verschiedensten (sic) Leute zur Diskussion beigetragen und praktisch das gleiche gesagt. Aber eben noch nicht alle. Möchte noch jemand? -- ~2026-18707-96 (Diskussion) 11:23, 26. Mär. 2026 (CET)
- Ja, ich möchte auch noch (einmal): Es gibt m. E. auch einen „linguistischen“ Grund; da etwas gefährlicher als etwas anderes sein kann, ist das andere gefahrloser und wenn es einen Komparativ gibt, ist das Wort steigerbar, daher geben die Wörterbücher auch einen Superlativ an. -- Peter Gröbner – 11:36, 26. Mär. 2026 (CET)
- (BK) @Kreuzschnabel: "zweifellos" ist ein Adverb und gehört zur großen Zahl derjenigen Adverbien, die in der Regel nicht kompariert werden: *eine zweifellose Entscheidung (heute eher selten), aber: die Entscheidung war zweifellos richtig. Eine Komparation ist aber nicht möglich: *die Entscheidung war zweifelloser richtig. Die Verwendung als Adjektiv tritt heute nicht mehr so häufig auf, daher klassifizieren die Duden-Wörterbücher das Wort als Adverb.
- "gefahrlos" ist ein qualifizierenden Adjektiv, bei dem kein unterschiedliches Maß vorliegt, da gefahrlos bedeutet, daß keine Gefahr existiert: eine gefahrlose Überfahrt birgt keine Gefahren. ABER: solche Adjektive können dennoch eine graduelle Bedeutung annehmen, wenn sie eine Relation ausdrücken, häufig im übertragenen Sinne. So drückt "lebendig" eine Eigenschaft aus, die nicht graduierbar ist, denn entweder ist z. B. die Katze lebendig oder nicht. Das Adjektiv kann aber dennoch gesteigert werden, wenn es in Relation zu etwas gesetzt und übertragen verwendet wird: Dieses Bild hat viel lebendigere Farben als das vorherige. Das empfinden wir weder als unlogisch, noch ist es semantisch unsinnig (vgl. dazu Grammatik-Duden, S. 382f., Nr. 508 oder Hentschel/Weydt, Handbuch der dt. Grammatik, S. 198f.).
- Verdeutlichen läßt sich das auch am Adjektiv "alt", das in seiner absoluten Bedeutung ein (subjektiv empfundenes) hohes Alter bezeichnet, z. B. Gerd ist alt. Wird "alt" kompariert, dann wechselt die Bedeutung zu einer relativen: Peter ist fünf. Er ist älter als Hilda. Vgl. hierzu auch Engel, Dt. Grammatik, S. 342-347. Genauso kann man dann auch bei "gefahrlos" verfahren, z. B. wenn Überfahrten verglichen werden: eine gefahrlosere Überfahrt birgt weniger Gefahren. Es wird dann nicht von der absoluten Bedeutung 'ohne Gefahr' ausgegangen, sondern von dem Umstand, daß Gefahren minimiert werden. Selbst in adverbialer Verwendungsweise ist das möglich: Jetzt noch gefahrloser einkaufen!--IP-Los (Diskussion) 11:50, 26. Mär. 2026 (CET)
- gefahrlos gibt es halt nicht. irgendwelche Gefahren gibt es immer und sei es, dass einem ein meteorit auf den kopf fällt. deshalb wird das Wort ausschließlich als synonym für gefahrenarm genutzt. und da gehts halt immer irgendwie noch gefahrloser --Future-Trunks (Diskussion) 12:53, 26. Mär. 2026 (CET)
- Doch gibt es - das Wort existiert ja. Es geht dabei um wahrscheinliche Gefahren, nicht um irgendwelche Spekulationen, daher definiert "Das große Wörterbuch der deutschen Sprache" des Dudenverlags das Wort auch dementsprechend: "mit keiner Gefahr verbunden; ohne Gefahr". Selbst Adelung sieht das im 18. Jh. schon so: "der Gefahr beraubt, mit keiner Gefahr verbunden." So auch wenig später Campe: "ohne Gefahr, mit keiner Gefahr verbunden, außer der Gefahr." Grimms Deutsches Wörterbuch zitiert Stieler, der Ende des 17. Jh. schrieb: "periculi expers, in portu navigans" Bei dieser Formulierung hat Stieler offenbar auch nicht an einen Meteoriten, ein plötzlich ausbrechendes Feuer, plötzlichen Beschuß vom Hafen aus usw. gedacht. Außerdem: Wenn von etwas in der Vergangenheit berichtet wird, gibt es jenes "gefahrlos" ganz bestimmt: Das Schiff segelte gefahrlos in den Hafen. Warum ist es denn im Hafen angekommen? Weil es eben keine Hindernisse, keine realen Gefahren gegeben hat - die Möglichkeit einer Gefahr ist bedeutungslos für diese Aussage.
- Es fügt sich damit auch in die schon im Mittelhochdeutschen zahlreichen Wortbildungen aus Substantiv+-los ein, wobei sie "sich ausnahmslos der privativen Funktionsklasse zuordnen lassen", d. h. "[d]ie mit -lōs gebildeten Privativa drücken ein Nichtvorhandensein der B[asis]S[ubstantiv]-Größe aus" (Klein/Solms/Wegera,Mhd. Grammatik, Teil III Wortblidung, S. 327, A127).
- Das ist im Neuhochdeutschen nicht anders, vgl. wiederum das oben zitierte Dudenwörterbuch: "-los: drückt in Bildungen mit Substantiven aus, dass etw. nicht vorhanden ist, dass die beschriebene Person oder Sache etw. nicht hat: baum-, motiv-, schnur-, wohnsitzlos." Fleischer/Barz, Wortbildung der dt. Gegenwartssprache, 4. Aufl., S. 345, sehen das auch so: "-los zeigt eine starke privative Verallgemeinerung, die die semantischen Beziehungen zwischen den beiden unmittelbaren Konstituenten bestimmt, und ist stark reihenbildend", vgl. dazu die Beispiele aus dem Duden-Zitat.--IP-Los (Diskussion) 13:49, 26. Mär. 2026 (CET)
- ja aber selbst die Definition ist natürlich beim genauen hinsehen zu 100% nicht zu erfüllen. klar heißt gefahrlos im wortsinne ohne gefahren, aber so etwas gibt es halt nicht. fun fact: es gibt auch keine Einhörner und werwölfe und das obwohl es die wörter gibt. wenn du glaubst es gibt so etwas wie gefahrlos, dann benenne doch mal etwas gefahrloses --Future-Trunks (Diskussion) 10:24, 30. Mär. 2026 (CEST)
- gefahrlos gibt es halt nicht. irgendwelche Gefahren gibt es immer und sei es, dass einem ein meteorit auf den kopf fällt. deshalb wird das Wort ausschließlich als synonym für gefahrenarm genutzt. und da gehts halt immer irgendwie noch gefahrloser --Future-Trunks (Diskussion) 12:53, 26. Mär. 2026 (CET)
Erich Kästner:
Wird’s besser? Wird’s schlimmer?
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich.
Insofern ist dem Dichter klar, dass das Adverb „gefahrlos“ nicht streng logisch verstanden werden darf. --Kreuzschnabel 09:27, 27. Mär. 2026 (CET)
- In diesem Sinne haben die verballogisch konträren Begriffe Lebensgefahr und Todesgefahr (nahezu?) die gleiche Bedeutung:) --Dioskorides (Diskussion) 10:56, 27. Mär. 2026 (CET)
- Genau wie (wenn auch etymologisch anders gelagert) die Tiefe und die Untiefe. -- ~2026-18999-60 (Diskussion) 11:17, 27. Mär. 2026 (CET)
- Wobei die Untiefe als Fachterminus tatsächlich und sprachlogisch richtig das Gegenteil einer Tiefe meint, weshalb die Untiefe bei Seeleuten auch viel gefürchteter ist als die Tiefe. --Dioskorides (Diskussion) 11:49, 27. Mär. 2026 (CET)
- Ja. Welches der beiden Synonyme bevorzugt wird, hängt nur von nationalen Vorlieben ab. Die deutsche Lebensgefahr heißt z.B. übersetzt ins Spanische peligro de muerte, also Todesgefahr. --Geoz (Diskussion) 11:22, 27. Mär. 2026 (CET)
- Genau wie (wenn auch etymologisch anders gelagert) die Tiefe und die Untiefe. -- ~2026-18999-60 (Diskussion) 11:17, 27. Mär. 2026 (CET)
Dad Wortpaar Lebens-, Todesgefahr eröffnet immerhin zwei Ausdrucksmöglichkeiten für die selbe Sache. Merkwürdiger wird es, wenn es nur ein Wort gibt, dass das genaue Gegenteil von dem ausdrückt, was gemeint ist, ich denke an die Begriffe Gewinnwarnung (die bei zu erwartenden Verlusten losgelassen wird) und Sondervermögen (das exakter eher als Sonderschulden zu bezeichnen wäre). --Dioskorides (Diskussion) 11:59, 27. Mär. 2026 (CET)
- Noch einmal aus einer anderen Ecke: Gefahrlos kann auch an Bedingungen geknüpft sein.
- Beispiel: Man kann gefahrlos an elektrischen Anlagen arbeiten, wenn der Strom vorher abgeschaltet wird. Es ist (noch) gefahrloser, wenn der Hauptstromschalter gesperrt wird und die Anlage nicht versehentlich doch unter Strom gesetzt werden kann.
- Letztlich geht es darum sicherzustellen, dass der gefahrlose Zustand auch erhalten bleibt. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 12:25, 27. Mär. 2026 (CET)
- Beim gefahrlosen Arbeiten an elektrischen Anlagen sind die Fünf Sicherheitsregeln essentiell und verbindlich. Dazu gehört u.a. auch der Unterpunkt „gegen Wiedereinschalten sichern“. Dann ist da ein Vorhängeschloss am Hauptschalter, dessen Schlüssel der nur Elektriker hat. --Rôtkæppchen₆₈ 16:56, 27. Mär. 2026 (CET)
- aber noch gefahrloser wird es, wenn von dem Schloss nicht jedes hundertste oder tausendste den selben Schlüssel nutzt. --0815 User 4711 (Diskussion) 10:41, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Beim gefahrlosen Arbeiten an elektrischen Anlagen sind die Fünf Sicherheitsregeln essentiell und verbindlich. Dazu gehört u.a. auch der Unterpunkt „gegen Wiedereinschalten sichern“. Dann ist da ein Vorhängeschloss am Hauptschalter, dessen Schlüssel der nur Elektriker hat. --Rôtkæppchen₆₈ 16:56, 27. Mär. 2026 (CET)
- Wie in einem Thread weiter unten angedeutet sind sogenannte Gewinnwarnungen oft tatsächlich nur Warnungen vor einem geringeren Gewinn als dem bisher erwarteten, nicht aber vor einem Verlust beim Betriebsergebnis. --~2026-19064-87 (Diskussion) 11:10, 30. Mär. 2026 (CEST)
- @Benutzer:Future-Trunks Das habe ich bereits. Ein Schiff, das gefahrlos in den Hafen eingelaufen ist, hat keine Gefahren erfahren. "Gefahr" ist etwas Subjektives und muß als solche erst identifiziert werden, da es sich um eine "Möglichkeit, dass jemanden etwas zustößt, dass ein Schaden eintritt, drohendes Unheil" (Duden. Das große Wb. der dt. Sprache) handelt. Wenn du die Gefahr nicht als solche erkennst, ist es keine für dich. Deshalb entstehen ja Unfälle, weil die Situation falsch eingeschätzt wird. Dein obiges Beispiel veranschaulicht das auch sehr gut, denn wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, von einem Meteoriten, der noch gar nicht identifiziert worden ist, verletzt zu werden? Siehst du das wirklich als reale oder, sagen wir mal, wenigstens als reelle Gefahr an? Ich nicht. Oder sitzt du gerade in einem meteoritensicheren Bunker?
- Da mein Beispielsatz im Perfekt steht, existiert diese Möglichkeit nicht mehr, noch hat der Sprecher/Erzähler die Möglichkeit eines Schadens erkannt. Ein auktorialer Erzähler in seiner Allwissenheit erklärt dir damit, daß es eben keine Gefahren gab: "Das Schiff lief gefahrlos in den Hafen ein." Der Erzähler weiß, daß es keinerlei Gefahr gab, er weiß, daß die Situation gefahrlos war. Der Erzähler in der Ballade "John Maynard" weiß wiederum, was alle Passagiere denken: "Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei". Auch das wäre ja so nicht möglich. Wenn nun der auktoriale Erzähler im "Stechlin" meint: "Unter diesem Gespräche waren sie bis an den Turm gekommen, der in mehreren Etagen und zuletzt auf bloßen Leitern anstieg. Man mußte schwindelfrei sein, um gut hinaufzukommen. Oben aber war es wieder gefahrlos, weil eine feste Wandung das Podium umgab." Dann ist davon auszugehen, daß der Erzähler - so wie er eben die Hinaufschreitenden und auch den Turm genau kennt - dem Leser eben auch jenen Eindruck, jene Tatsache, vermitteln will, daß es eben keine Gefahr mehr gab, sobald die beiden oben angelangt waren. Er erzählt hier nicht von einer "minimalen Gefahr", von "mit hoher Wahrscheinlichkeit ungefährlich" o. ä., sondern verwendet das Wort "gefahrlos". Genauso ist dann auch das Urteil des Erzählers, hier Fontanes, aufzufassen, wenn er in den "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" berichtet: "Mit der einen Hälfte hatte man begonnen und bereits Ende August war unter Innehaltung aller üblichen Vorsichtsmaßregeln der Heidekrautbrand gefahrlos und ohne jeden Zwischenfall ausgeführt worden." Er hat keine Gefahren erkannt, es ist kein Zwischenfall aufgetreten, der auch nur eine Gefahr hätte bedeuten können, von daher gab es keine subjektiv wahrgenommene. Deshalb definieren auch Wörterbücher das Wort so.--IP-Los (Diskussion) 00:01, 31. Mär. 2026 (CEST)
- aha. Gefahr ist etwas subjektives und gefahrlos damit auch. und etwas subjektives kann man ja problemlos steigern. Dann ist das die antwort auf die Frage --Future-Trunks (Diskussion) 09:00, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Den Beispielen liegen zwei unterschiedliche Sichtweisen zugrunde:
- 1. Retrospektiv: Es ist keine gefährliche Situation eingetreten - also war es gefahrlos. (Es gab Risiken, aber keines davon ist zu einem Problem geworden.)
- 2. Prospektiv: Es ist keine Gefährdung erkennbar - also wird es gefahrlos sein.
