Keine billigen Reparaturen:
Samsung plant Sicherheitschips in Akkus

Samsung will offenbar beginnen, die Akkus seiner Smartphones mit einer Art Sicherheitschip auszustatten, um bei Reparaturen die Ver­wendung von minderwertigen Nachahmerprodukten zu unterbinden. Den Anfang macht man angeblich bei g�nstigeren Ger�ten.
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    Akku-Echtheit soll per Chip nachvollziehbar werden

    Laut einem Medienbericht aus S�dkorea will Samsung bald mit der Einf�hrung kleiner Sicherheitschips in seinen Akkus beginnen, um so die Verwendung von "authentischen" Ersatzteilen zu gew�hrleisten. Der Konzern will damit angeblich der Verwendung von nachgemachten Akkus bei Reparaturen entgegenwirken, die von minderwertiger Qualit�t sein und dadurch Br�nde verursachen k�nnen.

    Wie das Magazin The Elec berichtet, sollen die Sicherheitschips zun�chst bei Smartphones der unteren und mittleren Preisklassen Einzug halten. Unter anderem w�rde dies wohl die Galaxy-A-Serie betreffen, deren Modelle sich j�hrlich zig Millionen Mal verkaufen. Die Besitzer von Samsung-Smartphones sollen dann pr�fen k�nnen, ob ein vom jeweiligen Reparaturdienstleister verbauter Akku direkt von Samsung oder aus Drittquellen stammt oder gar eine F�lschung ist, hei�t es.


    Einf�hrung zun�chst bei 50 Mio. Smartphones erwartet

    Derzeit soll Samsung die Verwendung der Echtheits-Pr�fchips bei den Akkus von etwa 50 Millionen Ger�ten planen, die man im n�chsten Jahr verkaufen will. Langfristig soll das Vorhaben dann auf die gesamte Smartphone-Produktpalette des Unternehmens ausgeweitet werden. Allein die Galaxy-A-Serie wurde 2025 �ber 60 Millionen Mal verkauft. Insgesamt setzte Samsung 2025 laut den Marktforschern von IDC gut 240 Millionen Smartphones ab.

    Bisher setzt unter den gro�en Smartphone-Herstellern vor allem Apple auf eine �hnliche Strategie. Diverse Hardware-Komponenten in iPhones und anderen Ger�ten des US-Computerkonzerns verf�gen �ber Sicherheitsfunktionen, die den einfachen Austausch mit nachgemachten Teilen oder alternativen Produkten von Drittherstellern unterbinden.

    Bei Samsung-Ger�ten k�nnen die Akkus bisher meist ohne weiteres gegen g�nstigere Ersatzteile von Drittherstellern ausgetauscht werden. Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit h�ufiger Probleme mit den Akkus aus eigener Produktion oder der Fertigung seiner offiziellen Zulieferer. Unvergessen d�rfte die "Akku-kalypse" rund um das Samsung Galaxy Note 7 sein, das wegen Akkudefekten sogar vom Markt genommen wurde und bis heute bei vielen Fluglinien nicht mitgef�hrt werden darf.

    Zusammenfassung
    • Samsung will Smartphone-Akkus mit eigenen Sicherheitschips versehen
    • Die Neuerung startet wohl zuerst bei g�nstigeren Galaxy-A-Modellen
    • Kunden k�nnen k�nftig die Echtheit neu verbauter Akkus �berpr�fen
    • Rund 50 Millionen Smartphones sollen im n�chsten Jahr damit starten
    • Der US-Konzern Apple setzt bereits l�nger auf vergleichbare H�rden
    • Gef�lschte Ersatzakkus bergen laut Bericht teils hohe Brandrisiken

    Siehe auch:
    Roland Quandt

    Redakteur f�r Smartphones & Leaks

    Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.

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