Die besten Wildkameras im Test: Alles im Blick - bei Tag und Nacht
Auf Fotopirsch
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Das lesen Sie in diesem Beitrag: Wir stellen Ihnen zuerst die Top-Empfehlungen für unterschiedliche Ansprüche übersichtlich in einer Tabelle vor. Anschließend gehen wir auf die Empfehlungen im Detail ein. Danach sagen wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf einer Wildkamera achten sollten und verraten, wie der F.A.Z. Kaufkompass Wildkameras getestet hat.
Die besten Wildkameras im Test
Testsieger | Mit Solar-Panel | Gute App-Steuerung | Tolle Foto-/Video-Qualität | Hochpreisige Spitzenklasse | |
| BlazeVideo A323 | Braun Scouting Cam Black1320 | GardePro E8 | Braun Scouting Cam Black800 5K | Seissiger Special Cam LTE Supersim-Edition | |
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Test: FAZ Kaufkompass
Die beste Wildkamera im Test
Mit einer soliden Ausstattung, einem fairen Preis und überzeugender Bild- sowie Videoqualität erweist sich die BlazeVideo A323 als zuverlässiges Gerät. Diese Wildkamera zeigte keine relevanten Schwächen im Test und ist eine Top-Empfehlung.
- Vorteile
- Starke Foto-/Videoqualität
- Leicht zu handhaben
- Attraktiver Preis
- Nachteile
- -
BlazeVideo bietet mit der A323 ein im Vergleich herausragendes Gesamtpaket zu einem ansprechenden Preis. Die Wildkamera kombiniert hochwertige Foto- und Videoaufnahmen mit einer benutzerfreundlichen Handhabung und breiter Funktionspalette. Das Gehäuse der BlazeVideo ist aus widerstandsfähigem Kunststoff in grüner Tarnfarbe gefertigt, mit Metallscharnieren für die Verschlussklammern. Die Kamera lässt sich mittels Stativ anbringen oder mit einem Gurt an einem Baum befestigen. Sie wird von acht AA-Batterien betrieben, wobei auch ein Netzbetrieb möglich ist. Der Hersteller gibt eine Standby-Zeit von bis zu acht Monaten an.
Die Bedienung via sechs Tasten in Kombination mit einem 2,4-Zoll-Display könnte kaum unkomplizierter sein. Das Menü ist übersichtlich strukturiert und alle Einstellungsmöglichkeiten sind sofort verständlich.
Die Kamera bietet eine Auflösung von bis zu 24 Megapixel für Fotos. Für Videoaufnahmen empfehlen wir die Full-HD-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde. Die Nachtsichtreichweite beträgt 30 Meter. In unseren Tests reagierte die A323 sehr zuverlässig. Tagsüber überzeugt die Wildkamera durch Schärfe und Detailgenauigkeit. Allerdings kann die Schärfe so intensiv sein, dass Aufnahmen bisweilen fast unnatürlich erscheinen - was wir bei einer Wildkamera jedoch nicht als störend empfinden. Nachts reduziert sich die Qualität von Fotos und Videos etwas. Die BlazeVideo belichtet Aufnahmen angenehm, ohne es zu übertreiben. Konturen und Details könnten noch etwas besser hervorgehoben werden. Dennoch lässt sich generell erkennen, welches Tier sich vor der Kamera aufhält.
Unabhängig dank Solar
Mit Solarbetrieb, App-Steuerung und 4K-Auflösung erfüllt die Braun Scouting Cam Black1320 WiFi Solar 4K DS alle Anforderungen und überzeugt zudem durch ihre hohe Qualität.
- Vorteile
- Starke Foto-/Videoqualität
- Leicht zu handhaben
- Mit Solarpanel
- App-Steuerung
- 4K-Auflösung
- Nachteile
- Hochpreisig
- Bildschärfe könnte etwas besser sein
Die Braun Scouting Cam1320 WiFi Solar 4K DS bietet eine Videoauflösung von bis zu 3.840 x 2.160 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde während des Tages. In der Nacht kann sie mit maximal 1.296p30 aufzeichnen oder bietet alternativ klassisches Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde. Für Fotos beherrscht die Wildkamera eine beeindruckende Auflösung von bis zu 60 Megapixeln tagsüber, während sie nachts auf maximal 8 Megapixel reduziert.
