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iOS 18.2 ist da – das ist neu

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11. Dez. 2024

Das Update, auf das alle gewartet haben, ist fertig: Genmoji, Chat-GPT-Integration, Visual Intelligence, Image Playground und vieles mehr – aber nur außerhalb der EU. Kleinere Änderungen gibt es am Interface.

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iOS 18.2
Quelle: Foundry

Apple hat nach einer mehrwöchigen Beta-Phase am Nachmittag angekündigt, noch heute iOS 18.2 zu veröffentlichen. Noch sehen wir in der Einstellungen-App keinen Hinweis auf die neue Version, üblicherweise kann man derartige Updates abends gegen 18 Uhr erwarten.

Zwar war schon iOS 18.1 im Oktober die erste Version mit Apple Intelligence für unterstützte iPhones, viele der aufregendsten Funktionen erscheinen aber erst mit iOS 18.2. Voraussetzung: Sie nutzen Ihr iPhone außerhalb der EU – erst im April 2025 kommt Apple Intelligence auch hierzulande auf das iPhone. Wenn Sie einen Mac haben, können Sie diesen jedoch auf US-Englisch umstellen und anschließend die Apple Intelligence installieren.

Der durchschnittliche Nutzer reagierte wohl auf die ersten Apple-Intelligence-Funktionen unter iOS 18.1 mit angehobener Augenbraue und der Frage „Ist das alles?“ Dagegen liefert iOS 18.2 deutlich mehr: Visual Intelligence, Genmoji, die App „Image Playground“, die neue Mail-App mit KI-sortierten Kategorien und die Integration mit Chat-GPT.

Obwohl sich die Oberfläche von Siri in iOS 18.1 geändert hat, lässt die neue, intelligentere Siri auf sich warten. Diese Funktion verzögert sich wahrscheinlich bis iOS 18.3 oder 18.4, etwa im März 2025. Aber auch iOS 18.2 baut Apple Intelligence kräftig aus.

Es gibt auch eine neue sekundäre Warteliste. Die erste Warteliste für die Apple-Intelligence-Funktionen in iOS 18.1 gewährt Ihnen Zugang zur Chat-GPT-Integration, zu Visual Intelligence und zu den neuen Funktionen der Schreibwerkzeuge. Für die Funktionen zur Bilderzeugung – Genmoji, Image Playground und das Tool „Image Wand“ – müssen Sie sich auf eine zweite Warteliste setzen lassen.

iOS 18.2: Alle neuen Funktionen

Neues bei den Schreibwerkzeugen: Anstatt nur zu wählen, ob Sie einen Text professioneller, lockerer oder prägnanter gestalten möchten, haben Sie nun ein Textfeld, in dem Sie beschreiben können, wie Sie den Text umwandeln möchten. Beispiele: Mach ein Gedicht daraus, füge viele Papa-Witze ein oder verwende eine Menge Sarkasmus.

Genmoji: Erstellen Sie neue Emojis direkt auf der Systemtastatur.

Image Playground: Erzeugen Sie neue Bilder auf der Grundlage von Texteingaben. Apple schlägt neue Kostüme, Gegenstände oder Orte vor und macht Vorschläge, die auf dem Kontext eines Nachrichten-Threads oder einer Notiz in der Notizen-App basieren. Die Bilder können auf Personen basieren, die Sie kennen, wenn Sie identifizierte Bilder in Fotos verwenden. Die Bilder sind auf Cartoons oder illustrative Stile beschränkt und nicht realistisch.

Visual Intelligence: Nur fürs iPhone 16 (Pro). Halten Sie die Kamerasteuerung gedrückt, um zusätzliche Informationen über einen Ort zu erhalten, ein Schild oder Plakat zu übersetzen, Telefonnummern und Adressen zu erkennen, um sie schnell zu Ihren Kontakten hinzuzufügen und vieles mehr. Sie können auf Wunsch auch Chat-GPT fragen, was auf dem Bildschirm zu sehen ist, oder eine Google-Bildersuche durchführen.

Image Wand: Ein Ableger von Image Playground, der die Bilderzeugungstools von Apple nutzt, um ein Bild in einem freien Bereich einer Notiz in der Notizen-App zu erstellen, wobei der Kontext aus dem umgebenden Bereich und dem Rest der Notiz verwendet wird. Beginnen Sie mit einem leeren Bereich oder einer eigenen groben Skizze.

Chat-GPT-Integration: Wenn Siri eine Frage nicht beantworten kann, hat es jetzt die Möglichkeit, Chat-GPT zu fragen. Sie müssen für jede Anfrage eine Erlaubnis erteilen und es werden nur begrenzte Daten weitergegeben. Sie brauchen sich nicht bei Chat-GPT anzumelden, können dies aber tun, wenn Sie dies möchten oder ein Premium-Konto bei Chat-GPT haben, das Sie nutzen möchten. Sie können Siri bitten, Chat-GPT Bilder generieren zu lassen, und Chat-GPT in den Schreibwerkzeugen verwenden, um auch Text zu generieren.

Zusätzlich zu den neuen Funktionen für den Benutzer gibt es neue Entwickler-Tools für die Integration von Bilderzeugung und Schreibwerkzeugen in Apps von Drittanbietern. Apple Intelligence ist in dieser Version für Australien, Kanada, Neuseeland, Südafrika und Großbritannien auf Englisch lokalisiert.

Standard-Apps in der EU löschen: Nutzerinnen und Nutzer in der EU haben nun die Möglichkeit, Standard-Apps wie Kamera, Mail, iMessage oder Telefon ganz zu löschen und stattdessen eine Alternative zu installieren. Apple hat zusätzlich dazu eine ganze Ebene unter Einstellungen > Apps > Standard-Apps eingeführt, die nun für Dritt-Apps freigegeben ist. Neben alternativen Browsern kann dort zentral der Mail-Client, die Telefon-App, die Passwort-App festgelegt werden.

iOS 18.2 installieren

Sobald Apple den Download freigibt, finden Sie den Installer in der App Einstellungen unter „Allgemein > Software-Update“. Tippen Sie einfach auf „Jetzt installieren“ und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Vor dem Update empfiehlt es sich, noch ein Backup in der iCloud oder auf dem Rechner zu erstellen.

vgwort

Dieser Artikel erschien zuerst bei unserer Schwesterpublikation Macworld und wurde aus dem Englischen übersetzt und lokalisiert.

Halyna Kubiv

Halyna Kubiv ist seit 2010 bei der Macwelt. Nicht nur Apple-Produkte sind ihre Leidenschaft, sondern auch Themen rund um Fitness und Gesundheit. Die letzteren lassen sich gut mit den Hobbys von Halyna wie Wandern verbinden, so mussten sich mehrere iPhones und Apple Watches in den Bayerischen Bergen beweisen. Ihre Leidenschaft für Sprachen drückt sich nicht nur in einem Magister in Germanistik aus, sondern auch in verschiedenen Aspekten von Python, die ihr beim Datenjournalismus helfen.

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Eugen Wegmann

Eugen Wegmann schreibt seit 2022 für Macwelt (davor für TechRadar). Er ist kein Apple-Fan der ersten Stunde und betrachtet die Dinge deshalb immer noch als interessierter Außenstehender, mit einer gesunden Portion Skepsis, aber auch viel Neugier und Optimismus. Privat setzt er nach wie vor auf Windows, weil Apple sich mit dem Ausbau der Gaming-Plattform viel Zeit lässt. Er ist außerdem Fan der ersten Stunde von kabellosen In-Ear-Kopfhörern, weshalb er seit ihrer Verbreitung dutzende Modelle getestet hat.

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