Aus dem Kurs: Vertriebsstrategien und Ansätze für den Software- und KI-Lösungsvertrieb
Unterschiede zwischen klassischem Produktvertrieb, Software-Vertrieb und KI-Lösungsvertrieb
Aus dem Kurs: Vertriebsstrategien und Ansätze für den Software- und KI-Lösungsvertrieb
Unterschiede zwischen klassischem Produktvertrieb, Software-Vertrieb und KI-Lösungsvertrieb
Was unterscheidet den Verkauf von Produkt, Software und KI-Lösungen? Und was bedeutet das für Ihren Verkaufsalltag? Beim klassischen Produktvertrieb geht es um etwas Greifbares, zum Beispiel einen Tisch, ein Auto oder eine Maschine. Kundinnen und Kunden prüfen sofort messbare Merkmale wie Gewicht, Größe und Lieferzeit, vergleichen die Preise und entscheiden dann. Das Gespräch folgt einer klaren Reihenfolge: Bedarf klären, Produkt zeigen, Einwände entkräften, Vertrag verhandeln und Vertrag unterzeichnen. Ihr Erfolg als Vertrieblerin oder Vertriebler lässt sich schnell an ausgelieferten Stückzahlen oder Gewinnmargen ablesen. Der Kunde oder die Kundin kann Nutzen und Qualität sofort beurteilen. Im Softwarevertrieb ist das etwas anderes. Sie verkaufen kein physisches Produkt, sondern ein Versprechen auf bessere Geschäftsergebnisse. Entscheidungsträger verlangen deshalb nach einer Live-Vorführung oder einem kleinen Test. Sie wollen verlässliche Zahlen, wie schnell sich die Investition auszahlt. Nach der Vertragsunterzeichnung fängt die eigentliche Arbeit an. Kundenbetreuer sorgen dafür, dass die Software beim Kunden wirklich in Einsatz kommt. Dass die Mehrwerte messbar sind und dass Vertragsverlängerungen zustande kommen. Der Verkauf von KI-Lösungen ist noch anspruchsvoller. Wenn Sie mehr als Software verkaufen, Sie verkaufen ein System, das ständig aus neuen Daten lernt. Deswegen fragen die Kunden zuerst nach den nötigen Datenquellen. Wer haftet, wenn sich die KI irrt? Wie lange das Training dauert? Sie müssen sehr offen über Funktionsweise, Datenschutz und ethische Regeln sprechen. Am Tisch sitzen nicht nur die klassischen Ansprechpartner aus dem Fachbereich und IT, sondern auch Datenwissenschaftler, Juristinnen und Cyber Security Experten. Kurz gefasst: Der Produktvertrieb verkauft fertige Dinge. Der Softwarevertrieb verkauft fertige Lösungen. Der KI-Vertrieb verkauft zusätzlich zur Software ein lernfähiges Ökosystem, das sich mit den Daten des Kunden weiterentwickelt. Wer diese Unterschiede verinnerlicht, passt Argumente, Zeitplan und Teamaufstellung gezielt an und führt seine Gespräche im Zeitalter der künstlichen Intelligenz erfolgreich.