- Bei der nach vorne schauenden Sicht geht es aber auch um die Frage, ob sich die Gefährdungslage ändern kann. Wenn der aktuelle Zustand keine Gefahr erkennen lässt und eine (relevante) Veränderung dieses Zustands nicht wahrscheinlich oder sogar unmöglich ist, dann es halt gefahrloser als wenn man nur im Augenblick risikolos erscheint. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 10:06, 31. Mär. 2026 (CEST)
- aha. Gefahr ist etwas subjektives und gefahrlos damit auch. und etwas subjektives kann man ja problemlos steigern. Dann ist das die antwort auf die Frage --Future-Trunks (Diskussion) 09:00, 31. Mär. 2026 (CEST)
Exakter Grenzverlauf Deutschland/Frankreich
[Quelltext bearbeiten]Ich bin auf der Suche nach dem exakten Verlauf der deutsch-französischen Staatsgrenze. Weiß jemand, wo ich die finden kann? Gibt es überhaupt eine genaue, digitale Linie, auf die sich beide Seiten geeinigt haben, oder wurde da seit dem Versailler Vertrag nicht mehr drüber gesprochen?
Anlass der Frage ist, dass mir an einigen Stellen bei Lauterbourg die Grenze in OSM etwas fragwürdig vorkam (dort auch Bilder zu den unten genannten Karten). Deshalb bin ich auf der Suche nach einem neuen Grenzverlauf, den ich ggf. in OSM importieren könnte. Ich habe bisher aber noch keine Version der Grenze gefunden, für die ich sowohl deutsche als auch französische Quellen finde. Die jeweiligen Varianten unterscheiden sich nicht bloß um Millimeter, sondern an die 10 Meter.
Meine bevorzugte Variante ist die Linie, die das rheinland-pfälzische Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation als Landesgrenze veröffentlicht. Die ist sehr hoch aufgelöst und stimmt exakt mit den Flurstücksgrenzen aus dem ALKIS überein. Die Frage ist, ob das auch von Frankreich als Grenze betrachtet wird.
Auf französischer Seite kann ich (auch mangels Sprachkenntnissen) keine so hoch aufgelöste Linie finden. Sie sehen aber (bei Lauterbourg) alle ähnlich aus wie die schwarze Linie hier im französischen Kataster. Diese stimmt dort zwar nicht mit den Grenzen der Flurstücke (?) überein, aber das scheint in Frankreich für Straßen und Gewässer normal zu sein. Beim Institut national de l’information géographique et forestière finden sich auch Varianten dieser Grenze, z. B. hier. Mir ist nicht klar, ob das die exakten Grenzen sind oder vereinfachte. --Entbert (Diskussion) 17:58, 25. Mär. 2026 (CET)
- Hier spricht man aus Sicht von 2014 von 10 Stellen, an denen Divergenzen zwischen der französischen und deutschen Grenzziehung in Bereich zwischen 10 und 20 Metern bestehen. (Siehe vor allem Seiten 10 und 23 von 25). -- ~2026-18567-50 (Diskussion) 19:49, 25. Mär. 2026 (CET)
- PS: Vielleicht ist man bei https://eurogeographics.org , der Vereinigung der nationalen Katasterbehörden, an der richtigen Stelle für eine Klärung? -- ~2026-18567-50 (Diskussion) 20:11, 25. Mär. 2026 (CET)
- Laut Daniel-Erasmus Khans Standardwerk S. 568 und gleichlautend diesem Artikel gilt der deutsch-französische Grenzvertrag vom 14. August 1925 (RGBl. 1927 II, S. 960ff.), über den es hier heißt:
- Nach diesem aus sechs Kapiteln und insgesamt 53 Artikel bestehenden Vertrag wird der gesamte Grenzverlauf zwischen beiden Staaten festgelegt. Er enthält nach Artikel 6 zwei Urkunden, die den Grenzverlauf exakt bestimmen:
- 1. Die Allgemeine Grenzbeschreibung, die die jeweilige Richtung der Grenzlinie verzeichnet und allgemeine Angaben über das durchschnittene Gelände enthält und
- 2. Den Atlas der Pläne, auf denen der Verlauf jedes Bestandteils der Grenzlinie im Einzelnen dargestellt ist
- Der Atlas der Pläne wiederum ist ebenfalls in Artikel unterteilt und besteht aus einer Übersichtskarte, 60 Grenzkarten im Maßstab 1:2500 und 60 Grenzkarten im Maßstab 1:2500 mit Maßangaben zur Grenzfestlegung.
- Im RGBl. findet sich die Grenzbeschreibung, Pläne jedoch nur für die Gebiete, die damals getauscht wurden.
- Ich würde davon ausgehen, dass es das RLP-Vermessungsamt auf die Reihe gekriegt hat, die Pläne von 1925 korrekt zu digitalisieren, aber du kannst natürlich dort nachfragen.
- In dieser Arbeit aus dem Jahr 2017 steht auf S. 36 unter II.1.1.: "Lorsque l’on superpose les tracés de la frontière, d’importantes divergences apparaissent. Cela s’explique notamment du fait du manque de précision lors du processus même de numérisation, les cartes utilisées étaient au 1 :25000, la précision graphique était donc de 25 mètres."
- D.h. die Grenzziehung von 1925 ist um den Faktor 10 genauer als das, was die Franzosen digitalisiert haben (das wird ja auch in der bereits verlinkten Präsentation von 2014 angesprochen; sie wird auf S. 40 zitiert). --Chianti (Diskussion) 23:35, 25. Mär. 2026 (CET)
- Danke euch beiden! Ich finde das sehr interessant, dass die Grenzen gar nicht so eindeutig sind, wie ich das erwartet hätte. Die Präsentation der IP verstehe ich so, dass es seit mehreren Jahren eine Verständigung auf eine gemeinsame Linie geben sollte. Aber finden kann ich die leider nicht. Ich frage mal in Rheinland-Pfalz nach. --Entbert (Diskussion) 13:26, 26. Mär. 2026 (CET)
- Die Grenzen sind sehr wohl eindeutig bestimmt (nämlich durch den Grenzvertrag und seine Anhänge). Es hapert eben mancherorts mit der Umsetzung ins Digitale. Interessant ist, dass der Maßstab der Karten für den Grenzverlauf mit 1:2500 größer ist als die amtliche Deutsche Grundkarte, die zur gleichen Zeit eingeführt wurde. Man wollte es hier wohl besonders genau nehmen. --Chianti (Diskussion) 21:56, 26. Mär. 2026 (CET)
- Das ist der entscheidende Punkt: Nicht die Karten bestimmen den Grenzverlauf, sondern die Karte bildet den Grenzverlauf ab. Der exakte Grenzverlauf ergibt sich aus den Grenzsteinen. Wo die stehen, sollte vertraglich geregelt sein. Der Vertrag wird aber nicht zentimetergenau sein, so dass letztlich durch die Position des Grenzsteins die Fakten geschaffen werden. Früher war es durchaus üblich, durch regelmäßige Grenzbegehungen sicherzustellen, dass die Grenzsteine auch nicht versetzt wurden. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 13:48, 27. Mär. 2026 (CET)
- Wobei speziell bei der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich 40 % der Grenze im Wasser, konkret im Rhein, verlaufen. Da ist wenig mit Grenzsteinen (der Artikel bildet zwar einen Myriameterstein auf einer Rheininsel ab, das sind aber historische Vermessungs-Überbleibsel, die, wenn überhaupt, eher auf etwa die Grenzen zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Großherzogtum Hessen Bezug nehmen als zwischen "Deutschland" und "Frankreich"). --~2026-19091-81 (Diskussion) 17:10, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Wenn die Flussmitte als Grenze festgelegt wurde, dann ist der Grenzverlauf zwar bestimmt, aber quasi flexibel. Es kann aber auch der Flussverlauf zu einem bestimmten Zeitpunkt als Maßstab genommen werden. Bei Maastricht wurde das gemacht, um die Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden zu bestimmen. Durch natürliche Veränderungen des Flussverlaufs waren die Grenzsteine dann aber irgendwann nicht mehr zweckmäßig, weshalb neue Grenzsteine gesetzt wurden. Der formelle Grenzverlauf wurde also an die Veränderungen des Flusses angepasst. Maßgeblich sind in diesem Fall ausschließlich die Grenzsteine.
- Am Dollart wiederum ist strittig, wo genau die Grenze verläuft. Die Deutsch-niederländische Grenzfrage ist demnach offen; es fehlt der Vertrag, der diese Frage abschließend klären würde. Daher kann in diesem Fall auch keine Karte den Grenzverlauf "richtig" abbilden, weil "richtig" eine Frage des Standpunkts ist. (Beide Punkte betreffen natürlich nicht die deutsch-französische Grenze. Sie sollen nur zeigen, dass die Verträge die Grundlage sind. Und Grenzsteine können die Verträge konkretisieren. Es gibt darüber hinaus auch Vereinbarungen, wonach das jeweilige Ufer die Staatsgrenze darstellt, die Wasserflächen aber gemeinsames Staatsgebiet sind - um noch eine Variante ins Spiel zu bringen.) --Vertigo Man-iac (Diskussion) 19:52, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Beim Oberrhein hat Johann Gottfried Tulla dafür gesorgt, dass sich da nicht mehr groß etwas verändert. Der Bodensee ist ein Beispiel für an den Ufern endende Staatsgebiete. --Rôtkæppchen₆₈ 20:26, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Soweit ein Fluss die Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg bildet, ist der Fluss selbst Gemeinschaftliches deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 21:33, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Beim Oberrhein hat Johann Gottfried Tulla dafür gesorgt, dass sich da nicht mehr groß etwas verändert. Der Bodensee ist ein Beispiel für an den Ufern endende Staatsgebiete. --Rôtkæppchen₆₈ 20:26, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Ein großer Teil der Rheingrenze wird durch einen Vertrag von 2000 geregelt, der eine explizite Liste von Koordinaten und Bogenradien dazwischen enthält. --Entbert (Diskussion) 19:32, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Wobei speziell bei der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich 40 % der Grenze im Wasser, konkret im Rhein, verlaufen. Da ist wenig mit Grenzsteinen (der Artikel bildet zwar einen Myriameterstein auf einer Rheininsel ab, das sind aber historische Vermessungs-Überbleibsel, die, wenn überhaupt, eher auf etwa die Grenzen zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Großherzogtum Hessen Bezug nehmen als zwischen "Deutschland" und "Frankreich"). --~2026-19091-81 (Diskussion) 17:10, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Das ist der entscheidende Punkt: Nicht die Karten bestimmen den Grenzverlauf, sondern die Karte bildet den Grenzverlauf ab. Der exakte Grenzverlauf ergibt sich aus den Grenzsteinen. Wo die stehen, sollte vertraglich geregelt sein. Der Vertrag wird aber nicht zentimetergenau sein, so dass letztlich durch die Position des Grenzsteins die Fakten geschaffen werden. Früher war es durchaus üblich, durch regelmäßige Grenzbegehungen sicherzustellen, dass die Grenzsteine auch nicht versetzt wurden. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 13:48, 27. Mär. 2026 (CET)
- Die Grenzen sind sehr wohl eindeutig bestimmt (nämlich durch den Grenzvertrag und seine Anhänge). Es hapert eben mancherorts mit der Umsetzung ins Digitale. Interessant ist, dass der Maßstab der Karten für den Grenzverlauf mit 1:2500 größer ist als die amtliche Deutsche Grundkarte, die zur gleichen Zeit eingeführt wurde. Man wollte es hier wohl besonders genau nehmen. --Chianti (Diskussion) 21:56, 26. Mär. 2026 (CET)
- Danke euch beiden! Ich finde das sehr interessant, dass die Grenzen gar nicht so eindeutig sind, wie ich das erwartet hätte. Die Präsentation der IP verstehe ich so, dass es seit mehreren Jahren eine Verständigung auf eine gemeinsame Linie geben sollte. Aber finden kann ich die leider nicht. Ich frage mal in Rheinland-Pfalz nach. --Entbert (Diskussion) 13:26, 26. Mär. 2026 (CET)
26. März
[Quelltext bearbeiten]Fortbestand des deutschen Adels außerhalb Deutschlands
[Quelltext bearbeiten]In Deutschland wurde der Adel nach dem Ersten Weltkrieg abgeschafft. Aber besteht er bei Ausländern, die auch nie deutsche Staatsbürger waren, weiter, oder sind deren deutsche Adelstitel auch verloren? Gefragt wird bezüglich James Freiherr Burnes de Montrose. --~2026-18729-45 (Diskussion) 10:49, 26. Mär. 2026 (CET)
- konkret dort hast du selbst 1962 ergänzt im Artikel. Aber sollte das nicht 1862 heißen? Das ist dann vor dem Krieg. --0815 User 4711 (Diskussion) 11:11, 26. Mär. 2026 (CET)
- Ist der Ritter des Guelphen-Ordens erblich? --Rôtkæppchen₆₈ 11:23, 26. Mär. 2026 (CET)
- Steht im Artikel, nein, persönlicher Adelsstand.
- Danke für die Korrektur an BlackEyedLion! (nicht signierter Beitrag von ~2026-18729-45 (Diskussion | Beiträge) 11:22, 26. Mär. 2026 (CET))
- Ist der Ritter des Guelphen-Ordens erblich? --Rôtkæppchen₆₈ 11:23, 26. Mär. 2026 (CET)
- Erstens sollte gefragt werden, ob die betreffende Person nicht gleichzeitig Angehöriger des jeweiligen Bundesstaates wurde; das wird bei Nobilitierungen von Ausländern wohl regelmäßig stattgefunden haben. Zweitens müsste man fragen, ob die Person in ihrem Heimatland durch die deutsche Nobilitierung Vorrechte erhalten hat, insbesondere durch eine Anerkennung des Titels (wie in Adelsrecht#Übriges Kontinentaleuropa beschrieben). Vorrechte in Deutschland kann es nach der Abschaffung der Vorrechte des Adels nicht mehr gegeben haben. Drittens ist die Person bereits verstorben, bevor die Vorrechte des Adels abgeschafft wurden; man müsste also fragen, ob er in den erblichen Adelsstand berufen wurde und Nachkommen hatte. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:21, 26. Mär. 2026 (CET)
- Ich habe das oben wahrscheinlich zu verkürzt formuliert, deswegen war die Frage nicht klar. Mal ausführlicher mein Wissensstand und was ich jetzt wissen will:
- Im UK gab es zum Zeitpunkt die Regel, dass ein britischer Untertan, dem ein ausländischer Adelstitel verliehen wurde, beim Home Office beantragen musste, dass er den Titel im UK vollumfänglich (s.u.) führen darf. Das H.O. leitete das dann mit Empfehlung an die Königin/den König zum Entscheid weiter. Am Anfang wurde es fast immer genehmigt, später fast nicht mehr. Der Fall Burnes taucht hier: https://www.heraldica.org/topics/britain/foreigntitles.htm & https://www.heraldica.org/topics/britain/TNA/FO_83_468.htm nicht auf, das muss aber nicht unbedingt etwas heißen, da die Aktenlage wohl unvollständig ist. Da Burnes auch relativ bald nach Erhebung in den Freiherrnstand verstorben ist, könnte es schon damals darauf hinausgelaufen sein, dass die Nachkommen hätten Anträge stellen müssen. 1932 wurden alle für ausländischen Adelstitel entschieden, dass diese spätestens mit dem Tod des letzten zu diesem Zeitpunkt schon geborenen (!) Enkels des 1932 aktuellen Titelinhabers (in britischer Logik exakt eine Person, s.u.) die Nutzung im UK erlöscht. Damals scheint kein Nachkomme Burnes' auf die White List gekommen zu sein (siehe Link oben). So weit, so gut.
