Levi Did It

Levi Did It

Das Debütalbum „Levi Did It“ von BUNT. ist ein hart erkämpfter Befreiungsschlag. Der Titel spielt auf seine EP „Levi Don’t Do It“ von 2024 an. Der deutsche Produzent, bürgerlich Levi Wijk, packt fast zehn Jahre voller Sackgassen, Geldsorgen und Zweifel, eigener wie fremder, in 15 Tracks, bei denen man auf dem Dancefloor alles loslassen kann. Sein Talent, komplexe Gefühle in festivalgroße Sounds zu übersetzen, zeigt sich auf dem ganzen Album: „TRIPPIN“ sucht Halt in einem mentalen Chaos, das so verwirrend ist wie sein Drum‑’n’‑Bass-Fundament, das hymnische „Back to the Start“ fängt die kindliche Unschuld ein, die in der Rückkehr zu den eigenen Wurzeln liegt, und „Nothing Lasts Forever“ weckt mit gesprochenen Vocals und warmen Klaviermelodien lebendige Nostalgie. Bei „Best Day of My Life (BUNT. Version)“ geht es um echte Dankbarkeit, ein Gefühl, das im schwerelosen Zwischenspiel „Bekkaa Outro“ nachhallt. Zum Abschluss baut BUNT. mit „What If You Fly (Sweet Disposition)“ den Indie‑Rock-Klassiker von The Temper Trap zu einer Mutmach-Hymne um, die Angst gegen Hoffnung tauscht: Statt zu fragen, „What if I fall?“ („Was, wenn ich falle?“), traut er sich zu fragen: „What if I don’t?“ („Was, wenn nicht?“)