Aus dem Kurs: KI im Recruiting

Schritt 2: Sourcing – die Talentsuche mit KI maximieren

Aus dem Kurs: KI im Recruiting

Schritt 2: Sourcing – die Talentsuche mit KI maximieren

Schritt 2: Sourcing – die Talentsuche mit KI maximieren. Sourcing ist ein zentraler Schritt im Recruitingprozess, bei dem es darum geht, potenzielle Kandidat:innen für offene Stellen zu identifizieren und anzusprechen. Beginnen wir mit Programmatic Job Advertising. Hier sorgt die KI, wie z.B. von Adello, für eine zielgerichtete Sichtbarkeit unserer Stellenanzeige. Sie nutzt Algorithmen, die das Onlineverhalten des gesuchten Profils analysieren und unsere Anzeige dort ausspielen, wo es am wahrscheinlichsten aktiv ist. D.h., die Anzeige erscheint nicht nur auf Jobportalen, sondern auch in Onlinemedien und kann sogar ganz gezielt nach Ort geschaltet werden. Auf diese Weise werden Stellenanzeigen von gesuchten Talenten gesehen, die vielleicht nicht aktiv suchen, aber offen für eine neue Herausforderung sind. Dann kommt das Active Sourcing. Anstatt stundenlang nach passenden Keywords zu suchen, generiert die KI für uns eine präzise Liste relevanter Keywords. Die KI erkennt Synonyme und Fachbegriffe, die wir vielleicht übersehen hätten. So kann in Sekundenschnelle ein Boolean Search String erstellt werden. Mit einer Liste potenzieller Kandidat:innen geht es weiter zur personalisierten Ansprache. Chatbots wie Gemini oder Neuroflash helfen uns, jede Nachricht individuell zu gestalten. Sie analysiert Daten, Profile und bisherige Interaktionen, um Nachrichten zu erstellen, die genau auf den Einzelnen zugeschnitten sind – keine Massenmails, sondern individuelle Einladungen zum Dialog. So schaffen wir eine Verbindung, die nicht nur auf Kompetenzen, sondern auch auf die menschliche Note setzt. Alle diese Aktivitäten im Sourcing sorgen dafür, dass wir Zeit sparen und unsere Stellenanzeige genau dort platzieren, wo sie am meisten Wirkung zeigt. Dieses zielgerichtete Vorgehen maximiert unsere Chancen, die richtigen Kandidat:innen zu erreichen und verbessert auch das Employer Branding. Erinnern Sie sich an unser Szenario. Wir suchen einen Mitarbeitenden für die Buchhaltung. Die Stellenanzeige steht, die Anforderungen sind klar. Wir haben das Programmatic Job Advertising eingesetzt. Stellen Sie sich das in der Praxis vor. Ein Kandidat aus Zürich sitzt im Zug und scrollt durch ein Onlinefinanzmagazin, als ihm unsere Stellenanzeige ins Auge fällt. Sie sticht heraus, weil sie für ihn relevant ist und genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort erscheint. Der Kandidat ist nicht aktiv auf Jobsuche, aber die überzeugende Anzeige weckt sein Interesse. Er klickt darauf, informiert sich über die Stelle und unser Unternehmen und fühlt sich sofort angesprochen. Mit drei Klicks bewirbt er sich. So beginnt ein Prozess, der mit einem Klick auf eine KI-gesteuerte Anzeige begonnen hat und vielleicht schon bald mit einem Vorstellungsgespräch fortgesetzt wird.

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