- Jetzt kommen die Einschränkungen:
- 1.) ging es dabei nur um die offizielle Anerkennung des Titels durch den britischen Souverän. Das H.O. selbst gestattete aber auch ohne ausdrückliche Genehmigung die Nutzung des Titels für allgemeine oder soziale Zwecke, d.h. auch ohne nachweisbaren Antrag und Genehmigung durften Burnes und alle seine Nachkommen (auch nach 1932) sich "Freiherr" nennen. Es gab nur eine einzige Bedingung dafür: Dass die Person "in fact a right to such titles" haben musste.
- 2.) basiert(e) das ganze System der Anerkennung auf dem britischen Adelsverständnis, dass es immer genau einen Titelinhaber gibt. Nach deutschem Verständnis wurde ja aber die ganze Familie adelig.
- Und das ist jetzt meine eigentliche Fragen:
- a) Vor 1919 hätte sich ein Nachkomme von Burnes im UK "Freiherr" nennen dürfen, vollkommen egal, ob es eine königliche Anerkennung gab oder nicht, solange sich das auf soziale und allgemeine Zwecke beschränkte und "if they have in fact a right to such titles." Das ist der Knackpunkt: Wurde das "right to such titles" 1919 von Deutschland aus auch im britischen Verständis aufgehoben oder bestand es für britische Untertanen im UK weiterhin? Anders gefragt: Hat deutsche Rechtsänderung britischen Staatsbürgern ein allein britisch geregeltes Recht genommen?
- b) Das deutsche Adelsverständnis weicht vom britischen ab. Nach deutschem Recht hatten alle Söhne von Burnes (und deren Nachkommen) ein Recht auf den Freiherrntitel. Heißt das, dass alle Söhne "in fact a right to such titles" nach Verständnis des H.O. hatten? (nicht signierter Beitrag von ~2026-18729-45 (Diskussion | Beiträge) 12:02, 26. Mär. 2026 (CET))
- Hier ist dann wohl Art. 109 Abs. 2 Satz 2 WRV maßgeblich: „Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.“ Ein „right to such titles“ liegt also nicht mehr vor. --Rôtkæppchen₆₈ 23:05, 26. Mär. 2026 (CET)
- In Deutschland gibt es keine Adelstitel mehr, im Königreich GB gibt es sie noch. Da in D niemand das Recht besitzt, einen deutschen Adelstitel zu führen, ist das heute eindeutig. Ggf. wäre die Rechtslage für die Weimarer Republik zu prüfen.--Meloe (Diskussion) 08:50, 27. Mär. 2026 (CET)
- Die Frage ist schon interessant. In UK ist die deutsche Adelsfamilie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg gerade auf dem Thron, ein gewisser Karl regiert dort. Sein Vater war deutscher Adliger, dessen Vorfahren als Könige im Ausland, in Griechenland, quasi als Gastarbeiter gearbeitet hatten. Dann ist er als Flüchtling, lange nachdem in Deutschland der Adel abgeschafft worden war, nach UK eingereist. Dort hat er dann die Prinzessin geheiratet und sein Sohn hat das Königreich geerbt. Wie ist unter diesem Gesichtspunkt der aktuelle Adelsstatus von Charles III.?--Rabe! (Diskussion) 11:23, 27. Mär. 2026 (CET)
- Hm, Philip war aber nur Prinzgemahl, nicht König. Die regierende Linie ist Haus Windsor, bzw. Haus Sachsen-Coburg und Gotha. --Optimum (Diskussion) 11:49, 27. Mär. 2026 (CET)
- Falsch! Adel vererbt sich nach allgemein-europäischer Auffassung patrilinear. Das ist das Problem, wenn man weibliche Thronerben zulässt. Sobald die Königin dann heiratet, gehören ihre Kinder der Dynastie des Vaters an. Deshalb gehörte Elizabeth II. auch dem Hause Sachsen-Coburg-Gotha an, weil die frühere welfische Thronerbin Victoria einen Prinzen (Albert) aus diesem sächsischen Hause geehelicht hatte. Da wechselte der Thron von den Welfen zu den Wettinern - wegen des Prinzgemahls. Und - jetzt kommen wir wieder zu der ursprünglichen Frage - dieser letzte Prinzgemahl Philipp gehörte einem deutschen Adelshaus an, das zu dem Zeitpunkt seiner Einreise nach UK bzw. seiner Heirat mit Elizabeth schon längst abgeschafft war. Karl III. gehört also praktisch einer nicht mehr als solcher existierenden Adelsfamilie an.--Rabe! (Diskussion) 14:24, 27. Mär. 2026 (CET)
- Anderes Problem haben die Schweden. Da hat die weibliche Thronerbin einen Bürgerlichen geheiratet. Welche Dynastie in der nächsten Generation in Schweden regiert, weiß niemand.--Rabe! (Diskussion) 14:24, 27. Mär. 2026 (CET)
- Alle Dynastien haben doch ursprünglich mit einem Bürgerlichen, der geadelt wurde, begonnen ... --Schwäbin 14:51, 27. Mär. 2026 (CET)
- Dann müsste William, Prince of Wales ja zum Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg gehören, und nicht zum Haus Windsor (ex. Sachsen/Coburg/Gotha). Bitte im Artikel korrigieren. --Optimum (Diskussion) 14:48, 27. Mär. 2026 (CET)
- Vor weiteren haltlosen Spekulationen bitte Mountbatten-Windsor lesen. --Jossi (Diskussion) 17:36, 27. Mär. 2026 (CET)
- Das ist schon spannend, wie die modernen Monarchen-Familien sich populistisch. nationalistisch und medienwirksam an ihr Volk heranschmeißen müssen und dabei die althergebrachten Regeln des verkrusteten europäischen Adelssystems zunehmend missachten. Ich vermute, dass sich in Zukunft in Europa Monarchie und Aristokratie trennen werden. Monarchie muss es schaffen, auch ohne unterstützende Aristokratie zu "regieren". Hauptsache, die Medien machen mit. Wenn die Tochter der schwedischen Erbtochter Victoria auf den Thron kommt, wird ein Achtel ihrer Vorfahren adlig gewesen sein. Und es gilt als cool und volksverbunden, wenn man bürgerlich oder gar ethnisch diverse Partner heiratet. Auf die lange Sicht hat das dann nichts mehr mit Aristokratie im europäischen Sinne zu tun.--Rabe! (Diskussion) 22:11, 27. Mär. 2026 (CET)
- Vielleicht hat aber auch die jüngere Generation der Königshäuser schlicht keine Lust mehr, sich ihre Ehepartner nur im begrenzten Reservoir des Hochadels zu suchen, sondern nimmt, wie jede/r andere auch, das Recht für sich in Anspruch, die Menschen zu heiraten, die sie lieben, unabhängig von ihrer Herkunft. Wenn das populistisch sein soll, wäre es eine sehr begrüßenswerte Form des Populismus. --Jossi (Diskussion) 18:29, 28. Mär. 2026 (CET)
- „Hauptsache, die Medien machen mit.“ Ja, die Medien sind überhaupt die Hauptsache, die müssen bedient werden. Die heutigen Monarchen regieren nicht mehr, sie herrschen nicht mal, ihre pro-forma-Rechte wurden auch immer weiter eingeschränkt. Während man von überparteilichen Präsidenten generelle orientierende politische Aussagen durchaus erwartet, ist das bei Königs streng verpönt. Die sind heute wirklich nur noch für die bunten Medien da und sollen die heile (oder heilige?) Familie vorspielen, die es in den bürgerlichen Familien kaum noch oder gar nicht gibt. --Dioskorides (Diskussion) 18:45, 28. Mär. 2026 (CET)
- Die Medien sind doch vor allem die, die diesre Schmarotzerkaste außerhalb von noch existierenden Monarchien irgendwelche unberechtigte Aufmerksamkeit schenken.
- Adel heißt doch primär leistungslos erhaltene Privilegien, ohne eigenes Zutun zugeschustertes Zeug. --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 12:29, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Das ist schon spannend, wie die modernen Monarchen-Familien sich populistisch. nationalistisch und medienwirksam an ihr Volk heranschmeißen müssen und dabei die althergebrachten Regeln des verkrusteten europäischen Adelssystems zunehmend missachten. Ich vermute, dass sich in Zukunft in Europa Monarchie und Aristokratie trennen werden. Monarchie muss es schaffen, auch ohne unterstützende Aristokratie zu "regieren". Hauptsache, die Medien machen mit. Wenn die Tochter der schwedischen Erbtochter Victoria auf den Thron kommt, wird ein Achtel ihrer Vorfahren adlig gewesen sein. Und es gilt als cool und volksverbunden, wenn man bürgerlich oder gar ethnisch diverse Partner heiratet. Auf die lange Sicht hat das dann nichts mehr mit Aristokratie im europäischen Sinne zu tun.--Rabe! (Diskussion) 22:11, 27. Mär. 2026 (CET)
- Vor weiteren haltlosen Spekulationen bitte Mountbatten-Windsor lesen. --Jossi (Diskussion) 17:36, 27. Mär. 2026 (CET)
- Anderes Problem haben die Schweden. Da hat die weibliche Thronerbin einen Bürgerlichen geheiratet. Welche Dynastie in der nächsten Generation in Schweden regiert, weiß niemand.--Rabe! (Diskussion) 14:24, 27. Mär. 2026 (CET)
- Falsch! Adel vererbt sich nach allgemein-europäischer Auffassung patrilinear. Das ist das Problem, wenn man weibliche Thronerben zulässt. Sobald die Königin dann heiratet, gehören ihre Kinder der Dynastie des Vaters an. Deshalb gehörte Elizabeth II. auch dem Hause Sachsen-Coburg-Gotha an, weil die frühere welfische Thronerbin Victoria einen Prinzen (Albert) aus diesem sächsischen Hause geehelicht hatte. Da wechselte der Thron von den Welfen zu den Wettinern - wegen des Prinzgemahls. Und - jetzt kommen wir wieder zu der ursprünglichen Frage - dieser letzte Prinzgemahl Philipp gehörte einem deutschen Adelshaus an, das zu dem Zeitpunkt seiner Einreise nach UK bzw. seiner Heirat mit Elizabeth schon längst abgeschafft war. Karl III. gehört also praktisch einer nicht mehr als solcher existierenden Adelsfamilie an.--Rabe! (Diskussion) 14:24, 27. Mär. 2026 (CET)
- Hm, Philip war aber nur Prinzgemahl, nicht König. Die regierende Linie ist Haus Windsor, bzw. Haus Sachsen-Coburg und Gotha. --Optimum (Diskussion) 11:49, 27. Mär. 2026 (CET)
- Die Frage ist schon interessant. In UK ist die deutsche Adelsfamilie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg gerade auf dem Thron, ein gewisser Karl regiert dort. Sein Vater war deutscher Adliger, dessen Vorfahren als Könige im Ausland, in Griechenland, quasi als Gastarbeiter gearbeitet hatten. Dann ist er als Flüchtling, lange nachdem in Deutschland der Adel abgeschafft worden war, nach UK eingereist. Dort hat er dann die Prinzessin geheiratet und sein Sohn hat das Königreich geerbt. Wie ist unter diesem Gesichtspunkt der aktuelle Adelsstatus von Charles III.?--Rabe! (Diskussion) 11:23, 27. Mär. 2026 (CET)
- In Deutschland gibt es keine Adelstitel mehr, im Königreich GB gibt es sie noch. Da in D niemand das Recht besitzt, einen deutschen Adelstitel zu führen, ist das heute eindeutig. Ggf. wäre die Rechtslage für die Weimarer Republik zu prüfen.--Meloe (Diskussion) 08:50, 27. Mär. 2026 (CET)
- Hier ist dann wohl Art. 109 Abs. 2 Satz 2 WRV maßgeblich: „Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.“ Ein „right to such titles“ liegt also nicht mehr vor. --Rôtkæppchen₆₈ 23:05, 26. Mär. 2026 (CET)
Neben der rechtlichen Einschätzung und dem Echo in den Medien gibt es ja auch eine Selbstkontrolle des europäischen Adels, der da seine ganz eigenen Betrachtungsweisen hat: Gothaisches Genealogisches Handbuch. Das ist die einzig gültige Instanz bei Insidern.--Rabe! (Diskussion) 11:25, 30. Mär. 2026 (CEST)
27. März
[Quelltext bearbeiten]Google hört mit
[Quelltext bearbeiten]Auf meinem Android-Handy will sich eine App "Automatische Transkription" von Google updaten. Da ich keine Lust habe, dass Google transkribiert was neben meinem Handy gesprochen wird, und auch nicht "Hintergrundgeräusche erkennt": Wie kann man diese bodenlose Frechheit abschalten / deinstallieren? In den Einstellungen "Apps" geht nur "deaktivieren" aber ich möchte es ganz loswerden. --~2026-19061-13 (Diskussion) 09:48, 27. Mär. 2026 (CET)
- installiere ein Google-freies Betriebssystem. --0815 User 4711 (Diskussion) 10:10, 27. Mär. 2026 (CET)
- Was ist das, wo gibts das, wie installiert man es? --~2026-19061-13 (Diskussion) 10:12, 27. Mär. 2026 (CET)
- LineageOS und Derivate. Auf https://wiki.lineageos.org/devices/ erfährst Du, für welche Geräte es alles verfügbar ist.