Die Video- und Bildqualität der Braun-Wildkamera ist hochwertig, allerdings könnten die Aufnahmen trotz 4K-Auflösung noch etwas schärfer sein. Die Farbwiedergabe ist ansehnlich, das Bildrauschen gering und nachts erhellt die Kamera sowohl Fotos als auch Videos effektiv. Unschärfen sind jedoch im Randbereich zu erkennen.
Die Bedienung erfolgt über Tasten und ein 2,4 Zoll großes Farbdisplay oder mittels einer App. Das Menü ist logisch und klar strukturiert, die Bedienung ist äußerst benutzerfreundlich.
Das Gehäuse ist robust gefertigt und kann sicher über zwei Kunststoffverschlüsse verriegelt werden. Es bietet Platz für acht AA-Batterien, die eine Standby-Zeit von bis zu sechs Monaten ermöglichen sollen. Alternativ kann ein Netzteil angeschlossen oder das mitgelieferte kleine Solarpanel genutzt werden. Bei Sonnenschein kann das Gerät dadurch selbstständig arbeiten und den internen Akku aufladen.
Überzeugende Fernsteuerung
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Bildquelle: BestCheck.de
Mit der GardePro E8 erleben Sie bei gutem Licht nicht nur gestochen scharfe Fotos und Videos, sondern haben auch die Möglichkeit, die Kamera über eine Smartphone-App bequem aus der Ferne zu steuern. Dabei können Sie nicht nur Dateien herunterladen, sondern auch sämtliche Einstellungen individuell anpassen.
- Vorteile
- Bei gutem Licht tolle Foto-/Videoqualität
- Leicht zu handhaben
- App-Steuerung
- Großer Bildwinkel
- Nachteile
- -
Die GardePro E8 präsentiert sich als Wildkamera mit integriertem WLAN, die eine Verbindung zu Android-Smartphones und iPhones via App ermöglicht. Dadurch lassen sich Fotos und Videos abrufen, Inhalte herunterladen, Kameraeinstellungen anpassen und der Aufnahmebereich überwachen, ohne die Wildkamera physisch bedienen zu müssen. Ihr robustes Kunststoffgehäuse und der solide Verschlussbügel zeugen von Qualität. Ein Baumgurt zur Montage ist im Lieferumfang enthalten, alternativ kann die Kamera aber auch auf ein Stativ montiert werden. Acht AA-Batterien versorgen die Kamera mit Energie, wobei auch ein optionales Netzteil für eine kontinuierliche Stromzufuhr genutzt werden kann. Bei Batteriebetrieb beträgt die Standby-Zeit rund acht Monate.
Das farbige 2,4-Zoll-Display wird durch Drucktasten bedient. Aufnahmen speichert die Kamera auf SD-Speicherkarten mit bis zu 512 Gigabyte. Die optimale Filmauflösung beträgt 1.080p30, da bei der maximalen Pixelzahl von 2.304 x 1.296 nur 20 Vollbilder verfügbar sind.
Für Fotos lässt sich eine Auflösung von bis zu 48 Megapixel wählen, es können Bildserien mit bis zu fünf Fotos erstellt werden. Die programmierbare Videolänge kann zwischen drei Sekunden und fünf Minuten variieren. Zeitrafferaufnahmen sind ebenfalls möglich. Mit einem Aufnahmewinkel von 120 Grad bietet die GardePro eine breite Perspektive. Die Schärfe der Tagesaufnahmen ist bemerkenswert, wobei die Darstellung bewegter Objekte gelegentlich nicht ganz optimal ist. Die Farbgenauigkeit ist hervorragend und die Aufnahmen sind fast vollständig frei von Bildrauschen. Dank Infrarot-Technologie bleibt die Kamera nachts unbemerkt, kann aber dennoch Szenen aufzeichnen. Bei Nachtaufnahmen sorgt die Wildkamera für eine deutliche Aufhellung der Umgebung, obwohl Fotos und Filme etwas kontraststärker sein könnten. Trotzdem sind wir auch mit der Qualität der Nachtaufnahmen sehr zufrieden.
