Aus dem Kurs: User Interface Design – Grundlagen
Moodboard
Aus dem Kurs: User Interface Design – Grundlagen
Moodboard
In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie ein Moodboard erstellen können. Moodboards, das sind Sammlungen von grafischen Skizzen, Ideen und Anregungen. Moodboards werden häufig im Designbereich schon eingesetzt. Wenn wir hier ein "moodboard" mal eingeben bei Google und wir wechseln nicht auf die Text-, sondern auf die Bildersuche, so sehen wir, dass Moodboards bereits im Design eingesetzt werden, aber auch im Modebereich und natürlich in der Innenarchitektur, selbstverständlich auch im Produktdesign. Moodboards sollen also Texturen, Grafiken, Farben, Formen zusammen an eine Tafel kombinieren, mit der man eigentlich auch täglich arbeiten soll. Sprich ich habe also mein Moodboard die ganze Zeit in echt, also auf Papier, in Materialien vor mir liegen. Diese Moodboards können Sie selbstverständlich auch ganz normal aus Zeitungen ausschneiden, Bilder sammeln, Farben zusammenstellen et cetera. Wir machen das Ganze hier einmal digital, mit der Bildersuche von Google, aber es gibt auch noch einige andere Werkzeuge, wie Pinterest oder Adobe Color. Wenn ich hier den Begriff nicht "moodboard" verwende, sondern "kaffee", so bekomme ich natürlich die Bildersuche von Google mit allen Kaffee-Motiven, darunter auch Kaffeetasse, Kaffeebohnen, Guten Morgen Kaffee und weiteren Punkten, die damit verwandt sind. Selbstverständlich ist die Kaffeetasse da Sinnbild für das ganze Oberthema. Sie sehen, es gibt endlose Darstellungen von Kaffeetassen. Um das Ganze ein bisschen einzugrenzen, kann ich nicht nur den Begriff hier genauer definieren, sondern ich kann auch mit der Größe arbeiten, wie hoch sollen die Bilder aufgelöst sein, aber viel wichtiger, wie sieht das mit der Farbe aus? Hier kann ich nämlich das Ganze auf Schwarz-weiß stellen oder mir eine Sonderfarbe aussuchen. Man sieht im Hintergrund schon, es gibt selbstverständlich sehr viele Brauntöne und allein die Farbe braun auszuwählen, wäre jetzt langweilig, es käme zum selben Ergebnis. Doch wie sieht das Ganze mit türkis aus oder blaugrün? Hier gibt es auch viele verschiedene Bilder, im Zusammenspiel mit Kaffeetassen, um das Ganze etwas zu kontrastieren. Oder ich wähle dunkelrot oder rot als Grundfarbe und da gibt es auch sehr viele verschiedene Kombinationen, weil die Kaffeebohne eigentlich in der geernteten Form eigentlich dunkelrot ist. Kommen wir zu einer weiteren Möglichkeit, kommen wir zur Pinterest. Pinterest ist ein soziales Netzwerk, in dem schönen Motive, Illustrationen, Grafiken und Bilder geteilt werden können. Dabei hat jeder sein Login, sein Userprofil. Ich bin hier also eingeloggt unter meinem Namen und unter meinem Namen kann ich dann auch Pinnwände erstellen. Pinnwände, die mich interessieren, die mir Inspiration bieten, oder die ich dann auch ganz gern mit anderen teilen möchte. Dabei gibt es aber auch Möglichkeiten, eigene Pinnwände so zu erstellen, dass diese Pinnwände geheim sind. Das heißt, nur eigene Pinnwände, die ich unter meinem Login sehen kann, nicht aber andere. Und das ist selbstverständlich eine Technik, die man für Moodboards auch wunderbar verwenden kann. Kommen wir also zur Pinterest. Wenn ich hier beispielsweise nach dem Wort Kaffee suche als Stichwort, so bekomme ich nicht nur gleich die entsprechenden Titel und Motive in Form von Bildern, sondern ich bekomme hier auch die verwandten Kategorien. Wie Bilder, Lustig, Spruch, Guten