- Wenn Du Apps deinstallieren willst, die von Haus aus nur deaktivierbar sind, brauchst Du ADB und eine App, die Dir die Namen der installierten Softwarepakete auflistet. Wenn Du den Namen hast, kannst Du die App per ADB endgültig deninstallieren. Vorsicht: Wisse, was Du tust! Es besteht die reelle Chance, dass Du Dein Gerät unbrauchbar machst. --Rôtkæppchen₆₈ 10:30, 27. Mär. 2026 (CET)
- Schau mal bei https://www.kuketz-forum.de rein. Dort kriegst Du auch Hilfe für die Auswahl und die Installation. Es gibt noch andere entgooglete OS für Android (und lass Dich von den GrapheneOS-Fanboys dort nicht beirren). Ich hab bspw. iodéOS. Das basiert auf LineageOS, hat aber noch microG, einen quelloffenen Ersatz für Google Play Services, und hat auch einen schönen Blocker, in dem Du ausgehende Verbindungen (bspw. an Google) blockieren kannst; der Blocker ist in der Basisversion - wie auch das OS - kostenfrei. --Schwäbin 11:21, 27. Mär. 2026 (CET)
- PS: Du kannst es auch mal auf einem älteren, abgelegten Smartphone testen. So riskierst Du erstmal nichts. Es gibt einige alte Schätzchen, die immer noch supportet werden. Für iodéOS findest Du die Liste der offiziell unterstützten Geräte hier. Es gibt auch eine ganze Reihe inoffizieller Builds. --Schwäbin 11:23, 27. Mär. 2026 (CET)
- Da sind bei mir alle 4 Handys raus / werden nicht unterstützt. Neues Handy, um Google los zu werden? --~2026-14515-77 (Diskussion) 12:27, 27. Mär. 2026 (CET)
- Oder Gebrauchtes kaufen, das auf der Liste ist. Lass mich raten: Du hast Samsungs ... --Schwäbin 13:14, 27. Mär. 2026 (CET)
- Xiaomi:o) --~2026-14515-77 (Diskussion) 14:11, 27. Mär. 2026 (CET)
- Auf meinem Xiaomi gibt es so eine App nicht - oder geht es gar nicht mehr um die Eingansfrage? (Und ist ja auch kein "reines" Android...) --AMGA 🇺🇦 (d) 14:53, 27. Mär. 2026 (CET)
- Es geht um die Eingangsfrage im weiteren Sinne. Wie kann der Fragestellerm/w/d als „bodenlose Frechheit“ empfundene Apps oder Features wie gründlich und wie riskant loswerden und was sind die Risiken und Nebenwirkungen? Ganz mild ist die Deaktivierung. Etwas weniger mild, aber dafür riskanter ist die Deinstallation mittels Android Debug Bridge und einer App wie Package Name Viewer. So hab ich z.B. die Zeitanzeige auf dem Sperrbildschirm eines meiner Androiden beseitigt, weil sie öfters mal falschging. Des weiteren gibt es LineageOS und Derivate, was schon ein paar tiefere Kenntnisse und Erfahrungen erfordert und manchmal wegen inakkurater Anleitungen frustrierend sein kann. Bei meinem Samsung Galaxy Tab A7 10.4 2020 (Wi-Fi) hab ich mehrere Anläufe gebraucht, weil die Anleitung unvollständig war. Mittlerweile ist das Gerät nach einem Routineupdate verziegelsteint, was mich nicht weiter stört. Hab Ersatz. Außer LineageOS gibt es weitere Custom ROMs. Eine Übersicht gibt es unter https://customrombay.org/ . --Rôtkæppchen₆₈ 00:26, 28. Mär. 2026 (CET)
- Auf meinem Xiaomi gibt es so eine App nicht - oder geht es gar nicht mehr um die Eingansfrage? (Und ist ja auch kein "reines" Android...) --AMGA 🇺🇦 (d) 14:53, 27. Mär. 2026 (CET)
- Xiaomi:o) --~2026-14515-77 (Diskussion) 14:11, 27. Mär. 2026 (CET)
- Oder Gebrauchtes kaufen, das auf der Liste ist. Lass mich raten: Du hast Samsungs ... --Schwäbin 13:14, 27. Mär. 2026 (CET)
- Schau mal bei https://www.kuketz-forum.de rein. Dort kriegst Du auch Hilfe für die Auswahl und die Installation. Es gibt noch andere entgooglete OS für Android (und lass Dich von den GrapheneOS-Fanboys dort nicht beirren). Ich hab bspw. iodéOS. Das basiert auf LineageOS, hat aber noch microG, einen quelloffenen Ersatz für Google Play Services, und hat auch einen schönen Blocker, in dem Du ausgehende Verbindungen (bspw. an Google) blockieren kannst; der Blocker ist in der Basisversion - wie auch das OS - kostenfrei. --Schwäbin 11:21, 27. Mär. 2026 (CET)
- LineageOS und Derivate. Auf https://wiki.lineageos.org/devices/ erfährst Du, für welche Geräte es alles verfügbar ist.
- Was ist das, wo gibts das, wie installiert man es? --~2026-19061-13 (Diskussion) 10:12, 27. Mär. 2026 (CET)
- Google loswerden mit Android? Wie soll das gehen? --Ralf Roletschek (Diskussion) 14:15, 27. Mär. 2026 (CET)
- Es gibt AOSP, darauf basieren die "entgoogleten" Android-Custom-ROM. --Schwäbin 14:24, 27. Mär. 2026 (CET)
- Aber Android ist doch von Google. --Ralf Roletschek (Diskussion) 14:28, 27. Mär. 2026 (CET)
- AOSP ist datenkrakenfrei. Googles Datenkraken sitzen in den nicht quelloffenen Teilen des von Google lizenzierten Closed-Source-Android. Selbiges mit Chromium (quelloffen) und Google Chrome (closed source, mit Datenkraken). --Rôtkæppchen₆₈ 16:38, 27. Mär. 2026 (CET)
- Aber Android ist doch von Google. --Ralf Roletschek (Diskussion) 14:28, 27. Mär. 2026 (CET)
- Es gibt AOSP, darauf basieren die "entgoogleten" Android-Custom-ROM. --Schwäbin 14:24, 27. Mär. 2026 (CET)
- Das Problem ist doch, dass die meisten Bankingapps nur auf IOS oder Android laufen. Wenn man jetzt mit irgendeinem Custom-Android daherkommt, funktionieren diese Apps bzw. die Tan-Generierung nicht mehr und Onlinebanking wird - je nach Bank - unmöglich.
- Zunächst mal sollte man daher abklären, wie man dann künftig noch Tans generieren kann. --~2026-19320-85 (Diskussion) 16:40, 27. Mär. 2026 (CET)
- a) Banking am Computer, mit TAN-Generator (Chip-TAN). Funzt wunderbar. Ganz ohne Smartphone und auch ohne Google.
- b) Für eine einzige Bank hab ich Photo-TAN mit einer TAN-App. Die hab ich in ein separates Profil auf meinem iodéOS-Smartphone gesperrt und (nur) dort microG zugelassen. Klappt einwandfrei. Voll-Banking-Apps (Überweisung und Freigabe in einer App) mache ich generell nicht. --Schwäbin 17:18, 27. Mär. 2026 (CET)
- Meine Hausbank bietet alternativ einen separaten haptischen TAN-Generator an, der das Smartphone entbehrlich macht. Die ganzen anderen Apps, die ein gesichertes, vertrauenswürdiges Mobilgerät voraussetzen, laufen aber dennoch nicht (Paypal etc). Vielleicht ist es hier sinnvoll, zwei Mobilgeräte vorzuhalten, eines mit Android, das andere mit datenkrakenfreiem OS. Das E-Rezept lässt sich auch ohne Smartphone nutzen, aber weitaus umständlicher, da man zweimal zur Apotheke muss. eID funktioniert auch mit USB-Kartenterminal am PC. Der muss aber zusätzlich kostenpflichtig beschafft werden, während ein gesichertes, vertrauenswürdiges Mobilgerät oft vorhanden ist. --Rôtkæppchen₆₈ 17:28, 27. Mär. 2026 (CET)
- "ohne Smartphone" - Ziel ist doch Smartphone-only, alles in ohne-device? --~2026-14515-77 (Diskussion) 02:10, 28. Mär. 2026 (CET)
- Dieses Ziel setzt aber von Seiten der App-Anbieterm/w/d ein verriegeltes, ungerootetes, vertrauenswürdiges Gerät voraus. Das schließt originale Google Play Services ein. Wenn statt Google Play Services Micro G verwendet wird, täuscht das die vertrauenswürdige App und im Schadensfall, wenn z.B. Bezahl- oder Bankingapps trojanisch angegriffen werden und der gefälschte Googly-Play-Protect-Dienst dennoch nicht reagiert, ist der Nutzerm/w/d der App für seinen Vermögensschaden selbst verantwqortlich. Das schreibt z.B. Lineage OS auch immer brav dazu https://wiki.lineageos.org/quirks/snet/ . --Rôtkæppchen₆₈ 09:58, 28. Mär. 2026 (CET)
- "Ziel ist doch Smartphone-only, alles in ohne-device?" Mein Ziel ist es nicht. Und ich versteh auch nicht, warum Leute da ihr ganzen Leben drauf haben. Ich mach alles viel lieber am großen Monitor mit 10-Finger-Tastatur. Das Smartphone-Gefummle ist mir echt zu blöd. --Schwäbin 18:13, 28. Mär. 2026 (CET)
- Jede Geräteklasse hat ihre Berechtigung. Es gibt Anwendungsfälle, wo Smartwatch, Smartphone, Tablet, Laptop und Desktop jeweils Vor- und Nachteile haben. --Rôtkæppchen₆₈ 21:52, 28. Mär. 2026 (CET)
- "ohne Smartphone" - Ziel ist doch Smartphone-only, alles in ohne-device? --~2026-14515-77 (Diskussion) 02:10, 28. Mär. 2026 (CET)
- Für GrapheneOS gibt es hier eine gut gepflegte, umfangreiche Liste mit kompatiblen Banking-Apps: https://privsec.dev/posts/android/banking-applications-compatibility-with-grapheneos/#germany
- Die Chance ist sehr hoch, dass deine Bank dabei ist. Heißt natürlich nicht, dass das für alle Zeit so bleibt, aber alleine die schiere Menge bedeutet, dass es hier nicht regelmäßig zu Problemen und Katz-und-Maus-Spielen kommt. --~2026-19091-81 (Diskussion) 16:15, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Nutzt ihm nix, er hat kein Pixel. --Schwäbin 16:51, 31. Mär. 2026 (CEST)
(Google 2?) Woher wissen Spam Emails dass ich "erreichbar" bin?
[Quelltext bearbeiten]2 Wochen China, insgesamt 4 Spammails bei Web.de, angekommen in Hongkong (Googleland) 4 Spammails in 2 Stunden. WLAN? Mobile Daten? Woran liegt es? --~2026-14515-77 (Diskussion) 10:01, 27. Mär. 2026 (CET)
- Gar nicht, der Web.de empfänger server hat die mails angenommen, dem ist es egal, ob du erreichbar bist oder nicht.--Conan (Eine private Nachricht an mich? Bitte hier lang.) 10:03, 27. Mär. 2026 (CET)
- Es wissen nicht die Spam-Emails, ob Du erreichbar bist, sondern der Emailclient des Endgeräts tut dem Server bei web.de kund, dass er erreichbar ist und bitteschön beim Server eingegangene Emails abrufen möchte. So funktioniert Email. --Rôtkæppchen₆₈ 10:38, 27. Mär. 2026 (CET)
- Die Ausgangsfrage übersetzt auf die klassische Post: Woher weiß der Briefkasten, dass ich im Hause anwesend bin? :) --Dioskorides (Diskussion) 10:51, 27. Mär. 2026 (CET)
- Funktioniert Email wie Briefpost? --~2026-14515-77 (Diskussion) 12:24, 27. Mär. 2026 (CET)
- Eher wie eine Postkarte, weil im Standardfall alles für jedermann, der es unterwegs in die Finger bekommt, lesbar ist. Aber ansonsten ziemlich ähnlich, ja. Der Absender schickt die Sendung los, sie gelangt auf mehr oder weniger komplizierten Wegen auf deinem Server/in deinem Briefkasten, du fragst dort regelmäßig ab, ob es neue Sendungen für dich gibt. --~2026-19091-81 (Diskussion) 12:50, 27. Mär. 2026 (CET)
- Inwiefern beziehen sich die bisherigen Antworten auf das dargestellte Problem? Der Fragesteller berichtet von vier E-Mails in zwei Stunden und nicht auf einmal. Im Übrigen ist bei E-Mails nicht der Zeitpunkt des Empfangs, sondern des Versands angegeben. Der Fragesteller berichtet also von vier E-Mails, die innerhalb von zwei Stunden versendet wurden. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:42, 27. Mär. 2026 (CET)
- Die Frage in der Überschrift sprach von Erreichbarkeit. Und die spielt eben keine Rolle. Mails werden zu willkürlichen Zeitpunkten gesendet, landen beim 24/7 erreichbaren Mailserver und werden eben abgerufen wenn der Mailclient erreichbar ist. Die Beobachtung im Text ist dann Zufall: Mal werden halt weniger Spammails an einen gesendet, mal mehr - purer Zufall, hat mit der eigenen Erreichbarkeit nichts zu tun. Es hätte auch keinerlei Vorteile für die Spammer, jene Erreichbarkeit irgendwie zu ermitteln, eben da die Mail sowieso dann ankommt, wenn sie erfolgreich abgerufen wird, egal wie der Zustand des Empfängers zum Zeitpunkt des Versands war. --~2026-19091-81 (Diskussion) 13:52, 27. Mär. 2026 (CET)
- Dann ist der Teil der Antworten mit „gar nicht“ richtig, die Begründung für das Verhalten ist aber Zufall und nicht, dass die E-Mails dann vom Server abgerufen wurden. Im Übrigen halte ich die Antworten insgesamt für falsch, denn es ist möglich, dass der Absender erfassen kann, wann eine E-Mail abgerufen wurde, ohne dass der Empfänger das bestätigen muss, sofern dagegen kein Schutz eingerichtet ist: Zählpixel. Damit ist im Übrigen auch der Vergleich mit Briefen oder Postkarten hinfällig, denn diese Funktion gibt es dort nicht. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:00, 27. Mär. 2026 (CET)
- Zählpixel gehören hier thematisch nicht rein, da sie mitneffen die Zustellung der E-Mail, sondern ihre Öffnung bestätigen. Das geht theoretisch auch mit Briefpost in Form einer Briefbombe, den Zeitpunkt der Öffnung kann der Absender zeitnah den einschlägigen Medien entnehmen. Die Frage geht erkennbar davon aus, dass die Spammails direkt aufs Endgerät des Fragestellers zugestellt werden. Und das ist nicht der Fall. Die richtige Antwort lautet: Spam- und andere Mails werden an den Mailserver des Mailproviders zugestellt und dort vom Endgerät des Anwenders abgeholt. Der Versender kann nicht vor dem Abholen wissen, wann die Abholung erfolgen wird, er kann mittels Zählpixel maximal anschließend eine Meldung bekommen. Aber darum, wie gesagt, geht es hier nicht, sondern um den Zustellprozess. --Kreuzschnabel 14:40, 27. Mär. 2026 (CET)
- Der Unterschied zwischen 1. Erhalt der E-Mail auf dem Server des Providers, 2. Abruf durch den E-Mail-Client und 3. Öffnen der E-Mail ist unter Umständen praktisch völlig vernachlässigbar, weil dazwischen unter Umständen nur sehr kurze Zeiten liegen. Der Absender verschickt eine E-Mail mit Zählpixel, der Empfänger öffnet die E-Mail und damit weiß der Absender, dass der Empfänger erreichbar ist, was die Frage beantwortet. Der Unterschied zwischen 2. und 3. wird in der Frage gar nicht thematisiert und ist auch unerheblich, weil beides zur Erreichbarkeit gehört (1. nicht).
