Aus dem Kurs: B2B-Marketing und Sales auf LinkedIn
Leadgenerierung & Brandbuilding auf LinkedIn: der kurzfristige Marketing-Boost – Tutorial zu LinkedIn
Aus dem Kurs: B2B-Marketing und Sales auf LinkedIn
Leadgenerierung & Brandbuilding auf LinkedIn: der kurzfristige Marketing-Boost
Neben der intensiven Nutzung von LinkedIn für die Kommunikation, das Content Marketing und das Networking zum Aufbau und zur Intensivierung von Geschäfts- und Kundenbeziehungen lohnt es sich, das Business-Netzwerk im Zuge der eigenen Marketingstrategie auch als Werbenetzwerk einzusetzen. Werbung auf LinkedIn hat für Marketing und Sales drei wichtige Funktionen: Brand Awareness, Lead-Generierung und Content-Marketing-Distribution. Brandbuilding-Kampagnen sind eine ideale Unterstützung für die Kommunikation und das Netzwerken auf der Plattform. Sie tragen zur Markenbekanntheit bei und indizieren einen weiteren Berührungspunkt mit potenziellen Kundinnen und Kunden. Das Vertrauen in die Marke wird gestärkt. Während Social Selling auf die Akquise von mittel- und langfristigen Kundenbeziehungen fokussiert ist, sollten Sie parallel Lead-Generierungskampagnen auf LinkedIn druchführen. Auf diese Weise füllen Sie die Sales-Pipeline mit frischen Leads, die das Sales-Team unmittelbar bearbeiten kann. Sie identifizieren innerhalb Ihrer Zielgruppe die Personen, die einen akuten Bedarf haben, und sammeln diese ein. Darüber hinaus eignen sich Werbekampagnen ideal zur Kundenansprache über Content Marketing, um schneller und reichweitenstärker in der Zielgruppe wahrgenommen zu werden. Es lohnt sich, die Content Distribution mit Anzeigen zu unterstützen. Das Zielgruppen-Targeting ist so vielseitig und gleichzeitig fein justierbar, dass der Content oder entsprechende Angebote sehr spitz adressiert werden können. Wieso sind die Werbekosten bei LinkedIn deutlich höher als bei anderen Social-Media-Plattformen? Während viele Advertiser fluchen, die aus den anderen Social Networks, wie Facebook, Instagram, Pinterest und TikTok, andere Anzeigen und vor allem Klickpreise gewohnt sind, macht die Preisstrategie von LinkedIn für mich absolut Sinn. LinkedIn fokussiert sich hier ausschließlich auf das B2B-Geschäft. Es ist ein exklusives Werbenetzwerk. Die Ausspielung der Anzeigen soll in einem gesunden Verhältnis zum nativen Content der LinkedIn-User erfolgen. Die vorhandenen Werbeplätze sollen nicht verramscht werden. Die Preise werden im Vergleich zu anderen Netzwerken bewusst hochgehalten. LinkedIn will keine Werbeplattform für jedermann sein. Die Nutzer:innendaten haben fürs B2B-Umfeld eine sehr hohe Relevanz und Attraktivität. Auf diese Weise wird das Netzwerk nicht von Werbetreibenden aus allen Lebensbereichen überschwemmt. Es ist höchst unattraktiv für B2C. Hierfür sollten Sie LinkedIn eher dankbar sein. Die Konkurrenz für B2B-Unternehmen wird minimiert. Diese Strategie macht Sinn, wenn Sie die bekannten Kennzahlen für Kampagnenerfolge betrachten und zugrunde legen: ROAS, Return of Advertising Spendings, CPL, Cost per Lead, CPMQL, Cost per Marketing Qualified Lead, CPSQL, Cost per Sales Qualified Lead, CPO, Cost per Offer, oder CPA, Cost per Acquisition. Da in B2B ein Geschäftsabschluss mehrere Tausend Euro bis hin zu mehreren Millionen bedeuten kann, relativiert sich schnell ein Klickpreis von mehr als zehn Euro. Wenn Sie sehr konkret mit den vorhandenen Daten Ihre Zielgruppe auf LinkedIn lokalisieren und erfolgreich ansprechen, wird aus vermeintlich hohen Werbekosten ein sinnvolles Investment. Eine gute Analyse und stetige Bewertung des Kampagnenerfolges sind an dieser Stelle elementar wichtig. Zwischen der Lead-Generierung durch die Kampagnen und dem tatsächlichen Abschluss im B2B vergehen häufig Monate. Wenn Sie mit einem Set der zuvor genannten Kennzahlen Ihre Kampagnen überwachen und in Relation zu Ihren Abschlüssen setzen, können Sie LinkedIn-Werbeanzeigen sehr effizient einsetzen.