Aus dem Kurs: Media Encoder CC Grundkurs (2018)
Bedienfelder des Media Encoder – Tutorial zu Media Encoder
Aus dem Kurs: Media Encoder CC Grundkurs (2018)
Bedienfelder des Media Encoder
Hallo, ich bin Sven Brencher. In diesem Videotraining zu Adobe Media Encoder möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie das Tool benutzen können, um Ihre Videos zu kodieren. Das ist aber nicht nur die Aufgabe, Videos in verschiedene Formate umzuwandeln, sondern Media Encoder kann auch zusammen mit Premiere, Audition und After Effects arbeiten, und kann dementsprechend Ihre Sequenzen, Kompositionen oder Sessions exportieren. Wir wollen uns einen Überblick über Media Encoder verschaffen. Es hat recht wenig Bedienfelder. Wenn ich auf Fenster Arbeitsbereiche gehe, sehe ich, es gibt einen Standardarbeitsbereich. Und eigentlich gibt es auch nur diese fünf einzelnen Fenster, die ich hier sehe. Also warten in der Warteschlange hier die einzelnen Aufträge auf ihren Kodierungsjob. Ich habe noch einen Media-Browser, mit dem ich meine Materialien zur Warteschlange hinzufügen kann. Ich habe hier unten einen Vorgabenbrowser. Hier sind verschiedene Vorgaben zur Umwandlung von Video vorhanden. Ich kann auch meine eigenen Vorgaben erstellen. Und es gibt hier das Fenster Kodierungsfortschritt, wo ich sehe, wie weit eine Kodierung gerade vorangeschritten ist. Und als Letztes: Überwachte Ordner. Hierüber habe ich die Möglichkeit, einen Ordner zu nehmen, und alles, was ich in diesen Ordner lege, darauf wartet Media Encoder, und fängt automatisch an, das ins vordefinierte Format umzurechnen. Wir gehen kurz die Vorgaben durch. Die findet man hier unter Bearbeiten Voreinstellungen. Am Mac wäre das unter Media Encoder Voreinstellungen. Hier sind auch einige interessante Sachen drin, die man sich anpassen kann. Zum Beispiel ob man hier unten den Zielspeicherort für die Ausgabe jedes Mal auf einen gleichen Ordner routen möchte, oder ob man das jedes Mal in den Ordner legen möchte, wo die Originaldatei ist. Hier sind weitere Sachen das Aussehen der Oberfläche betreffend. Hier kann man die Helligkeit einstellen. Ich kann hier gucken, ob Media Encoder nachher genug Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Wir werden uns die einzelnen Einstellungen zu gegebener Zeit anschauen. Aber jetzt zum Ablauf: Wie kodiere ich mit Media Encoder überhaupt ein Video? Als Erstes kann ich den vielleicht etwas verkleinern. Ich sehe, ich habe hier ein Explorer-Fenster. In diesem habe ich hier einzelne Videoclips. Die kann ich markieren, und wenn ich möchte per Drag-and-Drop zur Warteschlange von Adobe Media Encoder hinzufügen. Man hat jetzt diese beiden Clips importiert, na ja, importieren ist der falsche Ausdruck, aber hat sie jetzt sozusagen geladen, und ich kann jetzt festlegen, in welches Format ich diese Clips umwandeln möchte. Vielleicht möchte mein Kunde diese Clips nachher auf einer DVD benutzen, oder ins Fernsehformat MXF umwandeln, oder Windows Media. Gut, da muss man sagen, das funktioniert nur unter Windows, dieses Format gibt es am Mac nicht. Aber nehmen wir an, ich möchte ein MXF aus diesem Clip erzeugen. Dann gibt es weitere Vorgaben, die man wählen kann. Zu den kommen wir später, dass man sich das genau anzeigen kann, was diese Vorgaben genau sind. Wir nehmen hier zum Beispiel ein ARD-ZDF-Profil. Stellen das auch für den zweiten Clip ein. Auch hier MXF. Gleich das oberste Profil aus der Liste. Rechts sehe ich, wo das Video gespeichert wird. Einen Ausgabeordner gibt es hier. Ich kann jetzt sagen, wohin möchte ich das speichern, und welchen Namen ich dem Clip geben möchte. Ich lasse das alles bei den Standardnamen, wie es jetzt vorgegeben ist, und betätige die grüne Schaltfläche zum Kodieren. Dann geht es schon los, Media Encoder fängt an die Videos umzurechnen. Da in den Voreinstellungen definiert ist, dass ich am Ende einen Glockenton hören möchte, das ist hier ausgeschaltet, wird er hoffentlich still und leise die Warteschlange abarbeiten, ohne mir danach Bescheid zu geben, dass er fertig ist. Das ist die zweite Videodatei. Jetzt haben wir die umgerechnet. Wir können gucken: Hier sind jetzt die MXF-Clips drin, also die umgerechneten Dateien, sind auch deutlich größer als die ursprünglichen H.264-Varianten mit 5,5 MB. Das MXF ist etwas über 90 MB groß. Das ist so mal die Hauptaufgabe von Media Encoder. Wenn ich feststelle, hier ist etwas schiefgelaufen, und ich muss den nochmal rechnen, ist das ganz einfach möglich. Ein Rechtsklick, sage Status zurücksetzen. Dann kann ich den nochmal kodieren. Diesen möchte ich vielleicht nicht nochmal kodieren, also klicke ich auf das Minus, entfernen. Dadurch wird der Job aus der Warteschlange entfernt. Stattdessen möchte ich diesen Clip in ein zweites Format bringen, und zwar eins, das vielleicht kompatibel mit einem älteren Smartphone ist. Dafür finde ich hier im Vorgabenbrowser entsprechende Vorgaben sortiert nach verschiedenen Themen. Das sind übrigens die gleichen, die ich hier finde, unter Format und Vorgabe, aber in einer etwas andere Sortierung. Hier kann man also zum Beispiel sagen, ich möchte das für ein Gerät, ein Mobiltelefon exportieren. Muss da etwas gucken, für welches das passt, vielleicht für ältere Geräte mit 720p HD. Dieses Profil ziehe ich hier oben hin auf den Job. Vorsicht, es gibt zwei Möglichkeiten: Das hier zu ersetzen. Dann wird nur noch dieser Job durchgeführt. Machen wir rückgängig. Oder ich ziehe, das hier oben auf den Job. Dann wird dementsprechend hier ein zweiter Auftrag hinzugefügt. Und wenn wir unter Bearbeiten Voreinstellungen schauen, sehen wir, die parallele Kodierung ist hier aktiv. Wenn ich jetzt also auf Warteschlange starten gehe, werden beide Videoformate gleichzeitig umgerechnet. Würde man das ausschalten, wird ein Job nach dem anderen hier oben abgearbeitet. Das ist die grundlegende Funktionalität von Adobe Media Encoder. Ich füge hier Aufträge der Warteschlange hinzu. Ich kann sagen, in welche Formate möchte ich diese Aufträge umrechnen. Das kann man dann starten, und nachher hat man die fertigen Clips.
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