- „Die richtige Antwort lautet: Spam- und andere Mails werden an den Mailserver des Mailproviders zugestellt und dort vom Endgerät des Anwenders abgeholt.“ Das ist bei IMAP praktisch unerheblich, weil der Client, wenn er erreichbar ist, sofort über die Ankunft der Nachricht auf dem Server informiert wird und die E-Mail sofort automatisch abrufen kann. Bei POP3 kann natürlich einfach ein häufiges Abrufen eingestellt werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:12, 27. Mär. 2026 (CET)
- Zählpixel gehören hier thematisch nicht rein, da sie mitneffen die Zustellung der E-Mail, sondern ihre Öffnung bestätigen. Das geht theoretisch auch mit Briefpost in Form einer Briefbombe, den Zeitpunkt der Öffnung kann der Absender zeitnah den einschlägigen Medien entnehmen. Die Frage geht erkennbar davon aus, dass die Spammails direkt aufs Endgerät des Fragestellers zugestellt werden. Und das ist nicht der Fall. Die richtige Antwort lautet: Spam- und andere Mails werden an den Mailserver des Mailproviders zugestellt und dort vom Endgerät des Anwenders abgeholt. Der Versender kann nicht vor dem Abholen wissen, wann die Abholung erfolgen wird, er kann mittels Zählpixel maximal anschließend eine Meldung bekommen. Aber darum, wie gesagt, geht es hier nicht, sondern um den Zustellprozess. --Kreuzschnabel 14:40, 27. Mär. 2026 (CET)
- Dann ist der Teil der Antworten mit „gar nicht“ richtig, die Begründung für das Verhalten ist aber Zufall und nicht, dass die E-Mails dann vom Server abgerufen wurden. Im Übrigen halte ich die Antworten insgesamt für falsch, denn es ist möglich, dass der Absender erfassen kann, wann eine E-Mail abgerufen wurde, ohne dass der Empfänger das bestätigen muss, sofern dagegen kein Schutz eingerichtet ist: Zählpixel. Damit ist im Übrigen auch der Vergleich mit Briefen oder Postkarten hinfällig, denn diese Funktion gibt es dort nicht. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:00, 27. Mär. 2026 (CET)
- Die Frage in der Überschrift sprach von Erreichbarkeit. Und die spielt eben keine Rolle. Mails werden zu willkürlichen Zeitpunkten gesendet, landen beim 24/7 erreichbaren Mailserver und werden eben abgerufen wenn der Mailclient erreichbar ist. Die Beobachtung im Text ist dann Zufall: Mal werden halt weniger Spammails an einen gesendet, mal mehr - purer Zufall, hat mit der eigenen Erreichbarkeit nichts zu tun. Es hätte auch keinerlei Vorteile für die Spammer, jene Erreichbarkeit irgendwie zu ermitteln, eben da die Mail sowieso dann ankommt, wenn sie erfolgreich abgerufen wird, egal wie der Zustand des Empfängers zum Zeitpunkt des Versands war. --~2026-19091-81 (Diskussion) 13:52, 27. Mär. 2026 (CET)
- Inwiefern beziehen sich die bisherigen Antworten auf das dargestellte Problem? Der Fragesteller berichtet von vier E-Mails in zwei Stunden und nicht auf einmal. Im Übrigen ist bei E-Mails nicht der Zeitpunkt des Empfangs, sondern des Versands angegeben. Der Fragesteller berichtet also von vier E-Mails, die innerhalb von zwei Stunden versendet wurden. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:42, 27. Mär. 2026 (CET)
- Eher wie eine Postkarte, weil im Standardfall alles für jedermann, der es unterwegs in die Finger bekommt, lesbar ist. Aber ansonsten ziemlich ähnlich, ja. Der Absender schickt die Sendung los, sie gelangt auf mehr oder weniger komplizierten Wegen auf deinem Server/in deinem Briefkasten, du fragst dort regelmäßig ab, ob es neue Sendungen für dich gibt. --~2026-19091-81 (Diskussion) 12:50, 27. Mär. 2026 (CET)
- Funktioniert Email wie Briefpost? --~2026-14515-77 (Diskussion) 12:24, 27. Mär. 2026 (CET)
- Die Ausgangsfrage übersetzt auf die klassische Post: Woher weiß der Briefkasten, dass ich im Hause anwesend bin? :) --Dioskorides (Diskussion) 10:51, 27. Mär. 2026 (CET)
- Oder doch? In China ist man für Google nicht erreichbar... --~2026-14515-77 (Diskussion) 14:12, 27. Mär. 2026 (CET)
- Was hat Google mit deiner Frage zu web.de zu tun? --0815 User 4711 (Diskussion) 14:36, 27. Mär. 2026 (CET)
- Weil Google für alles Übel der Welt verantwortlich ist. --Ralf Roletschek (Diskussion) 14:41, 27. Mär. 2026 (CET)
- ich dachte, das sei Microsoft und Meta. --0815 User 4711 (Diskussion) 14:45, 27. Mär. 2026 (CET)
- X, eindeutig. --AMGA 🇺🇦 (d) 14:47, 27. Mär. 2026 (CET)
- ich dachte, das sei Microsoft und Meta. --0815 User 4711 (Diskussion) 14:45, 27. Mär. 2026 (CET)
- Daher das Thema "Google 2?" Und die Frage, ob Android/Google nicht doch etwas mit Emaildiensten zu tun hat. Viele Alte denken immer noch, dass sie SMS schicken, dabei ist auch das ein Googledienst, auch wie Fotos, die nicht das Smartphone macht, sondern die Google App. --~2026-14515-77 (Diskussion) 02:17, 28. Mär. 2026 (CET)
- Das hat allerdings nicht allzu viel mit "alt" zu tun. "Junge" finden sich zwar schneller bei neuer Hard- und Software in die *Bedienung* hinein, nachdem sie generell erstmal neugieriger auf neue Trends sind, aber die technischen Hintergründe sind Nerdwissen, das die meisten - auch Jungen - nicht interessiert. --AMGA 🇺🇦 (d) 12:28, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Weil Google für alles Übel der Welt verantwortlich ist. --Ralf Roletschek (Diskussion) 14:41, 27. Mär. 2026 (CET)
- Was hat Google mit deiner Frage zu web.de zu tun? --0815 User 4711 (Diskussion) 14:36, 27. Mär. 2026 (CET)
- Oder doch? In China ist man für Google nicht erreichbar... --~2026-14515-77 (Diskussion) 14:12, 27. Mär. 2026 (CET)
Wer wird Millionär? - Frage zu Köttbullar
[Quelltext bearbeiten]Ich habe mir gerade ein Video von einem Kommentator-YouTuber namens OnionDog angeschaut (https://www.youtube.com/watch?v=biBY5vj4d8M), in dem er einige bemerkenswerte Momente bei Wer wird Millionär? vorstellt. Interessant fand ich dabei den Teil ab Minute 3:29 im Video, in dem es die Frage "Worum handelt es sich bei der schwedischen Spezialität Köttbullar?" gab. Dabei nutzte der Kandidat den Telefonjoker und dieser teilte mit, daß er überfragt sei und legte scheinbar auf.
Als jahrelanger Fan der Show hat mich das völlig überrascht, als ich die Szene zum ersten Mal sah. Die Frage war zu einfach und anscheinend auch höher im Geldbaum (man sieht daß das Publikum im Hintergrund nicht mehr beleuchtet ist, was auf eine Frage ab 1000 € hindeutet). Gleichzeitig ist auch das Verhalten des Telefonjokers äußerst skurril. Drittens fragt man sich, warum der Kandidat überhaupt den Joker brauchte.
Ich würde mich freuen, wenn es hier eine Person gibt, die mehr zu dieser Kuriosität weiß und den Kontext etc. umfassend erklären kann. --🌙 Mondtaler (Diskussion) 15:15, 27. Mär. 2026 (CET)
- Wo ist das Problem? Nicht jeder macht Urlaub in Schweden oder geht regelmäßig zu IKEA essen. (Zudem handelt es sich offenbar um einen Ausschnitt aus einer sehr alten Folge. Köttbullar sind unter ihrem Originalnamen erst durch IKEA in Deutschland bekannt und populär geworden. Vor zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren waren sie längst nicht so bekannt wie heute.) --Jossi (Diskussion) 17:42, 27. Mär. 2026 (CET)
- Wow, ja, da hört man sogar noch den Besetztton einer analogen Vermittlungsstelle! --Notname87 (Diskussion) 09:30, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Ausserdem ist ja bekannt, dass das Gehirn in einer Stresssituation auf Kampf oder Flucht eingestellt ist und die kognitiven Denkfunktionen beeinträchtigt werden. Daher kann eine Frage, die man zu Hause auf dem Sofa problemlos beantworten kann, in dieser "Prüfungssituation" eine enorme Hürde darstellen. --Optimum (Diskussion) 00:50, 28. Mär. 2026 (CET)
- Die Selbstbeschreibung auf https://www.youtube.com/@OnionDog sagt alles. --Rôtkæppchen₆₈ 17:46, 27. Mär. 2026 (CET)
- Was sagt die Selbstbeschreibung alles? Das ist ein YouTuber, der TV-Ausschnitte kommentiert. Was sagt das im Kontext der Frage? --~2026-19985-82 (Diskussion) 16:05, 31. Mär. 2026 (CEST)
Durchbiegung an Gueterwagen
[Quelltext bearbeiten]
Auf diesem Bild sieht man eine deutliche Durchbiegung des Gueterwagens unter dem Tankcontainer. Ist das ein Abbildungsfehler der Kamera (laut EXIF-Daten ein LG-P700 von 2012) oder koennen sich Gueterwagen tatsaechlich bei Beladung so deutlich sichtbar durchbiegen ? -- Juergen ~2026-10114-91 (Diskussion) 22:16, 27. Mär. 2026 (CET)
- Wo siehst Du eine Biegung? Bild vergrössert, Lineal an Oberzug gehalten - pfeilgerade. --RAL1028 (Diskussion) 22:26, 27. Mär. 2026 (CET)
- Ich seh's auch aber halte es hier für'n optischen Effekt (Kamera). Hab ich so in echt auch noch nicht gesehen, das macht besonders skeptisch. -~2026-19131-67 (Diskussion) 23:31, 27. Mär. 2026 (CET)
- Das ist ein TEU auf einem entsprechenden Containertragwagen. Die vermeintliche Krümmung ist ein Konstruktionsmerkmal von Kesselwagen und Tankcontainern. Um die Behälter vollständig entleeren zu können, hat die Unterseite einen leichten Knick, damit sich die Restflüssigkeit in der Mitte über dem Ablassventil sammelt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:42, 28. Mär. 2026 (CET)
- Ich meine aber keine vermeintliche Durchbiegung an dem Behaelter auf dem Waggon, sondern die Oberkante des Waggons selbst:
- Ueber dem kleinen hellblauen Zettel ist die Oberkante des Waggons deutlich hoeher als einerseits am linken Bildrand und andererseits rechts unterhalb der Stelle, wo die beiden Ladungen aneinanderstossen. Ich habe kein Lineal drangehalten, sondern einfach ein anderes Fenster auf meinem Bildschirm. -- Juergen ~2026-10114-91 (Diskussion) 00:52, 28. Mär. 2026 (CET)
- Jo. Hält man ein Lineal an die Unterkante des Containers ist diese gebogen. und zwar mittig nach oben. Die Waggonwange ist gerade. Es liegt also am Tankcontainerrahmen, nicht am Rollgut. --RAL1028 (Diskussion) 01:01, 28. Mär. 2026 (CET)
- Ich würde sagen, das liegt einfach an der Aufnahme und ihrer Projektion (kissenförmige Verzeichnung). Das Bild der vorderen Schiene ist genauso gekrümmt, was auch in der Realität so sein kann (Kurve oder Kuppe), aber meines Erachtens auch an der Aufnahme liegt. Das Objekt ist an den Seiten weiter von der Kamera entfernt als in der Mitte. Vermutlich würde man bei einer geraden Linie am Objekt oberhalb der Mitte des Bildes eine Krümmung in die andere Richtung sehen. --BlackEyedLion (Diskussion) 07:53, 28. Mär. 2026 (CET)
- Jo. Hält man ein Lineal an die Unterkante des Containers ist diese gebogen. und zwar mittig nach oben. Die Waggonwange ist gerade. Es liegt also am Tankcontainerrahmen, nicht am Rollgut. --RAL1028 (Diskussion) 01:01, 28. Mär. 2026 (CET)
- Das Bild wurde offensichtlich aus kurzer Distanz und weitem Bildwinkel aufgenommen (sieht man z.B. an der perspektivischen Wölbung der Ringe um den Kessel). Dazu lies Verzeichnung und glaub dem Foto nicht alles, solange du nicht genau weißt, wie sich die Optik verhält und was an digitaler Nachbearbeitung stattfand (Digitalkameras gleichen die Verzeichnung ihrer Optik nachträglich aus, wobei es zu Überkorrekturen kommen kann). Was die nach links abfallende Linie angeht, die zeigt sich in den Betonschwellen des Gleisbaues ebenso. also einfach Kamera schief gehalten. --Kreuzschnabel 07:59, 28. Mär. 2026 (CET)
- Kamera? Das war ein Telefon! Da kann man überhaupt nichts glauben. Wie Kreuzschnabel: schief gehalten. Das ist alles. --Ralf Roletschek (Diskussion) 08:20, 28. Mär. 2026 (CET)
- Die Linie im Bild ist nicht einfach schief, sondern gekrümmt. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:11, 28. Mär. 2026 (CET)
- Eine in ein Schlaufon eingebaute Kamera ist auch eine Kamera. --Kreuzschnabel 09:16, 28. Mär. 2026 (CET)
- Ja, also eigentlich haette ich bei einem Weitwinkel eine tonnenfoermige Verzeichnung erwartet und keine kissenfoermige wie hier zu sehen, aber vielleicht hat hier tatsaechlich in der Handysoftware eine Überkorrektur stattgefunden - das waere dann die gesuchte Erklaerung. Danke, -- Juergen ~2026-10114-91 (Diskussion) 11:17, 28. Mär. 2026 (CET)
- Man sollte sich fragen, wie ganz ohne Bildkorrektur, zum Beispiel mit den Augen, ein Bündel von drei parallelen, waagrechten Geraden, eine in der Mitte des Sehfeldes und je eine unten und oben, erscheint. Ich würde dann auch ein Kissen und keine Tonne erwarten, weil man am Bildrand links und rechts besser zwischen die Geraden hineinschauen kann (zum Beispiel in den Bereich zwischen den Schienen eines Gleises). --BlackEyedLion (Diskussion) 11:26, 28. Mär. 2026 (CET)
- Aber dabei wirkt die im Hirn eingebaute Korrektursoftware unweigerlich mit. Mir ist es leider nicht moeglich, mir vorzustellen, wie das Bild meiner Augen ohne Hirn aussaehe. -- Juergen ~2026-10114-91 (Diskussion) 11:45, 28. Mär. 2026 (CET)
- Weil die Augenlinse eine einfache Sammellinse ist, werden alle Objekte kopfüber auf der Netzhaut abgebildet. Ohne Gehirn stände also die ganze Welt auf dem Kopf :) --Optimum (Diskussion) 13:00, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Dazu braucht es kein Gehirn. Das Sehnervenbündel ist um eine halbe Windung verdrillt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:19, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Weil die Augenlinse eine einfache Sammellinse ist, werden alle Objekte kopfüber auf der Netzhaut abgebildet. Ohne Gehirn stände also die ganze Welt auf dem Kopf :) --Optimum (Diskussion) 13:00, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Aber dabei wirkt die im Hirn eingebaute Korrektursoftware unweigerlich mit. Mir ist es leider nicht moeglich, mir vorzustellen, wie das Bild meiner Augen ohne Hirn aussaehe. -- Juergen ~2026-10114-91 (Diskussion) 11:45, 28. Mär. 2026 (CET)
- Man sollte sich fragen, wie ganz ohne Bildkorrektur, zum Beispiel mit den Augen, ein Bündel von drei parallelen, waagrechten Geraden, eine in der Mitte des Sehfeldes und je eine unten und oben, erscheint. Ich würde dann auch ein Kissen und keine Tonne erwarten, weil man am Bildrand links und rechts besser zwischen die Geraden hineinschauen kann (zum Beispiel in den Bereich zwischen den Schienen eines Gleises). --BlackEyedLion (Diskussion) 11:26, 28. Mär. 2026 (CET)
- Kamera? Das war ein Telefon! Da kann man überhaupt nichts glauben. Wie Kreuzschnabel: schief gehalten. Das ist alles. --Ralf Roletschek (Diskussion) 08:20, 28. Mär. 2026 (CET)
28. März
[Quelltext bearbeiten]Standard-Dateiformat bei Paintshop Pro 5.
