Aus dem Kurs: KI im Recruiting

Schritt 4: Selektion – KI hilft, Talente auszuwählen

Aus dem Kurs: KI im Recruiting

Schritt 4: Selektion – KI hilft, Talente auszuwählen

Schritt 4: Selektion – KI hilft, Talente auszuwählen. Wenn wir über den Selektionsprozess sprechen, denken wir sofort an die Herausforderungen: Termine koordinieren, Gespräche führen, in ständiger Kommunikation mit Bewerbenden bleiben. Das Koordinieren und die Interaktion mit Bewerbenden und Hiring-Team ist sehr zeitintensiv. Doch jetzt stellen Sie sich vor, diese Aufgaben werden durch KI unterstützt. Mit KI-gesteuerten Werkzeugen wie Paradox für die Interviewplanung können wir Abschied nehmen von endlosem Hin und Her. Das Tool analysiert automatisch die Verfügbarkeiten aller Parteien und schlägt passende Zeitfenster vor, die sich nahtlos in Kalender integrieren lassen. Was früher Stunden dauerte, wird nun in Minuten erledigt. Ein weiterer Schritt in dieser Phase ist die Kommunikation mit Bewerbenden. KI-Tools können personalisierte Einladungen und Erinnerungen versenden. Diese Tools sorgen für eine professionelle und gleichzeitig persönliche Note in der Kommunikation, was in einem zunehmend digitalisierten Prozess unverzichtbar ist. Eine weitere Möglichkeit im Auswahlprozess ist die KI-gestützte Videoanalyse, z.B. mit Retorio. Die Bewerbenden führen ein Interview mit vordefinierten Fragen, die sie aufnehmen, oder die Analyse wird eingesetzt, nachdem das Interview mit dem Interviewenden aufgezeichnet wurde. Sie analysiert das Video auf Sprache, Mimik und Gestik. Die Videoanalyse durch KI hilft uns, wichtige Persönlichkeitsmerkmale wie z.B. Beharrlichkeit, Risikobereitschaft und Selbstsicherheit zu erfassen. Durch die Kombination von KI-Analyse und menschlichem Urteilsvermögen schaffen wir ein umfassendes Bild von jedem Kandidaten und jeder Kandidatin. Wir verstehen, dass Technologie bestimmte menschliche Nuancen nicht vollständig erfassen kann. Deshalb nutzen wir die KI-basierte Videoanalyse als ergänzendes Instrument, um unsere Einschätzungen zu verbessern und nicht als alleiniges Entscheidungskriterium. Bei all diesen Vorteilen dürfen wir nicht vergessen, dass der Einsatz von KI auch sensibel gehandhabt werden muss. Es ist entscheidend, dass Kandidat:innen den Prozess als fair empfinden. Wenden wir uns unserem konkreten Szenario zu, die Stelle in der Buchhaltung zu besetzen. Das System hat uns die Top-8-Profile vorgeschlagen. Nach Durchsicht der Profile entscheiden wir uns für fünf Personen, die wir in die engere Auswahl nehmen. Auch unser Kandidat aus Zürich ist dabei. Wir nutzen als Erstes unser System mit integrierter KI, um die Verfügbarkeit der Interviewenden zu prüfen. Das System schlägt dann automatisch Termine vor, die für alle Beteiligten passen. Der Kandidat aus Zürich erhält eine personalisierte Einladung zum Gespräch, in der auf seine spezifischen Fähigkeiten und den potenziellen Beitrag zum Unternehmen eingegangen wird. Die Einladung kommt nicht nur zeitnah, sondern ist auch wertschätzend formuliert und betont unser Interesse an seinem Werdegang. Das Interview mit dem Hiring-Manager wird aufgezeichnet. Nach dem Gespräch lassen wir die KI nonverbale Signale und Sprachmuster analysieren. Am Ende dieses Prozesses haben wir nicht nur Zeit gespart, sondern weitere Persönlichkeitsmerkmale durch die KI erfahren. Von den fünf Personen im Erstgespräch laden wir zwei in die zweite Runde ein.

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