Android: Updates f�r Apps werden jetzt sehr viel kleiner

Die Aktualisierung von Anwendungen auf Android-Ger�ten wird zuk�nftig noch wesentlich weniger Datenverkehr verursachen als bisher. Google f�hrt daf�r jetzt einen neuen Mechanismus ein, bei dem auch unter Android nur noch die Bestandteile ausgetauscht werden, in denen es tats�chlich �nderungen gegeben hat.
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Google
File-to-File-Patching nennt das Unternehmen die neue Methode. Und sie hat nicht einfach nur generelle Vorteile. Um genau abzugleichen, welche Teile einer App aktualisiert werden m�ssen, ist mehr Rechenzeit auf dem Smartphone notwendig - im Vergleich zu den bisherigen Verfahren sogar das Doppelte. Im Endeffekt d�rfte der Akku also kaum weniger belastet werden.


Der gro�e Vorteil liegt aber eben in dem deutlich reduzierten Datenverkehr. Google hatte es bereits vor einiger Zeit geschafft, die Update-Gr��en durch den Einsatz von Kompressions-Verfahren um durchschnittlich 45 Prozent zu reduzieren. Mit der neuen Methode soll ein Update im Mittel sogar 65 Prozent an Traffic im Vergleich zum vollen App-Download einsparen. Bei den zahlreichen kleinen Aktualisierungen, die viele Anwendungen immer wieder erhalten, kann es sogar eine Reduzierung um 90 Prozent werden, hie� es.

Rieseneinsparung im Ganzen

F�r den einzelnen Nutzer kann dies schon von Bedeutung sein - vor allem, wenn er nur �ber ein kleines Mobilfunk-Datenvolumen verf�gt und trotz aktuell fehlender WLAN-Verbindung auf den neuesten Stand kommen m�chte. Riesig sind die Einsparungen aber vor allem auch, wenn man sich das gesamte Android-�kosystem anschaut. Laut Google wird das neue Verfahren dazu f�hren, dass die vielen Milliarden App-Aktualisierungen, die weltweit an jedem Tag bew�ltigt werden t�glich mit etwa 6 Petabyte weniger Traffic zu Buche schlagen.

Trivial ist die Sache nicht. Denn die Software von Android-Ger�ten liegt nicht in Form vieler Dateien mit den jeweils einzelnen Codes vor. Stattdessen liegen auf den Ger�ten APKs, in denen die Daten komprimiert gespeichert sind. Eine winzige �nderung am eigentlichen Code kann hier dazu f�hren, dass sich die Kompressions-Daten in gr��erem Umfang �ndern. Entsprechend geschickt muss das neue Update-Verfahren also arbeiten und vorab berechnen, an welchen Stellen sich konkret �nderungen ergeben.



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Christian Kahle

Redakteur f�r Forschung, Energie und Raumfahrt

Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern �ber Solarstrom bis zur Raumfahrt.

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