Schöne Bildqualität
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Bildquelle: BestCheck.de
Die Braun Scouting Cam Black800 5K zeigt keine signifikanten Mängel, bietet hochwertige Foto- und Videoaufnahmen, eine benutzerfreundliche Handhabung und verfügt über alle Merkmale, die man von einer Top-Wildkamera erwartet. Serienbilder erfasst die Braun mit bis zu 3 Aufnahmen am Stück. Videos dürfen zwischen 5 Sekunden und 5 Minuten lang sein.
- Vorteile
- Leicht zu handhaben
- Gehäuse ist kompakt
- Überzeugende Foto-/Videoqualität
- Nachteile
- Hochpreisig
Die Braun Scouting Cam Black800 5K überzeugt mit detaillierter 5K-Auflösung. Neben 5K lassen sich aber auch Videoauflösungen in 4K, 2.7K und 1080p wählen. Unabhängig von der gewählten Auflösung sind immer 30 Vollbilder pro Sekunde verfügbar, bei Full-HD sogar 60 bzw. 120 für Zeitlupenaufnahmen. Die maximale Fotoauflösung liegt bei 48 Megapixeln, kann jedoch flexibel angepasst werden. In einem Erfassungswinkel von 90 Grad liefert die Kamera tagsüber Fotos mit hervorragender Schärfe, guter Tiefe, hoher Detailgenauigkeit und natürlichen Farben. Videos zeichnen sich durch minimales Bildrauschen und allgemein gute Parameter aus. Nachts sorgen die 38 schwarzen LEDs der Braun Scouting Cam für eine angemessene Ausleuchtung der Motive. Da diese LEDs nicht rot leuchten, bleibt die Wildkamera gut getarnt. Nachtaufnahmen überzeugen durch ihre feine Zeichnung und authentischen Look.
Die Black800 5K befindet sich in einem kompakten Gehäuse und wird mit Befestigungsmaterial geliefert. Nur der untere Teil der Wildkamera kann aufgeklappt werden. Das Metallscharnier und die gesamte Kamera wirken robust. Hinter der Klappe verbirgt sich ein 2-Zoll-Farbdisplay, das durch vier Tasten und einen Schiebeschalter einfach zu bedienen ist. Für den Betrieb sind lediglich 6 AA-Batterien oder ein Netzteil sowie eine MicroSD-Speicherkarte mit einer maximalen Kapazität von 512 Gigabyte erforderlich.
Für Enthusiasten
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Bildquelle: BestCheck.de
Wer von einer Wildkamera erstklassige Videoqualität und LTE-Funktionalität erwartet, bekommt mit der Seissiger Special Cam LTE Supersim-Edition eines der besten Modelle – allerdings zu einem happigen Preis.
- Vorteile
- Exzellente Foto-/Videoqualität
- Erkennt Motive auch in 20 Meter Entfernung
- Leicht zu handhaben
- Dateiversand per SMS
- Lässt sich fernsteuern
- Nachteile
- Hochpreisig
Die Seissiger Special Cam LTE Supersim-Edition nimmt Videos in Full-HD-Auflösung mit 30 Vollbildern auf und schießt Fotos in einer Qualität von bis zu 12 Megapixeln. Die Bildqualität lässt im Test aber keine Wünsche offen. Die Seissiger hat unter allen Modellen am zuverlässigsten reagiert, sogar über eine Distanz von 20 Metern. In Sachen Videoqualität ist sie sowohl tagsüber als auch nachts unschlagbar. Die Videos wirken, als wären sie mit einem Camcorder aufgenommen worden – extrem scharf, mit lebendigen Farben und ohne lästige Artefakte oder Pixel. Auch nachts beleuchtet die Special-Cam LTE Supersim-Edition ihre Motive sehr zuverlässig und liefert erstklassige Ergebnisse. Ein besonderes Feature dieses Modells ist die im Lieferumfang enthaltene Supersim – eine Multinetz-Prepaid-SIM-Karte, die mit einem Startguthaben von fünf Euro versehen ist. Auf Anfrage werden hochauflösende Fotos oder bis zu zehn Sekunden lange Clips sofort SSL-verschlüsselt per E-Mail versendet. Mit einer App oder einer SMS kann die Kamera ferngesteuert und der Auslöser betätigt werden. Die jährliche Mindestaufladung der SIM-Karte beträgt 29 Euro, ohne Grundgebühren oder vertragliche Bindungen.
