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Leibniz-Gemeinschaft

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Forschung

Wissenschaft und Forschung für die beste der möglichen Welten.

Info

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Die Leibniz-Institute unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.000 Personen, darunter 10.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei 2,1 Milliarden Euro.

Website
https://www.leibniz-gemeinschaft.de/
Branche
Forschung
Größe
10.001+ Beschäftigte
Hauptsitz
Berlin
Art
Nonprofit
Gegründet
1995

Orte

Beschäftigte von Leibniz-Gemeinschaft

Updates

  • Die Institute der Leibniz-Gemeinschaft vereinen in sich eine Vielfalt an Forschungsinfrastrukturen: von Biobanken und Langzeitarchiven, naturhistorischen Sammlungen und großen Freiland-Versuchsanlagen über Reinraumlabore und Radioteleskope bis hin zu hochspezialisierten Datenzentren. Wie sie nachhaltig sowie instituts- und organisationsübergreifend genutzt werden können, war die zentrale Frage des Workshops „Ressourcen teilen – Forschung stärken“ der KIM-AG der Ständigen Kommission für wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen und Forschungsmuseen.   Der designierte Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Christoph M. Schmidt, betont: „Vielfalt entwickelt ihr volles Potenzial erst dann, wenn wir die Infrastrukturen nicht als isolierte Einzelressourcen betrachten, sondern als vernetztes Gesamtsystem. Die Kombination unterschiedlicher Infrastrukturen eröffnet Forschungsmöglichkeiten, die keine Einrichtung allein realisieren könnte. Die thematische Breite, mit der hier ganz unterschiedliche Forschungsfragen adressiert werden können, ist eines der zentralen Alleinstellungsmerkmale der Leibniz-Gemeinschaft.“   Neben Christoph M. Schmidt sowie Barbara Sturm, Vizepräsidentin der Leibniz-Gemeinschaft und Sprecherin der AG „Ressourcen teilen“ und Katharina Peters, Vorsitzende der KIM-AG „Ressourcen teilen“ und administrative Geschäftsführerin Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung, nahmen auch @Niels Helle-Meyer, Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik der Humboldt-Universität zu Berlin und Sonja Welsch, Head of Electron Microscopy Facility des Max Planck Institute of Biophysics teil.   Zum Abschluss fand im Museum für Naturkunde Berlin ein institutsübergreifender Austausch statt, begleitet von einem Impuls von Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums, unter dem Titel „Naturkundemuseum als Parlament für Natur – ein Ausflug zu Wissenschaft und Gesellschaft“.

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  • Mitsuko Shino, Außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin von Japan in der Bundesrepublik Deutschland, besuchte vergangene Woche das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) in Potsdam. Empfangen wurde sie von Barbara Sturm, Wissenschaftliche Direktorin des ATB und Vize-Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft, die Frau Shino einen umfassenden Einblick in die vielfältige Forschungsarbeit des Instituts gab.   Im Mittelpunkt des Besuchs standen einige der spannendsten Themenfelder, an denen das ATB forscht: 🔹 Insekten als Zukunft der Ernährung – innovative Ansätze für eine nachhaltige und proteinreiche Lebensmittelversorgung von morgen 🔹 Biokonversion & biobasierte Chemikalien – wie biologische Prozesse zur Grundlage einer neuen, ressourcenschonenden Chemieindustrie werden können 🔹 Stallklima- und Emissionsmodellierung – Forschung für eine klimafreundlichere Tierhaltung 🔹 Agromechatronik – smarte Technologien für die Landwirtschaft der Zukunft   Das ATB ist Pionier und Treiber der Bioökonomieforschung. Mit dem Leibniz-Innovationshof für nachhaltige Bioökonomie (InnoHof®) schafft es eine praxisnahe Plattform für interdisziplinäre Fragestellungen sowie einen Ort für Technologie- und Wissenstransfer an praktische Landwirtinnen und Landwirte – Und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Hightech Agenda Deutschland.       Ein herzliches Dankeschön an Frau Botschafterin Shino für ihr Interesse und die inspirierenden Impulse – und an Barbara Sturm für die Gastfreundschaft und das Engagement, Wissenschaft sichtbar zu machen! #MitsukoShino #HTAD Fotos: Leibniz-Gemeinschaft | ATB

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  • Leibniz im Bundestag - Dieses Jahr fanden 170 Einzelgespräche zwischen Abgeordneten des Deutschen Bundestags und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leibniz-Gemeinschaft statt. Seit 18 Jahren bieten wir Abgeordneten dieses Format zu einer Vielzahl von Themen an - virtuell oder in Person. Dieses Mal wurden am häufigsten Gespräche zur Wirkung von Integrationskursen, Marktmissbrauch im Strommarkt, der deutschen China-Strategie sowie Datenerhebung gebucht. Wir freuen uns über das große Interesse der Abgeordneten und danken allen Instituten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die mit ihren Beiträgen den Austausch zwischen Wissenschaft und Politik aktiv mitgestalten. 👏 Fotos: 1️⃣Rosa Isela Gálvez vom Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine im Gespräch mit Sascha van Beek über globale Gesundheit, Arboviren und die zunehmende Notwendigkeit von Vorsorgemaßnahmen in Deutschland und Europa (Credit: Rosa Isela Gálvez) 2️⃣ Axel Priebs, Präsident der ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft und Akademiemitglied Dr. Stefano Panebianco im Gespräch mit Michael Kellner über die Umsetzung des Windenergieflächenbedarfsgesetzes in Ländern und Regionen. (Credit: ARL) 3️⃣ Darius Sultani und Michael Pahle vom PIK - Potsdam Institute for Climate Impact Research im Gespräch mit Lisa Badum zur anstehenden Reform des Emissionshandels. (Credit: PIK/M.Pahle) 4️⃣ Rainer Danielzyk von der ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft ebenfalls im Gespräch mit Michael Kellner über die Auswirkungen der Reform der EU-Strukturfonds auf die Regionalentwicklung. (Credit: ARL)