[Quelltext bearbeiten]Ich benutze aus bestimmten Gründen den Grafikprogramm-Dino Paintshop Pro 5. Den Standard-Dateityp möchte ich von psp auf tif umstellen. Wer weiß, wie das geht? --~2026-19237-43 (Diskussion) 12:10, 28. Mär. 2026 (CET)
- Es geht nicht, sagt das Handbuch https://archive.org/details/paintshoppro5use00jasc/ . --Rôtkæppchen₆₈ 12:29, 28. Mär. 2026 (CET)
- Schade, danke! --~2026-19268-58 (Diskussion) 11:27, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Um ein XY-Problem zu vermeiden: Was möchtest du damit erreichen, welchen Zweck soll das haben? --Kreuzschnabel 12:50, 28. Mär. 2026 (CET)
- Auch wenn Du schreibst "aus bestimmten Gründen", dennoch ein Tipp: Ich habe tatsächlich auch jahrelang PSP 5 (oder war es sogar schon 6?) benutzt, weil ich kein Photoshop hatte und es für meine Zwecke "gereicht" hat. Seit geraumer Zeit nutze ich nun GIMP und ärgere mich noch heute, dass ich da nicht schon viel eher drauf umgestiegen bin. Wie umständlich ich da z.T. gearbeitet habe, anstatt einfache Funktionen von GIMP zu verwenden. PSP ist einfach um ein vielfaches umständlicher bei fast allem, was es kann... und vieles kann es gar nicht. Vielleicht wäre es auch bei Dir sinnvoll, es sich zumindest mal als Alternative anzuschauen ;) --GrandmasterA (Diskussion) 07:40, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Gimp hatte ich mir vor einigen Jahren schon mal angesehen und ich war von der Benutzeroberfläche nicht grad begeistert. Aber vielleicht isses jetzt besser. Neuer Versuch. Danke für den Tipp. --~2026-19237-43 (Diskussion) 09:04, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Aktuelles Gimp dürfte heute in etwa den Funktionsumfang von PSP5 haben, von daher paßt das schon. --Ralf Roletschek (Diskussion) 09:12, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Für viele Zwecke reicht auch schon IrfanView. Das nutze ich seit 2004 anstelle von Paint Shop Pro. --Rôtkæppchen₆₈ 16:09, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Wenn man aber einmal XnView probiert hat, braucht man IrfanView nicht mehr :) --Kreuzschnabel 07:56, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Wer einmal Acdsee probiert hat, braucht beide nicht mehr ;) Bin von PSP5 umgestiegen und habe es bin vor kurzem nicht bereut. Den Standard kann man in PSP5 nicht umstellen. --Ralf Roletschek (Diskussion) 08:46, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Die kostenlose Version von XnView kann allerdings mehr als die von ACDsee, soviel ich weiß. (Hier auf macOS egal, da geht von den genannten nur XnView MP, das freie ACDsee eh' nur für Windows.) --AMGA 🇺🇦 (d) 12:47, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Wer einmal Acdsee probiert hat, braucht beide nicht mehr ;) Bin von PSP5 umgestiegen und habe es bin vor kurzem nicht bereut. Den Standard kann man in PSP5 nicht umstellen. --Ralf Roletschek (Diskussion) 08:46, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Wenn man aber einmal XnView probiert hat, braucht man IrfanView nicht mehr :) --Kreuzschnabel 07:56, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Gimp hatte ich mir vor einigen Jahren schon mal angesehen und ich war von der Benutzeroberfläche nicht grad begeistert. Aber vielleicht isses jetzt besser. Neuer Versuch. Danke für den Tipp. --~2026-19237-43 (Diskussion) 09:04, 31. Mär. 2026 (CEST)
29. März
[Quelltext bearbeiten]Wie hoch waren die Verluste der Kraftstofffirmen beim hohen Benzinpreis 2022/2023 (Begründung "Ukraine")?
[Quelltext bearbeiten]? --~2026-14515-77 (Diskussion) 08:43, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Merke jedenfalls: die Definition von "Verlust" in der Branche ist "niedrigere Gewinne als sonst". Bzw. "Erwartung" selbiger. SCNR, --AMGA 🇺🇦 (d) 12:06, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Das sind doch schon mal gute Nachrichten, wenn temporär keine Verluste entstanden, was aber auch nicht unüblich wäre. Also(!) um wie vieles geringer waren die Gewinne beim letzten hohen Benzinpreis? --~2026-14515-77 (Diskussion) 20:00, 29. Mär. 2026 (CEST)
- KI behauptet: Exxon +142%, Shell +107%, Chevron +128%, BP +116%, Total +28%. Fake oder Zeit für demokratische Maßnahmen? --~2026-14515-77 (Diskussion) 07:38, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Die Gewinne waren um 142% niedriger als erwartet? Also doch Verlust? --Asdert (Diskussion) 08:14, 30. Mär. 2026 (CEST)
- nein die gewinne waren um 142% höher. zu erkennen am zeichen "+" --Future-Trunks (Diskussion) 10:32, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Die Frage direkt darüber lautete "um wie vieles geringer waren die Gewinne beim letzten hohen Benzinpreis?" --Asdert (Diskussion) 12:52, 30. Mär. 2026 (CEST)
- dann rechne die gewinnerhöhung halt um, um die frage mathematisch korrekt zu beantworten --Future-Trunks (Diskussion) 13:01, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Die Frage direkt darüber lautete "um wie vieles geringer waren die Gewinne beim letzten hohen Benzinpreis?" --Asdert (Diskussion) 12:52, 30. Mär. 2026 (CEST)
- nein die gewinne waren um 142% höher. zu erkennen am zeichen "+" --Future-Trunks (Diskussion) 10:32, 30. Mär. 2026 (CEST)
- KI behauptet nicht, KI halluziniert. Die angezeigten demokratischen Maßnahmen sind selbst denken und recherchieren. --~2026-19527-20 (Diskussion) 09:50, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Würde das heißen, dass der demokratische Staat in Wucherpreise eingreifen muss? --~2026-25185 (Diskussion) 11:17, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Die Gewinne waren um 142% niedriger als erwartet? Also doch Verlust? --Asdert (Diskussion) 08:14, 30. Mär. 2026 (CEST)
- KI behauptet: Exxon +142%, Shell +107%, Chevron +128%, BP +116%, Total +28%. Fake oder Zeit für demokratische Maßnahmen? --~2026-14515-77 (Diskussion) 07:38, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Das sind doch schon mal gute Nachrichten, wenn temporär keine Verluste entstanden, was aber auch nicht unüblich wäre. Also(!) um wie vieles geringer waren die Gewinne beim letzten hohen Benzinpreis? --~2026-14515-77 (Diskussion) 20:00, 29. Mär. 2026 (CEST)
Youtube-Betreiber
[Quelltext bearbeiten]Hi, ist es eigentlich auf legalem Wege möglich, den Betreiber eines Youtube-Kanals ausfindig zu machen?
Meine Frage rührt aus den Artikeln aus dem Dunstkreis Peter Reichelt/ Gottfried Helnwein her, wo mehrfach der Kanal germannews germannews als Beleg verwendet worden war. Mal abgesehen davon, dass Youtube sowieso nicht so die tollste Quelle ist, vermute ich in diesem Fall, dass der Kanal von Reichelt selber betrieben wird, d.h. dass es sich um nichts anderes als einen weiteren Eigenbeleg handelt (der Artikel strotzte vor Überarbeitung nur so von Eigenbelegen). Lässt sich das verifizieren? Danke & Gruß, --~2026-19469-97 (Diskussion) 09:03, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Der Kanal benötigt vermutlich ein Impressum. Wenn es fehlt, sollte er bei einer Abmahnagentur gemeldet werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:14, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Bei Youtube kannst du sowas vergessen. Ich habe einen Löschantrag wegen URV gestellt, dem wurde auch entsprochen. Nun hat der Dieb einen Antrag auf Wiederherstellung gestellt. Dem könnte ich nur durch Klage in den USA begegnen, was erstens innerhalb von 2 Wochen unmöglich ist und außerdem unheimlich teuer wäre. Also werde ich nach Wiederherstellung wieder einen Löschantrag stellen. Wenn das dreimal geschehen ist, wird der Kanal blockiert (angeblich). Recht und Gesetz? Nicht bei Youtube. --Ralf Roletschek (Diskussion) 10:37, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Hui, da habe ich ja mit meiner Frage was losgetreten, das war mir überhaupt nicht klar.
- Mir kam vor allem die Beschreibung als selbsterklärte "Informationsplattform" zur "Förderung der Volksbildung und Erziehung" komisch vor, die "über Gefährdungen auf[klärt], die weltweit von Sekten oder von sektenähnlichen Aktivitäten ausgehen". Es geht dann aber, soweit ich sehe, überhaupt nicht um Sekten (Plural), sondern immer nur um Scientology. Und es geht anscheinend in Wahrheit auch gar nicht um Scientology, sondern um Herrn Helnwein. Auf der Liste der Beiträge dieses Kanals findet die Suchfunktion allein in den durchsuchbaren Beiträgen satte 36x das Stichwort "Helnwein", da sind die nicht durchsuchbaren (Scans, Grafiken etc.) noch nicht mal mitgezählt.
- Angesichts des Charakters der übrigen Eigenbelege, die vordem im Reichelt-Artikel eingefügt waren, würde das prima ins Bild der Privatfehde passen, die er da anscheinend führt. Und da dieser Kanal an anderer Stelle in WP eben auch Verwendung als Quelle findet, wollte ich dem doch eben mal auf den Grund gehen. Danke für die Mithilfe. --~2026-19469-97 (Diskussion) 13:01, 29. Mär. 2026 (CEST)
Oval = Auslandsbezug?
[Quelltext bearbeiten]Mir ist aufgefallen, dass das Oval als Form sehr oft vorkommt, wo es um grenzüberschreitende Amtsgeschäfte geht: Botschaftsschilder sind klassischerweise oval, ebenso die Nationalitätskennzeichen und das "CD"-Kennzeichen an Kraftfahrzeugen, früher auch die Ein- und Ausfuhrkennzeichen für Fahrzeuge außerhalb ihres Zulassungsstaates sowie die Ein- und Ausreisestempel in Reisepässen, wobei die moderneren, rechteckigen zumindest oft noch abgerundete Ecken haben. Gibt oder gab es da eine Konvention? --Notname87 (Diskussion) 09:49, 29. Mär. 2026 (CEST)
-
Schild der deutschen Botschaft in Reykjavík
-
Vier ovale Botschaftsschilder in Pjöngjang
-
Nationalitätskennzeichen
-
Kennzeichen Diplomatisches Korps
-
Zollkennzeichen …
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… in Benutzung
-
Ein- und Ausreisestempel alt …
-
… und neuer
- Empirisch: Ein- und Ausreisestempel zumindest im gesamten sog. "Ostblock" waren auch vor 40-50 Jahren schon rechteckig (mit eckigen Ecken ;-) oder ohne Begrenzungslinie) Extra nochmal in meinen alten DDR-Pässe etc. gecheckt, die ich noch habe (erst "Kinderausweis", dann blauer Reisepass ab 1981; Stempel DDR, Polen, ČSSR, Ungarn, Sowjetunion ab 1975). Also, sehr "modern" ist das nicht. Konvention: k.A., aber kann ich mir zumindest übergreifend für *alles* Genannte nicht vorstellen. Evtl. bei den Auto-Länderkennzeichen. --AMGA 🇺🇦 (d) 12:20, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Zumindest was den Stempel angeht, folgt der in der Form wohl dem Vorgänger, dem Siegel, das rund war, damit man es als Siegelring tragen konnte. (Im Gegensatz zu beispielsweise dem Großen Jadesiegel, das nicht als Ring gefertigt war.) --Schwäbin 13:43, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Kleine Anmerkung: Siegel, und wir meinen nun wohl zumeist Wachssiegel des europäischen Geschichtsraumes, sind/waren beileibe nicht durchwegs rund. Ovale und spitzovale Formen sind/waren weitverbreitete. (Siehe dazu der Einfachheit der Verlinkung geschuldet [1]). --RAL1028 (Diskussion) 14:26, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Vielen Dank fürs Nachsehen, Amga! Meine Vermutung ist, dass eine solche Konvention, wenn es sie gab, wohl eher aus der Ära des Wiener Kongresses, also von vor dem Ersten Weltkrieg, stammen dürfte und danach vielleicht nicht mehr durchgängig eingehalten wurde, wenn es nicht notwendig war. Alles danach würde ich also als „modern“ zählen. Das betrifft also Stempel in Pässen, aber auch die Botschaftsschilder: Die sind auch nicht alle oval, aber auffallend oft. Hier gibt es wohl Staaten, die es traditioneller, und solche, die es weniger traditionell halten.