Die Seissiger ist das größte Modell in unserem Test und mit 435 Gramm nicht gerade leicht. Ein auffälliges Merkmal ist die angeschraubte LTE-Antenne. Dank des mitgelieferten Baumgurts und Baumstativs lässt sich die Kamera jedoch problemlos installieren. Die Box wird über einen robusten Kunststoffbügel aufgeklappt. Die zwölf benötigten Batterien sowie eine 8-Gigabyte-SD-Karte sind im Lieferumfang enthalten. Eine externe Stromversorgung ist möglich. Die Bedienung erfolgt einfach über ein zwei Zoll großes Display.
So wurden die Wildkameras getestet
Für den Test war es nicht praktikabel, die Kameras im Wald zu platzieren und zu beobachten, welche Motive vor die Linse kommen. Denn Wildtiere bestimmen selbst, wann und in welchem Abstand sie in den Erfassungsbereich einer Wildkamera geraten – und diese Willkür hätte die Ergebnisse nicht mehr vergleichbar gemacht. Deshalb hat der Tester die Kameras selbst ausgelöst - mit einem Hund, der entweder an der Leine geführt wurde oder durch das Legen einer Spur mit Snacks motiviert war. Am Tag waren die Kameras in einem Abstand von einem Meter nebeneinander aufgestellt. Anschließend wurde der Hund langsam in einer Entfernung von 5, 10 und 20 Metern an den Wildkameras vorbeigeführt. Im Dunkeln wurden die Modelle einzeln geprüft, um zu verhindern, dass eine Kamera vom Blitz eines anderen Modells profitiert. Der Hund befand sich in diesen Test in einem Abstand von 5 Metern.
Der Tester wählte stets die maximale Video- und Fotoauflösung und den Modus, in dem die Kameras Videoclips und Fotos erstellen konnten. Die Länge der Clips betrug 20 Sekunden, bei mittlerer Empfindlichkeit der Kameras. Obwohl jedes Modell zahlreiche unterschiedliche Optionen bietet, um die Qualität potenziell zu optimieren, wäre es zu aufwändig gewesen, jede Kamera mehrfach mit unterschiedlichen Einstellungen zu testen.
Das sollten Sie über Wildkameras wissen
Wildkameras werden durch einen Bewegungssensor automatisch ausgelöst. Dieser reagiert auf Bewegung und Wärme, beispielsweise wenn sich ein Tier im Erfassungsbereich der Kamera befindet. In der Regel kann die Empfindlichkeit des Sensors eingestellt werden. Eine zu hohe Sensibilität sollte jedoch vermieden werden, da sonst jede Baum-Bewegung im Wind eine Aufnahme auslösen könnte, was dazu führen kann, dass die Speicherkarte am nächsten Tag voll ist.
Die Dauer einer Videoaufnahme, deren Qualität und die Pixelzahl für Fotos können ebenfalls angepasst werden. Zusätzliche Funktionen sind Zeitlupenaufnahmen oder Bildsequenzen. Datum und Uhrzeit können in Fotos und Videos integriert werden.
Für qualitativ hochwertige Fotos sollte die Auflösung mindestens fünf "echte" Megapixel betragen, für Videoaufnahmen empfehlen wir eine FullHD-Auflösung. Viele preiswertere Kameras erhöhen die Pixelzahlen künstlich, was zu hohen Werten führt, die jedoch keinen qualitativen Vorteil bieten.