Morgen und andere Dinge. Das heißt, wir können hier schon mit artverwandten Themen die Suche etwas breiter aufziehen und man sieht auch gleich im Hintergrund eine gewisse Farbgebung, die dahintersteckt. Meine Pins kann ich hier erst einmal einsehen, die Suchbegriffe und wenn ich diese Suchbegriffe hier irgendwo speichern möchte, so kann ich die mir zunächst einmal etwas größer anschauen, schauen von wem das Ganze kommt, wer das Ganze gemacht hat und so weiter und kann mir natürlich diesen Pin auch merken. Dabei kann ich jetzt dieses Bildmotiv an meine eigenen Pinnwände hinzufügen oder eine komplett neue Pinnwand erstellen. Und das mache ich jetzt einfach mal. (Tastatureingaben) Nennen wir das Ganze "Kaffee Anregungen" und ich sage, dass diese Pinnwand geheim ist, sodass nur ich unter meinem Login diese Pins sehen kann. Der Vorteil besteht auch darin, dass ich später meine geheime Pinnwand mit anderen Nutzern teile, aber nur die Nutzer die ich auch wirklich haben möchte, also meine Kolleginnen und Kollegen. Jetzt gehe ich auf Erstellen und dieses Bild ist dann automatisch auf Kaffee Anregungen gespeichert. Kommen wir zurück zu Pinterest. Wenn ich nun noch weitere Begrifflichkeiten oder Bilder hier als Motiv suchen oder speichern möchte, so merke ich mir auch dieses Motiv und kann jetzt hier auf meine Kaffee-Auswahl zugreifen und damit ist das Bild automatisch in meinen Kaffee Anregungen gespeichert. So einfach ist das Ganze also. Wir wir noch etwas weiter hinausgehen, zum Beispiel Rezepte, so gibt es vielleicht noch weitere Motive, die spannend sein könnten, zum Beispiel verschiedenartigste Kochrezepte, Zubereitungen von Kaffee und so weiter. Und wenn ich das Ganze hier einmal speichern möchte. Auch hier wieder auf Merken, Kaffee Anregungen gehen. Wo befinden sich jetzt nun diese ganzen Anregungen? Das Ganze ist folgendermaßen sortiert. Unter meinem Nutzerkonto kann ich also meine Pinnwände wieder sehen und hier unten habe ich jetzt auch gleich meine neuen Pinnwände. Dazu muss ich mal ein Reload machen, damit diese Kaffee-Liste auch hier mit auftaucht und da ist auch schon, das sind die Kaffee Anregungen und dort kann ich also jetzt reingehen, ich sehe also hier mein, sozusagen mein kleines Moodboard, was ich hier schon aufgebaut habe und das Ganze kann ich hier natürlich weiter ergänzen. Dabei gibt es auch die Möglichkeit, dieses Moodboard sozusagen, diese Pinnwand zu bearbeiten. Unter anderem, dass ich Mitwirkende einladen kann. Das heißt, wenn ich jetzt die E-Mail-Adressen meiner Kolleginnen und Kollegen kenne, so kann ich deren Einladung einfach losschicken und die bekommen einen Link, wo Sie dann hinterher meine Pinnwand auch sehen und auch weitere Bilder dort hinzufügen können. Das ist also eine Möglichkeit digital über Pinterest, über diese Plattform, ein Moodboard zu erstellen und mit Kolleginnen und Kollegen zu teilen. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, Adobe Color zu verwenden. Adobe Color ist eine Kerntechnik von Adobe innerhalb der Creative Cloud, auch hier muss ich mich einloggen. ich bin also hier bereits als User eingeloggt in meiner Creative Cloud und kann dann auf Adobe Color online zugreifen unter der Webadresse color.adobe.com. Dabei gibt es immer fünf verschiedene Farbkombinationen, die Monochromatisch, Ähnlich, als Triade, Komplementär, Zusammengesetzt, Schattierung oder Benutzerdefiniert aussehen können. Das sind die sogenannten Farbregeln, also Farbharmonien. Hier kann