Apple iPhone Duo: Aufwendiges Scharnier sorgt f�r Verz�gerungen

Das iPhone Duo stellt Apple bei der Fertigung vor ungewohnte H�rden. Ein Scharnier aus �ber 100 Einzelteilen und versp�tete Bauteile erschweren die Montage. Laut Zulieferern bremst eine bestimmte Vorgabe des Konzerns derzeit eine schnellere Produktion.
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    Start mit gro�en H�rden

    Apples erstes faltbares Smartphone, das iPhone Duo, ist ab dem 23. Oktober in Deutschland zu einem Preis ab 2299 Euro erh�ltlich. Vorbestellungen nimmt der Konzern ab dem 16. Oktober entgegen. K�ufer m�ssen sich jedoch m�glich­er­weise auf Engp�sse einstellen. Die Produktion des komplexen Smartphones l�uft bei den Auftragsfertigern derzeit langsamer an als erwartet.

    Apple betritt mit dem Ger�t einen Markt, der seit Jahren von Firmen wie Samsung besetzt ist. Bislang bleibt das Segment der faltbaren Telefone klein: Im Jahr 2025 machten die Ger�te laut Marktforschern weltweit nur rund 1,4 Prozent des Smartphonemarktes aus.

    Apple verbaut im iPhone Duo ein mattes UTG-Display mit Nanotextur, das die typische Falte kaschieren soll. Das Smartphone ist im aufgeklappten Zustand rund 5,2 Millimeter dick. Im Gegensatz zum iPhone 18 Pro fehlen dem Ger�t ein Teleobjektiv und Face ID; stattdessen kommt Touch ID zum Einsatz.


    Geringe Ausbeute bei Montage

    Ein Hauptgrund f�r die stockende Fertigung ist die geringe Ausbeute bei der Endmontage. Wie Kiemian unter Berufung auf Zuliefererkreise berichtet, stuft der Fertiger Foxconn aktuell nur gut 60 Prozent der zusammengebauten Ger�te als brauchbar ein. Die Produktionslinien erfordern st�ndige Anpassungen von Maschinen und Arbeitsabl�ufen.

    Bis die Montage ein ausgereiftes Niveau erreicht, k�nnten nach aktuellen Apple-Standards noch sechs bis zw�lf Monate vergehen. Neben der Endmontage sorgen auch einzelne Komponenten f�r Verz�gerungen. Das von Samsung Display gelieferte faltbare OLED-Panel wies in der Vergangenheit ebenfalls eine zu geringe Ausbeute auf und wurde versp�tet geliefert.

    Komplexe Bauteile aus Asien

    Eine weitere Herausforderung ist das Scharnier, das die beiden Ger�teh�lften verbindet. Es besteht aus �ber 100 winzigen Einzelteilen. Vor der Serienproduktion testete Apple offenbar den Einsatz von Fl�ssigmetall f�r einzelne Scharnierteile, bewertete die Pl�ne jedoch neu und entschied sich dagegen. Da das Scharnier viel Platz im Geh�use einnimmt, m�ssen Akku, Mainboard und das K�hlsystem auf beide H�lften aufgeteilt werden.

    Um die geringe Bauh�he zu realisieren, greift Apple auf spezielle Komponenten chinesischer Zulieferer zur�ck. So stammt das innen liegende UTG-Glas von Lens Technology. Das Unternehmen Lingyi iTech liefert St�tzplatten f�r den Bildschirm, eine ultrad�nne VC-K�hlung f�r den A20 Pro und spezielle Batteriegeh�use aus hauchd�nnem Edelstahl.

    Trotz der schwierigen Fertigung und des hohen Preises plant Apple f�r das laufende Jahr mit sechs bis acht Millionen produzierten Einheiten. Als konkretes Verkaufsziel stehen mehr als f�nf Millionen Ger�te im Raum. Zum Vergleich: Ein regul�res Modell der Pro-Reihe kommt pro Produktzyklus �blicherweise auf 20 bis 30 Millionen ausgelieferte Exemplare.

    Ein schnellerer Hochlauf der Produktion w�re laut den Zulieferern nur m�glich, wenn Apple seine Qualit�tsanforderungen lockert. Der Wunsch, ein neues Ger�t als Erster zu besitzen, k�nnte zudem zu Wartezeiten f�hren, die rasch bis in das kommende Jahr reichen.

    Werdet ihr euch das iPhone Duo trotz des hohen Preises kaufen oder wartet ihr lieber auf ausgereiftere Generationen? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
    Zusammenfassung
    • Das faltbare iPhone Duo erscheint am 23. Oktober ab 2299 Euro im Handel
    • Ein mattes UTG-Display mit Nanotextur soll st�rende Knicke reduzieren
    • Foxconn stuft bisher lediglich rund 60 Prozent der Ger�te als brauchbar ein
    • Das komplexe Scharnier setzt sich aus mehr als 100 Einzelteilen zusammen
    • Apple strebt f�r das Premierenmodell �ber f�nf Millionen Verk�ufe an
    Sebastian Kuhbach

    Gr�nder und Inhaber von WinFuture.de

    Seit den 1990ern journalistisch unterwegs, damals mit einem Disketten-Magazin. Seine Themen reichen von Microsoft �ber Adobe bis zur K�nstlichen Intelligenz.

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