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LG Smart-TVs: Fernseher nehmen Gespr�che im Stand-by-Modus auf
Smarte Funktionen der LG Smart-TVs versprechen hohen Komfort im Alltag, doch der Preis daf�r ist offenbar die eigene Privatsph�re. Die Ger�te belauschen Nutzer angeblich sogar im Stand-by-Modus und kartieren das gesamte heimische Netzwerk.
W�hrend smarte Funktionen wie die Sprachsteuerung den Bedienkomfort im Alltag erh�hen, bergen sie gleichzeitig gewaltige Risiken in Bezug auf den Datenschutz. Die Fernseher nutzen eine Technologie zur automatischen Inhaltserkennung, um Sehgewohnheiten genau zu analysieren. Dass nun auch Audiodaten ohne aktive Zustimmung verarbeitet werden sollen, stellt eine neue Stufe der Datenerfassung dar. Selbst ein Trennen vom Netz ist keine echte L�sung, denn bei einer getrennten Internetverbindung speichert das Ger�t die Audiodaten lokal ab.
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Die Werbeabteilung des Unternehmens nutzt die Datens�tze auch intensiv. Obwohl weltweit etwa 216 Millionen smarte Fernseher der Marke LG verkauft wurden, gibt der Konzern an, Zugriff auf �ber 363 Millionen adressierbare Zweitger�te zu haben. Das zeigt den Umfang der ger�te�bergreifenden Nachverfolgung. Neben den Datenschutzbedenken entdeckten die Entwickler zudem Sicherheitsl�cken im Betriebssystem webOS. Das k�nnte potenziellen Angreifern den Zugriff auf die Mikrofone erm�glichen.
Verbrauchersch�tzer fordern daher schon l�nger strengere Privatsph�re-Richtlinien f�r vernetzte Heimelektronik. Bislang bleibt es jedoch oft den Anwendern �berlassen, die komplexen Datenschutzeinstellungen im Men� der LG-Fernseher selbst zu �berpr�fen und anzupassen.
Wie bewertet ihr die Datenerfassung moderner Fernseher? Zieht ihr bei euren Ger�ten den Stecker oder �berwiegt der Komfort im Alltag? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
UPDATE 9. September:
LG hat mittlerweile eine Mitteilung ver�ffentlicht und die Spionage-Vorw�rfe darin von sich gewiesen. Man lege "gro�en Wert auf Transparenz und eine sichere Benutzererfahrung".
LG hat mittlerweile eine Mitteilung ver�ffentlicht und die Spionage-Vorw�rfe darin von sich gewiesen. Man lege "gro�en Wert auf Transparenz und eine sichere Benutzererfahrung".
Datenschutz bei LG Smart-TVs
Nutzer von LG Smart-TVs sehen sich aktuell mit gro�en Fragezeichen bez�glich ihrer Privatsph�re konfrontiert. Einer Datenschutz-Analyse zufolge zeichnen die Ger�te des s�dkoreanischen Herstellers n�mlich private Gespr�che im Wohnzimmer auf und scannen das lokale Netzwerk nach weiteren Endger�ten. Das geschieht offenbar auch dann, wenn sich der Fernseher im Stand-by-Modus befindet und scheinbar ausgeschaltet ist. Die gesammelten Informationen dienen prim�r der gezielten Ausspielung von Werbung.W�hrend smarte Funktionen wie die Sprachsteuerung den Bedienkomfort im Alltag erh�hen, bergen sie gleichzeitig gewaltige Risiken in Bezug auf den Datenschutz. Die Fernseher nutzen eine Technologie zur automatischen Inhaltserkennung, um Sehgewohnheiten genau zu analysieren. Dass nun auch Audiodaten ohne aktive Zustimmung verarbeitet werden sollen, stellt eine neue Stufe der Datenerfassung dar. Selbst ein Trennen vom Netz ist keine echte L�sung, denn bei einer getrennten Internetverbindung speichert das Ger�t die Audiodaten lokal ab.
Auf YouTube ansehenNetzwerke und lokale Endger�te
Wie die Technik-Experten von Gaming Nexus in einer ausf�hrlichen Untersuchung via Video darlegen (via Notebook Check), durchsuchen die LG-Fernseher aktiv das heimische WLAN. Dabei erfassen sie nicht nur IP-Adressen, sondern kartieren auch verbundene Smartphones oder Smartwatches von Personen, die sich lediglich in der N�he aufhalten. So baut der Hersteller ein umfassendes Profil der gesamten Haushaltsstruktur auf.Die Werbeabteilung des Unternehmens nutzt die Datens�tze auch intensiv. Obwohl weltweit etwa 216 Millionen smarte Fernseher der Marke LG verkauft wurden, gibt der Konzern an, Zugriff auf �ber 363 Millionen adressierbare Zweitger�te zu haben. Das zeigt den Umfang der ger�te�bergreifenden Nachverfolgung. Neben den Datenschutzbedenken entdeckten die Entwickler zudem Sicherheitsl�cken im Betriebssystem webOS. Das k�nnte potenziellen Angreifern den Zugriff auf die Mikrofone erm�glichen.
Verbrauchersch�tzer fordern daher schon l�nger strengere Privatsph�re-Richtlinien f�r vernetzte Heimelektronik. Bislang bleibt es jedoch oft den Anwendern �berlassen, die komplexen Datenschutzeinstellungen im Men� der LG-Fernseher selbst zu �berpr�fen und anzupassen.
Reaktion und Schutzma�nahmen
Der Hersteller bestreitet die Vorw�rfe teilweise und betont, dass die Fernseher keine Umgebungsgespr�che sammeln oder speichern. Die Spracherkennung sei eine optionale Funktion, die nur bei aktiver Nutzung Daten verarbeite. Um die Datensammlung vollst�ndig zu unterbinden, wird Nutzern geraten, den Fernseher komplett vom Internet zu trennen, und zwar dauerhaft. F�r Streaming und smarte Features sollte man stattdessen externe Zuspieler verwenden, die den Datenverkehr besser isolieren.Wie bewertet ihr die Datenerfassung moderner Fernseher? Zieht ihr bei euren Ger�ten den Stecker oder �berwiegt der Komfort im Alltag? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Eine aktuelle Analyse offenbart schwere Datenschutzprobleme bei LG
- Die Ger�te zeichnen offenbar Gespr�che auf und scannen das Heimnetz
- Das Scannen und Erfassen geschieht selbst im Stand-by-Modus der TVs
- Der Hersteller kartiert andere Endger�te im WLAN f�r gezielte Werbung
- Bei Internet-Trennung speichert der Fernseher die Audiodaten lokal
- LG streitet die Vorw�rfe ab und verweist auf optionale Funktionen
Siehe auch:
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der �sterreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI �ber E-Autos bis zur Milit�rtechnik.
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