- Auf der anderen Seite stammt bspw. das Pariser Abkommen über den internationalen Kraftfahrzeugverkehr (leider kein Artikel vorhanden) von 1909 und schreibt die ovalen Nationalitätskennzeichen für den grenzüberschreitenden Verkehr fest. Hier haben wir also eine vor dem Ersten Weltkrieg kodifizierte ovale Form, an die man jedoch auch in späteren Jahrzehnten gebunden war.
- Den Hinweis auf verschieden geformte Siegel finde ich interessant: wie ich herausfinden konnte, haben besonders kirchliche Institutionen bereits im Mittelalter regelmäßig Siegel in Form einer Vesica piscis oder auch eines Ovals -- schöne Beispiele finden sich auch auf der verlinkten Commons-Seite. Diese Form leitet sich von der Mandorla her, die ein ineinandergreifen von immanenter und transzendenter Sphäre symbolisiert. Könnte diese Verwendung mit der Zeit auf Kontakte zwischen weltlichen Potentaten übertragen worden sein? Schließlich handelt es sich beim Papst auch um einen „fremden Herrn“, der Geschäfte in Herrschaftsbereichen anderer Fürsten versieht; und für die allermeisten Fürsten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit war die Kirche wohl die internationale Institution, mit der man mit Abstand am häufigsten zu tun hatte -- zumindest, was Schriftverkehr angeht. --Notname87 (Diskussion) 17:34, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Das über dem Botschaftsportal hängende Schild geht auf die mittelalterlichen Burgdamen und -herren zurück, die sich ein scutum über den Haupteingang ihrer Burg gehängt haben, um anzuzeigen, wer da wohnt. Da ergibt sich die ovale Form fast von allein. --~2026-19397-30 (Diskussion) 18:15, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Mit Schilden mag es etwas zu tun haben, aber "ergibt sich fast von alleine"? Scutum (Schutzwaffe) bezieht sich ausschließlich auf die Legionäre der römischen Armee, schreibt "ovaler, später rechteckiger" und zeigt drei rechteckige, ein kreisrundes und kein ovales Exemplar. Der weiter gefasste Artikel Schild (Schutzwaffe) lässt sich zur Form nicht groß aus, und wenn man dann zu Wappenschild weitergeht (das was ich mir als Burgherr über den Haupteingang hängen würde; ich bin allerdings kein original mittelalterlicher Burgherr) findet man da alle möglichen Formen, von denen das einzige dort abgebildete Oval, das "Renaissance-Rundschild", im Artikel eher wie eine vergleichsweise neumodische Modeerscheinung wirkt denn etwas, das sich fast von alleine ergibt. --~2026-19091-81 (Diskussion) 18:17, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Das über dem Botschaftsportal hängende Schild geht auf die mittelalterlichen Burgdamen und -herren zurück, die sich ein scutum über den Haupteingang ihrer Burg gehängt haben, um anzuzeigen, wer da wohnt. Da ergibt sich die ovale Form fast von allein. --~2026-19397-30 (Diskussion) 18:15, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Kleine Anmerkung: Siegel, und wir meinen nun wohl zumeist Wachssiegel des europäischen Geschichtsraumes, sind/waren beileibe nicht durchwegs rund. Ovale und spitzovale Formen sind/waren weitverbreitete. (Siehe dazu der Einfachheit der Verlinkung geschuldet [1]). --RAL1028 (Diskussion) 14:26, 29. Mär. 2026 (CEST)

L'Hexagone préfère l'octogone - Dass Botschaftsschilder "klassischerweise oval" seien, stimmt sicherlich nicht. Es gibt zwar alte ovale Schilder diplomatischer Missionen, aber die USA z.B. haben traditionell ihr rundes Siegel angebracht (ebenso die Japaner ihres), die Franzosen bevorzugen mehrheitlich das Achteck, die Schweizer verwenden die klassische Schildform und die Schilder der Konsulate des Deutschen Kaiserreiches waren um 1900 einfach viereckig [2][3]. Erst in neuerer Zeit scheint das Oval bei diplomatischen und konsularischen Vertretungen gängig zu sein. --Chianti (Diskussion) 23:19, 30. Mär. 2026 (CEST)
Lebensdaten des Photographen A.G. Müller, Pasewalk gesucht
[Quelltext bearbeiten]Hallo ich suche die Lebensdaten von Photografen A.G. Müller, der zwischen 1898 -1905 im Pasewalk Bilder von Angehörigen der dortigen Kürassier-regiments gemacht hat, gerne zu Pferd.
Weiß jemand genaueres ?
Viele Grüße --Flo Beck (Diskussion) 19:42, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Nur soviel (ergooglebar ;-) - er hatte da offenbar ein Atelier, eine Darstellung von 1895 ist in dieser Dissertation zu finden (im Text, anderer Link, steht zu ihm nichts weiter). Für spätere Zeit ist ein photographisches Atelier eines Kurt Müller in der Prenzlauer Str. 23 nachweisbar. Der steht auch als Photograph unter dieser Adresse auch im Pasewalker Adressbuch (bzw. "Stadtbuch") 1921, und unter gleicher Adresse gibt es auch einen "Müller August, Rentier". Vielleicht A.G. = August, und das war der Vater dieses Kurt? Keine Daten, aber ein Ansatz, würde passen. (Auf dem Haus sieht man übrigens immer noch Überreste einer Aufschrift "Photographie", vgl. Streetview.) --AMGA 🇺🇦 (d) 12:13, 30. Mär. 2026 (CEST)
- PS Im Stadtbuch 1928 steht Kurt immer noch, August nicht mehr. Könnte also 192x verstorben sein. --AMGA 🇺🇦 (d) 12:30, 30. Mär. 2026 (CEST)
- PPS Ah ja, 1911 noch als "A.G. Müller", und da sah das Haus schon ungefähr so aus wie heute (1895, Link oben, war es noch bescheidener). --AMGA 🇺🇦 (d) 12:41, 30. Mär. 2026 (CEST)
- ...aber danach hattest du ja schon 2019 gefragt, mit - Überraschung! - teils identischer Antwort. Es gab offenbar auch noch ein Stadtbuch von 1925, aber das kann ich nicht frei zugänglich finden. Könnte das Jahr (also mögliches(!) Todesjahr) eingrenzen. --AMGA 🇺🇦 (d) 12:51, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Entschuldigung, ich wollte Dir/Euch keine doppelte Arbeit machen - hab halt gerade alte Bilder wiedergefunden und würde die gerne hochladen und hatte vergessen die Ergebnisse der alten Anfrage zu dokumentieren. Noch mal Entschuldigung --Flo Beck (Diskussion) 23:47, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Kein Problem. --AMGA 🇺🇦 (d) 12:36, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Entschuldigung, ich wollte Dir/Euch keine doppelte Arbeit machen - hab halt gerade alte Bilder wiedergefunden und würde die gerne hochladen und hatte vergessen die Ergebnisse der alten Anfrage zu dokumentieren. Noch mal Entschuldigung --Flo Beck (Diskussion) 23:47, 30. Mär. 2026 (CEST)
- ...aber danach hattest du ja schon 2019 gefragt, mit - Überraschung! - teils identischer Antwort. Es gab offenbar auch noch ein Stadtbuch von 1925, aber das kann ich nicht frei zugänglich finden. Könnte das Jahr (also mögliches(!) Todesjahr) eingrenzen. --AMGA 🇺🇦 (d) 12:51, 30. Mär. 2026 (CEST)
- PPS Ah ja, 1911 noch als "A.G. Müller", und da sah das Haus schon ungefähr so aus wie heute (1895, Link oben, war es noch bescheidener). --AMGA 🇺🇦 (d) 12:41, 30. Mär. 2026 (CEST)
- PS Im Stadtbuch 1928 steht Kurt immer noch, August nicht mehr. Könnte also 192x verstorben sein. --AMGA 🇺🇦 (d) 12:30, 30. Mär. 2026 (CEST)
- So ich habe jetzt mal das online einsehbaren Sterberegister für Pasewalk für ein paar in Frage kommende Jahre durchgesehen und tatsächlich einen Herrn August Guido Alexander Müller gefunden, der am 4. April 1921 in Pasewalk mit 80 Jahren verstorben ist. Eintrag Nr. 60. des Jahres. Er wurde in Anklam geboren und war mit Frau Mathilde Luise Müller, geborene Giese verheiratet. Angezeigt wurde das von Photographen Kurt Müller, Prenzlauerallee 23. Viele Grüße --Flo Beck (Diskussion) 00:30, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Also, gefunden. Damit sind seine Bilder hier verwendbar, oder (> 100 Jahre)? --AMGA 🇺🇦 (d) 09:03, 1. Apr. 2026 (CEST)
Christliche verantwortung
[Quelltext bearbeiten]Ich hab hier vor drei Tagen diese Frage gestellt das würde mir leider archiviert. Gibt es also nur diese Universität in Leipzig und diese Universität in Gera, welches diese Zeitschriften noch in ihrem Archiv haben? Oder war das jetzt nur Zufall und die zwei, die geantwortet haben, kamen aus der Nähe von Gera und von Leipzig und deswegen wurde denen die näheste Bibliothek angezeigt? Gibt es sonst noch irgendwo die Möglichkeit, sich diese Zeitschrift anzuschauen? Gibt es im ganzen Internet wirklich kein Foto dieser Zeitschriften oder wenigstens eine Abschrift ein digitales PDF oder sonst was? —~2026-19528-63 (Diskussion) 20:09, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Die vorige Diskussion ist unter Wikipedia:Auskunft/Archiv/2026/Woche 13#Christliche Verantwortung zu finden. Wenn Du willst, dass ein Abschnitt noch nicht archiviert werden soll, schreibst Du
{{nicht archivieren}}drunter. --Rôtkæppchen₆₈ 22:10, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Die ZDB, auf die southpark bzw. Concord dich in ihren Antworten neulich de facto verwiesen hatten, ist die zentrale Stelle zur Suche nach Zeitschriften in deutschen und österreichischen Bibliotheken. Es ist also unwahrscheinlich, dass die gesuchte Zeitschrift noch in sonstigen öffentlichen Bibliotheken außer den gefundenen vier in Frankfurt, Leipzig und Gera vorhanden ist. Wenn doch, dann sind es vielleicht irgendwelche Dorfbibliotheken, deren Bestand die ZDB nicht kennt, z.B. weil deren Katalog noch gar nicht digitalisiert ist. Da die Zeitschrift starken Stasi- und DDR-Bezug hatte, ist es kein Wunder, dass sie in den alten Bundesländern (außer obligatorischerweise von der DNB in Frankfurt) nicht gesammelt wurde. --~2026-19064-87 (Diskussion) 01:18, 30. Mär. 2026 (CEST)
Im Zweifel übrigens mal in Leipzig oder Gera oder Frankfurt direkt bei der Bibliothek fragen - meiner Erfahrung nach sind Bibliothekare mit die hilfsbereitesten Menschen, die ich kenne, und außerdem absolute Profis darin, entlegenes Material zu finden. -- southpark 17:43, 1. Apr. 2026 (CEST)
31. März
[Quelltext bearbeiten]Passwort vergessen ohne Email, was tun?
[Quelltext bearbeiten]Ich habe versehentlich mein Password auf meinem PC gelöscht. Passwort vergessen funktioniert nicht, weil ich vermutlich meine eMail-Adresse nicht hinterlegt habe. Was machen?
--~2026-19971-27 (Diskussion) 14:12, 31. Mär. 2026 (CEST)
- @~2026-19971-27 mehr Details bitte. Welches OS? Wie gelöscht? --0815 User 4711 (Diskussion) 14:17, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Meinst du deinen auf dem PC gespeicherten Wikipedia-Zugang, also dein Passwort hier zum Anmelden? Da hast du ohne hinterlegte E-Mail-Adresse schlechte Karten, denn wie willst du jetzt beweisen, dass du wirklich der Inhaber des Benutzerkontos bist und nicht jemand, der ein fremdes Konto kapern will? Dafür ist die „Herrschaft“ über die Mailadresse der letzte Rettungsanker. Wenn du dich dafür entschieden hast, den nicht zu nutzen, dann trag die Konsequenzen …--Kreuzschnabel 14:21, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Das meine ich. Ich würde diese schon nachliefern, wenn das etwas nutzt. Wenn nicht, hiesse das, wieder von vorne anfangen zu müssen, u.a. längere Zeit darauf angewiesen zu sein, dass jemand meine Beiträge erst einmal sichtet?
