Heute endet der Support zahlreicher �lterer Amazon-Kindle-Modelle
Amazon beendet am heutigen Tag den Support f�r zahlreiche �ltere E-Reader der Marke Kindle. Betroffene Ger�te verlieren den Zugang zum offiziellen Store und zu Cloud-Diensten. Viele Nutzer weichen auf inoffizielle Software aus, um ihr Ger�t zu retten.
Zu den betroffenen Modellen geh�ren der Kindle der ersten und zweiten Generation, der Kindle Touch, der Kindle Paperwhite der ersten Generation sowie fr�he Modelle des Kindle Fire. Bereits heruntergeladene Inhalte bleiben auf dem internen Speicher erhalten und lassen sich weiterhin lesen. Funktionen, die eine Verbindung zu den Cloud-Diensten des Herstellers erfordern, fallen jedoch dauerhaft weg.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, kritisieren langj�hrige Kunden den Schritt des Unternehmens. Viele Anwender sch�tzen die alten Ger�te wegen der physischen Tasten. Einige Nutzer schalten die drahtlose Netzwerkverbindung der E-Reader deshalb dauerhaft ab, um finale Updates zu blockieren. Ein Amazon-Sprecher begr�ndete diesen Schritt mit dem Umstand, dass sich die Technologie stark weiterentwickelt habe und der Support nicht unbegrenzt aufrechterhalten werden k�nne.
Das Vorgehen birgt jedoch Risiken. Eine fehlerhafte Installation kann das System dauerhaft besch�digen und das Ger�t unbrauchbar machen. Zudem verk�rzt inoffizielle Software oftmals die Akkulaufzeit und f�hrt zu Stabilit�tsproblemen. Wer Modifikationen vornimmt, verst��t gegen die Nutzungsbedingungen von Amazon. Das f�hrt in der Theorie bzw. bei neuen Ger�ten zum vollst�ndigen Verlust der Gew�hrleistungsanspr�che, spielt aber in diesem Fall nat�rlich keine Rolle mehr.
F�r Anwender, die das Risiko eines Jailbreaks scheuen, existieren ungef�hrlichere Wege zur weiteren Nutzung. �ber eine klassische Kabelverbindung lassen sich elektronische B�cher manuell auf den Speicher �bertragen, also per Sideloading. Hierbei kommen oft quelloffene Verwaltungsprogramme wie Calibre zum Einsatz, die unabh�ngig von der Infrastruktur des Herstellers funktionieren.
Nutzt ihr noch einen alten E-Reader und seid vom Support-Ende betroffen? Werdet ihr das Ger�t modifizieren oder plant ihr einen Neukauf? Teilt eure Gedanken dazu mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Support-Ende f�r alte Kindles
Am heutigen 20. Mai 2026 stellt Amazon die technische Unterst�tzung f�r alle E-Reader ein, die im Jahr 2012 oder fr�her auf den Markt gekommen sind. Betroffene Anwender k�nnen ab sofort keine neuen digitalen B�cher mehr �ber den offiziellen Store erwerben oder herunterladen. Auch Software-Aktualisierungen bleiben k�nftig aus. Die Hardware funktioniert nun als reines Offline-Leseger�t, zumindest dann, wenn man nicht selbst eingreift.Zu den betroffenen Modellen geh�ren der Kindle der ersten und zweiten Generation, der Kindle Touch, der Kindle Paperwhite der ersten Generation sowie fr�he Modelle des Kindle Fire. Bereits heruntergeladene Inhalte bleiben auf dem internen Speicher erhalten und lassen sich weiterhin lesen. Funktionen, die eine Verbindung zu den Cloud-Diensten des Herstellers erfordern, fallen jedoch dauerhaft weg.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, kritisieren langj�hrige Kunden den Schritt des Unternehmens. Viele Anwender sch�tzen die alten Ger�te wegen der physischen Tasten. Einige Nutzer schalten die drahtlose Netzwerkverbindung der E-Reader deshalb dauerhaft ab, um finale Updates zu blockieren. Ein Amazon-Sprecher begr�ndete diesen Schritt mit dem Umstand, dass sich die Technologie stark weiterentwickelt habe und der Support nicht unbegrenzt aufrechterhalten werden k�nne.
Jailbreak als L�sung
Um die Hardware vor der Entsorgung zu bewahren, greifen technisch versierte Besitzer zu inoffiziellen Methoden. Durch einen sogenannten Jailbreak entfernen sie die Software-Einschr�nkungen des Herstellers. Anschlie�end installieren sie alternative Leseprogramme wie KOReader. Das unterst�tzt zus�tzliche Dateiformate und bietet erweiterte Anpassungsm�glichkeiten f�r Schriftarten.Das Vorgehen birgt jedoch Risiken. Eine fehlerhafte Installation kann das System dauerhaft besch�digen und das Ger�t unbrauchbar machen. Zudem verk�rzt inoffizielle Software oftmals die Akkulaufzeit und f�hrt zu Stabilit�tsproblemen. Wer Modifikationen vornimmt, verst��t gegen die Nutzungsbedingungen von Amazon. Das f�hrt in der Theorie bzw. bei neuen Ger�ten zum vollst�ndigen Verlust der Gew�hrleistungsanspr�che, spielt aber in diesem Fall nat�rlich keine Rolle mehr.
F�r Anwender, die das Risiko eines Jailbreaks scheuen, existieren ungef�hrlichere Wege zur weiteren Nutzung. �ber eine klassische Kabelverbindung lassen sich elektronische B�cher manuell auf den Speicher �bertragen, also per Sideloading. Hierbei kommen oft quelloffene Verwaltungsprogramme wie Calibre zum Einsatz, die unabh�ngig von der Infrastruktur des Herstellers funktionieren.
Nutzt ihr noch einen alten E-Reader und seid vom Support-Ende betroffen? Werdet ihr das Ger�t modifizieren oder plant ihr einen Neukauf? Teilt eure Gedanken dazu mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Amazon beendet am 20. Mai 2026 den Support f�r alle �lteren Kindle-Modelle
- Betroffene Ger�te k�nnen k�nftig keine neuen E-Books mehr herunterladen
- Gr�nde f�r das Support-Ende liegen laut Amazon im technischen Fortschritt
- Viele Nutzer kritisieren das Ende wegen der beliebten physischen Tasten
- Mittels Sideloading �ber USB lassen sich weiterhin neue B�cher �bertragen
- Ein Jailbreak erm�glicht alternative Software, birgt jedoch Systemrisiken
- Das Programm Calibre erm�glicht die herstellerunabh�ngige Verwaltung
Siehe auch:
- Reset = Brick: Amazon streicht Unterst�tzung f�r alte Kindle-Modelle
- N�chste Kindle-Funktion verschwindet: Word streicht 'An Kindle senden'
- Komplette Amazon-Accounts lie�en sich �ber gehackte Kindles kapern
- Amazon lockert Downloads von Kindle-B�chern, zumindest etwas
- Amazon Kindle: Autoren k�nnen E-Books jetzt per KI �bersetzen lassen
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der �sterreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI �ber E-Autos bis zur Milit�rtechnik.
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