ich also jede Farbe unterschiedlich einstellen. Wenn ich also eine konkrete Farbe habe, kann ich die hier wählen und entsprechend mit dem Farbrad meine Farben definieren, sodass immer eine Farbharmonie entsteht und die lässt sich natürlich wie immer bei Adobe auch speichern und innerhalb der Creative Cloud in den Programmen wie Photoshop Illustrator und Co. nutzen. Damit ich diese Farbharmonien aber auch sonst erstellen kann,k gibt es die Möglichkeit dass ich auch Harmonien entdecken kann. Entdecken bedeutet also, jeder Nutzer, der seine Farbharmonie gespeichert hat, kann das auch für andere tun, dass also andere auf diese Farbkombinationen zugreifen. Und jetzt dürfen Sie dreimal raten, wonach ich suche. Ich suche selbstverständlich nach dem Begriff "coffee" und Adobe Color spuckt eine ganze Menge an Kaffee-Kombinationen aus und nicht nur die zu erwartende Braun-Kombination von Kaffeetönen, von sozusagen Milchkaffee bis Kaffee schwarz, sondern es gibt auch andere Kombinationen, wie zum Beispiel Coffeeshop. Und dort kann ich einfach mal reinspringen und ich sehe die Kombinationen, die hier eingestellt sind und sehe auch die einzelnen Farben und kann die natürlich mit den Farbreglern hier auch noch einstellen. Entweder hier an dieser Stelle, dass ich das Ganze noch ein bisschen dunkler mache oder zum Beispiel dieses grau-blaue hier vielleicht doch noch etwas in der Sättigung verstärke, dass das Ganze ein bisschen rötlicher und ein bisschen dunkler wird und dann kann ich das auch zu meiner Kombination speichern. Oder wenn ich noch mal zurückgehe unter diesem Begriff, so gibt es auch eine sehr bunte Kombination, die ich vorstellen möchte, nämlich diese hier. Und da gibt es die verschiedenen Grüntöne und die haben durchaus einen Sinn, weil das nämlich den Reifegrad der Kaffeebohne bedeutet. Kaffeebohnen sind ja nicht braun von Natur aus, sondern die werden normalerweise blassgrün an der Pflanze, und irgendwann im gepflückten Zustand sind sie dann dunkelrot. und diese Kaffeekirschen-Farben sozusagen, die werden hier dargestellt. Also auch eine schöne Möglichkeit, um konkret damit zu arbeiten. Und wenn ich das Ganze hier noch ein bisschen röter haben möchte oder auch in der Helligkeit noch ein bisschen deutlicher, so kann ich hinterher diesen Ton, diese Kombination von Farben, einfach unter meinem Namen speichern und dann nenne ich das Ganze einfach "Kaffee Inspiration" (Tastatureingaben) Zusätzlich gibt es noch Tags, unter denen ich das Ganze einstellen kann, zum Beispiel für Stichwörter, damit es weiter finde. und dieses Thema soll dann im Explorer, also in der Adobe Color Bibliothek unter Entdecken veröffentlicht werden. Wenn ich das nicht möchte, wenn ich also quasi meine private Bibliothek erstelle, so speichere ich dieses Thema einfach hier ab und kann immer wieder darauf zugreifen. Selbstverständlich auch innerhalb der Creative Cloud, in meiner Team Cloud, wenn andere Nutzer dazu eingeladen wurden. Und diese Farben lassen sich natürlich dann auch innerhalb von Illustrator oder Photoshop nutzen. Sie sehen also, es gibt eine Menge Möglichkeiten, digital ein Moodboard zu erstellen. Zum einen über die Google-Bildersuche, ganz simpel über Pinterest, wenn ich dort mit einem Account eingeloggt bin, auch als private Pinnwand. Und ich kann über Adobe Color meine eigenen Farben zusammenstellen. Also digitale Möglichkeiten, mit einem Moodboard zu arbeiten.
Üben mit Projektdateien
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