- Ich könnte z.B. einige meiner Beiträge benennen o.ä., auch bei commons --~2026-19971-27 (Diskussion) 14:38, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Das ist n icht schwierig, wenn Du den Kontonamen weißt, das kann dann jedeR. --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 14:42, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Wende dich vertrauensvoll und freundlich an Wikipedia:Administratoren/Anfragen. Eventuell findet man einen Weg, dich als Kontoinhabe zu verifizieren. Aber große Hoffnung machen möchte ich dir da nicht. Für die Kuhzunft kann ich dir nur raten, Zugangsdaten unverlierbar abzuspeichern, z.B. in Form einer gut verschlüsselten Textdatei, die dann auch problemarm ins Netz hochgeladen werden kann. Nur den Schlüssel dafür darfst du dann nicht vergessen …--Kreuzschnabel 14:47, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Abgesehen davon, dass Passwörter nicht im Browser abgespeichert sein sollten: Hast Du eine Sicherung Deines Browser-Profils (mit Bookmarks etc.)? Das könntes Du ggf. wiederherstellen, Dich einloggen und dann die Mailadresse eintragen. Danach dann: Passwortspeicherung im Browser abstellen, Passwortmanager einrichten. Keepass bspw., ist kostenlos. --Schwäbin 15:22, 31. Mär. 2026 (CEST)
- Man kann natürlich auch die Datenbank eines Managers verlieren, oder versehentlich löschen, nur ein Grund weshalb ich z.B. keinen nutze. Ist halt nur sehr praktisch und darum für die meisten Maß der Dinge. Genau wie Passwörter per se, wenn man ehrlich ist. Hier war jetzt gar keine Rede davon, dass etwas im Browser gespeichert wurde, eventuell hätte er/sie mal besser: sofern der Browser nicht grad aus 1995 ist, oder der Computer im Garten steht, die klar bessere Idee als eine "Textdatei" irgendwo... So ganz dumm sind die Entwickler nämlich gar nicht. Und das sag ich, der ich diese Funktion selbst nicht und nie genutzt hab, geschweige denn mich drauf verlassen wollte. Das ist hier aber gar nichts für die Auskunft sondern wenn überhaupt WP:?, sonst wie gesagt optimal pers. Kontakt. Bisschen komisch nach so langer Zeit als Aktiver kein Intro lesen zu können aber das ist nicht das einzige. -~2026-20044-14 (Diskussion) 00:29, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Ah, ich hatte das tatsächlich fälschlich als "im Browser gespeichert und dann versehentlich dort gelöscht" interpretiert, weil mir der Gedanke gar nicht kam, dass jemand Passwörter in einer Textdatei auf dem Rechner speichern könnte. Womöglich dann auch noch auf Windows, das alles nach Hause funkt. Aber wenn es nur in einer Datei auf dem Rechner stand, dann ist es ja noch leichter: Aus der Datensicherung wiederherstellen. Wo ich auch im Fall der Fälle bzw. bei jedem Rechnerumzug bisher - eine Kopie meiner Passwortmanager-Datenbank wieder herbekomme. Die ist auf meiner verschlüsselten Festplatte, deren Passwort ich ebenfalls auswendig gelernt habe. Sollte ich bewusstlos/dement/sonstwas werden, hat mein Bruder ein Stück Papier, auf dem das Wichtigste steht, damit er an meine Daten kommt. --Schwäbin 09:48, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Aber auch so ein Stück Papier muss datengesichert werden. Ein Bekannter hat alle seine Benutzernamen und Kennwörter auf ein Blatt Papier geschrieben. Bei einem Umzug kam das Blatt weg und viele seiner Onlineaccounts waren weg. --Rôtkæppchen₆₈ 10:33, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Jo, weil's seine einzige "Sicherung" war. --Schwäbin 11:08, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Unverlierbar sind „Zettel“ in der Cloud. Erfordern natürlich eine Verschlüsselung, auf die man sich verlassen kann. Apps wie Bitwarden übernehmen das alles und setzen, sofern im Browser als Add-On installiert, die Zugangsdaten nach Öffnung des Tresors automagisch in Anmeldeseiten ein. Aber auch bezüglich der hier kritisierten Textdatei meine ich oben so was Kryptographisches geschrieben zu haben :) --Kreuzschnabel 11:54, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Und wo lege ich den Schlüssel für Apps wie Bitwarden ab, wenn zum Beispiel mein Computer kaputt geht und ich einen neuen einrichten muss? Verschlüsselt auf einem Stück Papier im Safe, dessen Schlüssel im Bankschliessfach liegt? Und der Bankschliessfachschlüssel ist in einer Schatulle im Garten unterm Apfelbaum vergraben, da wo auf dem grossen Bild im Hausflur "zufällig" die Gieskanne steht? --~2026-19245-02 (Diskussion) 12:03, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Ich sichere auf externe, verschlüsselte Festplatten. Rechnercrash kein Problem. Passwort für Festplatte und für Passworttresor im Kopf. Und falls der Kopf ausfällt, sind diese Passwörter bei meinem Bruder in einem Briefumschlag, den ich regelmäßig aktualisiere (kann also nicht "verloren" gehen), weil sich ja immer mal was ändert. Er hat Zugang zu meiner Wohnung und meiner Technik mitsamt Passwortmanager. Für mich sicher genug, ich bin kein Geheimdienst-Ziel. Cloud gibt es bei mir nicht, auch nicht verschlüsselt. Das sind Rechner anderer Leute. --Schwäbin 12:39, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Konkret bei Bitwarden (abgesehen davon, dass man das in der Regel auf mehreren Geräten installiert hat, z.B. PC und Smartphone) gibt's auch noch den Emergency Access. Einfach eine Liste von Leuten auswählen, die mit ihrem Bitwarden-Account auf deine Passwörter zugreifen können und eine Frist festlegen (z.B. 7 Tage). Wenn jemand dieser Kontakte versucht, auf meine Passwörter zuzugreifen, gibt's eine Benachrichtigung an mich. Ich kann den Zugriff dann sofort freigeben, oder ihn ablehnen, und wenn ich stattdessen die Frist verstreichen lasse, bekommt derjenige Zugriff auf alle meine Passwörter. --~2026-19091-81 (Diskussion) 12:47, 1. Apr. 2026 (CEST)
- @~2026-19245-02 Schlüssel für Apps wie Bitwarden sind die „Masterpasswörter“, die legst du gar nicht ab, sondern hast sie im Kopf, eine Neuinstallation beeinträchtigt das nicht. Wenn das nicht geht oder reicht, musst du dir eine hinreichend sichere Ablage überlegen. Wie sicherst du denn deinen Haustürschlüssel? --Kreuzschnabel 15:19, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Ich sichere auf externe, verschlüsselte Festplatten. Rechnercrash kein Problem. Passwort für Festplatte und für Passworttresor im Kopf. Und falls der Kopf ausfällt, sind diese Passwörter bei meinem Bruder in einem Briefumschlag, den ich regelmäßig aktualisiere (kann also nicht "verloren" gehen), weil sich ja immer mal was ändert. Er hat Zugang zu meiner Wohnung und meiner Technik mitsamt Passwortmanager. Für mich sicher genug, ich bin kein Geheimdienst-Ziel. Cloud gibt es bei mir nicht, auch nicht verschlüsselt. Das sind Rechner anderer Leute. --Schwäbin 12:39, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Und wo lege ich den Schlüssel für Apps wie Bitwarden ab, wenn zum Beispiel mein Computer kaputt geht und ich einen neuen einrichten muss? Verschlüsselt auf einem Stück Papier im Safe, dessen Schlüssel im Bankschliessfach liegt? Und der Bankschliessfachschlüssel ist in einer Schatulle im Garten unterm Apfelbaum vergraben, da wo auf dem grossen Bild im Hausflur "zufällig" die Gieskanne steht? --~2026-19245-02 (Diskussion) 12:03, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Unverlierbar sind „Zettel“ in der Cloud. Erfordern natürlich eine Verschlüsselung, auf die man sich verlassen kann. Apps wie Bitwarden übernehmen das alles und setzen, sofern im Browser als Add-On installiert, die Zugangsdaten nach Öffnung des Tresors automagisch in Anmeldeseiten ein. Aber auch bezüglich der hier kritisierten Textdatei meine ich oben so was Kryptographisches geschrieben zu haben :) --Kreuzschnabel 11:54, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Jo, weil's seine einzige "Sicherung" war. --Schwäbin 11:08, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Aber auch so ein Stück Papier muss datengesichert werden. Ein Bekannter hat alle seine Benutzernamen und Kennwörter auf ein Blatt Papier geschrieben. Bei einem Umzug kam das Blatt weg und viele seiner Onlineaccounts waren weg. --Rôtkæppchen₆₈ 10:33, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Ah, ich hatte das tatsächlich fälschlich als "im Browser gespeichert und dann versehentlich dort gelöscht" interpretiert, weil mir der Gedanke gar nicht kam, dass jemand Passwörter in einer Textdatei auf dem Rechner speichern könnte. Womöglich dann auch noch auf Windows, das alles nach Hause funkt. Aber wenn es nur in einer Datei auf dem Rechner stand, dann ist es ja noch leichter: Aus der Datensicherung wiederherstellen. Wo ich auch im Fall der Fälle bzw. bei jedem Rechnerumzug bisher - eine Kopie meiner Passwortmanager-Datenbank wieder herbekomme. Die ist auf meiner verschlüsselten Festplatte, deren Passwort ich ebenfalls auswendig gelernt habe. Sollte ich bewusstlos/dement/sonstwas werden, hat mein Bruder ein Stück Papier, auf dem das Wichtigste steht, damit er an meine Daten kommt. --Schwäbin 09:48, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Man kann natürlich auch die Datenbank eines Managers verlieren, oder versehentlich löschen, nur ein Grund weshalb ich z.B. keinen nutze. Ist halt nur sehr praktisch und darum für die meisten Maß der Dinge. Genau wie Passwörter per se, wenn man ehrlich ist. Hier war jetzt gar keine Rede davon, dass etwas im Browser gespeichert wurde, eventuell hätte er/sie mal besser: sofern der Browser nicht grad aus 1995 ist, oder der Computer im Garten steht, die klar bessere Idee als eine "Textdatei" irgendwo... So ganz dumm sind die Entwickler nämlich gar nicht. Und das sag ich, der ich diese Funktion selbst nicht und nie genutzt hab, geschweige denn mich drauf verlassen wollte. Das ist hier aber gar nichts für die Auskunft sondern wenn überhaupt WP:?, sonst wie gesagt optimal pers. Kontakt. Bisschen komisch nach so langer Zeit als Aktiver kein Intro lesen zu können aber das ist nicht das einzige. -~2026-20044-14 (Diskussion) 00:29, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Abgesehen davon, dass Passwörter nicht im Browser abgespeichert sein sollten: Hast Du eine Sicherung Deines Browser-Profils (mit Bookmarks etc.)? Das könntes Du ggf. wiederherstellen, Dich einloggen und dann die Mailadresse eintragen. Danach dann: Passwortspeicherung im Browser abstellen, Passwortmanager einrichten. Keepass bspw., ist kostenlos. --Schwäbin 15:22, 31. Mär. 2026 (CEST)
1. April
[Quelltext bearbeiten]Admin gesucht (kein Scherz)
[Quelltext bearbeiten]ein Admin müsste sich mal dieses Rechtschreibfehlers annehmen. "Comte" ist ein Adelstitel, der gehört !auch in einer Überschrift! groß geschrieben. Ich kann die aber nicht korrigieren. Dankeschön! --Fraxinia09 (Diskussion) 13:44, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Erstens keine Frage für die Auskunft, zweitens ist das Wort auch im französischen Artikel kleingeschrieben: fr:Jean-Baptiste-Donatien de Vimeur de Rochambeau. Ich bin aber der Meinung, dass für den Titel in der deutschsprachigen Wikipedia die deutsche Übersetzung verwendet werden soll. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:56, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Ja, bei uns Großschreibung, analog zum fr:mont Blanc. --~2026-19064-87 (Diskussion) 14:45, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Wobei bei seinem Sohn der Vicomte in der deutschen WP auch klein geschrieben wird. Vielleicht sollte man das doch allgemeiner diskutieren, damit es einheitlich gehandhabt wird. Das Portal:Frankreich, das dafür ein Anlaufpunkt sein könnte, scheint allerdings verwaist. --~2026-19064-87 (Diskussion) 15:25, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Siehe übrigens eine verwandte Diskussion von 2011. --~2026-19064-87 (Diskussion) 16:00, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Ja, bei uns Großschreibung, analog zum fr:mont Blanc. --~2026-19064-87 (Diskussion) 14:45, 1. Apr. 2026 (CEST)
- warum kannst du das nicht? Klicke auf "Verschieben". Jetzt wurde der Text von @Fraxinia09 umgeschrieben, aber das Lemma nicht verschoben. --0815 User 4711 (Diskussion) 15:00, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia.
- Um Fehler im Lemma selbst zu korrigieren, muss der Artikel auf das neue Lemma (das sich aus der Korrektur ergibt) verschoben werden. Das alte Lemma wird dabei zu einer Weiterleitung, die vermutlich nicht benötigt wird. Dann setzt du dort die Vorlage
{{Löschen|1=Verschieberest --~~~~}}ein, dann wird das schnellgelöscht. --Kreuzschnabel 15:14, 1. Apr. 2026 (CEST)- sorry, ich komm nicht ganz mit. Was verschiebe ich? Oder geht es gar nicht um mich? --Fraxinia09 (Diskussion) 15:33, 1. Apr. 2026 (CEST)
- ja, du --0815 User 4711 (Diskussion) 16:00, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Solange es Widersprüche gegen die Änderung gibt, ist der Artikel nicht zu verschieben. Der Vergleich mit mont Blanc (französisch) und Mont Blanc (deutsch) ist unsinnig, weil Mont Blanc der deutsche geographische Name innerhalb deutscher Sätze ist, während comte der französische Titel innerhalb einer französischen Bezeichnung ist. Ansonsten müsste es statt „Comte de Rochambeau“ „Comte von Rochambeau“ oder eben am besten „Graf von Rochambeau“ heißen. Es müsste zu der Frage aber überhaupt noch angegeben werden, ob darin comte als deutsches Fremdwort oder als französisches Wort verstanden wird. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:21, 1. Apr. 2026 (CEST)
- "weil Mont Blanc der deutsche geographische Name innerhalb deutscher Sätze ist, während comte der französische Titel innerhalb einer französischen Bezeichnung ist." Ja, und Comte ist der deutsche Begriff innerhalb deutscher Sätze und mont der französische Begriff innerhalb französischer Sätze. Wo ist jetzt da der Unterschied? Wenn es im deutschen Artikel zum Comte wirklich als originale französische Bezeichung gemeint wäre, dann müsste natürlich diese Originalschreibweise inklusive Kleinschreibung übernommen werden. Ebenso beim deutschen Artikel zum Mont Blanc, wenn man dort unbedingt die französische Bezeichung "mont Blanc" im Lemma unterbringen wollte. So originalfranzösisch scheint es allerdings anscheinend beim Comte nicht gemeint zu sein. Aber wie geschrieben, das gehört etwas allgemeiner als nur an diesem Artikel diskutiert, bevor man mit dem Verschieben beginnt. "Ansonsten müsste es statt „Comte de Rochambeau“ „Comte von Rochambeau“ oder eben am besten „Graf von Rochambeau“ heißen." Abweichend von deiner persönlichen Auffassung heißt es z. B. Madame de Pompadour und nicht Madame von Pompadour oder Frau von Pompadour. Man kann es mit der zwangsweisen Eindeutschung eben auch übertreiben. --~2026-19064-87 (Diskussion) 17:13, 1. Apr. 2026 (CEST)
- Solange es Widersprüche gegen die Änderung gibt, ist der Artikel nicht zu verschieben. Der Vergleich mit mont Blanc (französisch) und Mont Blanc (deutsch) ist unsinnig, weil Mont Blanc der deutsche geographische Name innerhalb deutscher Sätze ist, während comte der französische Titel innerhalb einer französischen Bezeichnung ist. Ansonsten müsste es statt „Comte de Rochambeau“ „Comte von Rochambeau“ oder eben am besten „Graf von Rochambeau“ heißen. Es müsste zu der Frage aber überhaupt noch angegeben werden, ob darin comte als deutsches Fremdwort oder als französisches Wort verstanden wird. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:21, 1. Apr. 2026 (CEST)
- ja, du --0815 User 4711 (Diskussion) 16:00, 1. Apr. 2026 (CEST)
- sorry, ich komm nicht ganz mit. Was verschiebe ich? Oder geht es gar nicht um mich? --Fraxinia09 (Diskussion) 15:33, 1. Apr. 2026 (CEST)