Besonders nachts werden die Qualitätsunterschiede bei Wildkameras deutlich. Alle Kameras liefern nachts im Gegensatz zum Tag nur Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Infrarot-LEDs beleuchten die Szenerie. Kameras mit weißem LED-Blitz, der bei den meisten Modellen verwendet wird, liefern nachts eine gute Bildqualität mit guter Beleuchtung und großer Reichweite. Da weniger LEDs als bei den teureren Kameras mit Black-LED-Technologie benötigt werden, ist der Stromverbrauch zudem etwas niedriger. Trotz ihrer Vorteile haben Kameras mit White-LEDs einen Nachteil: Sie erzeugen bei der Auslösung ein dezentes, aber dennoch erkennbares rotes Leuchten. Daher sind diese Kameras auffälliger und können nicht optimal getarnt werden. Wer eine perfekte Tarnung wünscht, sollte sich für eine Wildkamera mit Black-LEDs entscheiden. Diese verwenden einen unsichtbaren Infrarotblitz, der im Bereich von etwa 950 Nanometern arbeitet. Obwohl diese Wildkameras unauffälliger sind, haben sie möglicherweise eine geringere Reichweite.
Wenn Sie planen, die Kamera über mehrere Monate hinweg zu nutzen, ohne ständig die Batterien prüfen zu müssen, sollte Ihre Wildkamera eine externe Stromquelle haben. Mit einem Solarpanel können Sie das Gerät völlig unabhängig betreiben.
Ein entscheidendes Kriterium ist auch die Reaktionszeit: Diese bezeichnet den Zeitraum vom Erkennen eines Wildtiers oder Eindringlings bis zum Auslösen oder Beginn der Aufnahme. Eine Reaktionszeit von weniger als einer Sekunde ist ideal - ansonsten könnte der Hauptdarsteller auf dem Foto fehlen.
Auch die Reichweite einer Wildkamera ist von Bedeutung. Manche Hersteller behaupten, dass ihre Kameras Tiere wie Wildschweine oder Rehe in einer Entfernung von bis zu 50 Metern erkennen können. In der Praxis ist jedoch eine Reichweite von 15 Metern ein respektabler Wert.
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Zielgruppe für Wildkameras
Wildkameras bieten eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Sie können zum Beispiel verwendet werden, um den Garten am Haus oder den Kleingarten zu überwachen. Wenn das Beet ständig betreten wird oder der Salat wieder einmal angeknabbert wurde, kann man nach dem Auslesen der SD-Karte herausfinden, welches Tier dafür verantwortlich ist. Für Förster und Jäger sind die Kameras ideal zur Beobachtung von Wild und zur Überwachung spezieller Waldgebiete.
Doch es gibt weitere Möglichkeiten: Es lässt sich prüfen, wer sich ständig unerlaubt Brennholz schnappt oder illegal Abfall entsorgt. Abgelegene Orte lassen sich damit gut überwachen, solange die Kameras nur die eigenen Grundstücke im Blick haben. Eine Wildkamera sollte idealerweise direkt am Boden oder höher, etwa an einem Baum, positioniert werden. Auf diese Weise bleibt sie zunächst unentdeckt.
So steuern Sie Wildkameras
Die Handhabung ist bei den meisten Wildkameras ähnlich. Sobald Akkus und Speicherkarte eingesetzt sind, lassen sich über Tasten und ein kleines Display alle Einstellungen vornehmen. Bei unseren Testmodellen gab es hier kaum Differenzen. Ein Display ist nützlich, um die Fotos und Videos direkt prüfen zu können, ohne die Speicherkarten erst in einen PC oder Laptop einlegen zu müssen. Ebenso ist das Display beim Aufstellen und Ausrichten der Kamera hilfreich, um störende Objekte direkt vor der Linse zu vermeiden.
Hochpreisige Premium-Modelle sind mit einer Mobilfunkkarte ausgestattet. Dadurch können Aufnahmen praktisch von überall auf der Welt sofort auf einem Mobilgerät oder PC betrachtet werden. Außerdem ermöglicht dies einen Fernzugriff auf die Einstellungen der Kamera. Üblicherweise kann man in den Einstellungen festlegen, dass ältere Aufnahmen überschrieben werden. So hat man immer genug Platz auf der Speicherkarte für weitere Aufnahmen.
Dieser Beitrag wurde von CHIP-Autoren erstellt und basiert auf den Ergebnissen des Artikels „Die beste Wildkamera“ vom F.A.Z. Kaufkompass. Das CHIP-Testcenter war in die Untersuchung nicht involviert.
Häufige Fragen und Antworten
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