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  • Die Transformation hin zu klimaneutraler Mobilität erfordert neue Lösungen – von leistungsfähigen Batterien und Wasserstofftechnologien bis hin zu ressourceneffizientem Leichtbau. Die Leibniz-Gemeinschaft bringt hierfür ihre Expertise aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften ein und verbindet materialwissenschaftliche Grundlagenforschung mit anwendungsnaher Technologieentwicklung für Industrie und Mobilität der Zukunft. Die Beiträge der Leibniz-Gemeinschaft zur Hightech Agenda Deutschland: 🔹Wettbewerbsfähige Batterieproduktion und Kreislaufführung: Leibniz-Institute entwickeln leistungsfähige und recyclingfähige Batteriematerialien, neue Konzepte für Leistungselektronik sowie ressourcenschonende Recyclingverfahren. Ergänzt wird dies durch Forschung an Leichtbaulösungen, Nanomaterialien und innovativen Komponenten für effiziente Energiespeicher. 🔹Alternative Antriebe und klimafreundliche Kraftstoffe: Die Leibniz-Gemeinschaft arbeitet an Wasserstofftechnologien, Power-to-X-Prozessen und CO₂-basierten Kraftstoffpfaden. Dazu gehören neue Katalysatoren, Wasserstoffspeicher, plasmabasierte Verfahren zur Wasserstofferzeugung sowie Technologien für die industrielle Skalierung klimafreundlicher Energieträger. 🔹Neue Mobilitätstechnologien und klimafreundliche Luftfahrt: Leibniz-Institute entwickeln leichte, hochbelastbare Strukturen für Luftfahrt und Drohnen sowie Wasserstoffspeicher für emissionsfreie Fluggeräte. KI-gestützte Simulationen, moderne Verbundwerkstoffe und innovative Fertigungstechnologien tragen dazu bei, Energieverbrauch und Emissionen im Mobilitätssektor deutlich zu reduzieren. 🔹Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung: Die Leibniz-Forschung reicht von kreislauffähigen Werkstoffen und Recyclingtechnologien bis zu additiver Fertigung und materialeffizientem Design. Ziel ist es, Ressourcenverbrauch, Materialeinsatz und Emissionen über den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen hinweg zu minimieren. Foto: Adobe Stock/ Kalyakan #HTAD #KlimaneutraleMobilität

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  • „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“ Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes Am Tag des Grundgesetzes erinnern wir daran, wie zentral die Freiheit von Wissenschaft und Lehre für unsere Demokratie ist. Freiheit in der Wissenschaft bedeutet dabei nicht Freiheit von Verantwortung. Wissenschaft lebt von Integrität, Transparenz, kritischem Diskurs und dem Vertrauen der Gesellschaft. Gerade in Zeiten von Desinformation und Polarisierung braucht es eine starke Wissenschaft, die Erkenntnisse nachvollziehbar kommuniziert, unterschiedliche Perspektiven prüft und den offenen Austausch verteidigt. Zur Wissenschaftsfreiheit gehört auch: Forschungsthemen frei wählen zu können, kontroverse Debatten auszuhalten, internationale Zusammenarbeit zu ermöglichen und wissenschaftliche Erkenntnisse unabhängig von politischen oder wirtschaftlichen Interessen zu gewinnen und zu vermitteln. Wissenschaftsfreiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss geschützt, gelebt und immer wieder neu gestärkt werden – gemeinsam mit Politik und Gesellschaft. Mehr zur Bedeutung von Wissenschaftsfreiheit und zur Rolle des Grundgesetzes für Forschung und Demokratie haben wir in der dreiteiligen Sonderausgabe unseres Podcasts „Tonspur Wissen“ zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes beleuchtet: https://lnkd.in/d7D4qq4J #Grundgesetz #Wissenschaftsfreiheit Foto: Adobe Stock/ tashka2000

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  • Unternehmensseite für Leibniz-Gemeinschaft anzeigen

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    Ein Medikament gegen alle Viren: Ist das möglich? Darüber spricht Stefan Pöhlmann vom Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung und der Georg-August-Universität Göttingen in der neuen Folge von "Tonspur Wissen", dem Podcast von Leibniz-Gemeinschaft und Rheinischer Post. 💉 👉 https://pod.fo/e/41ba7b Moderation: Ursula Weidenfeld #Podcast #TonspurWissen #Medizin #Viren #Impfung #Ebola #Hanta Rheinische Post Mediengruppe

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  • Die Leibniz-Gemeinschaft bringt ihre Expertise gezielt in die Entwicklung von Fusionstechnologien und klimaneutraler Energieerzeugung im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland ein. Mit spezialisierten Instituten aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften verbindet sie Materialforschung, Hochleistungsoptik, Lasertechnologien und Werkstoffentwicklung entlang zentraler technologischer Entwicklungsfelder der Fusion – von der Grundlagenforschung bis zum industrienahen Prototyping.   Damit entstehen entscheidende Voraussetzungen für leistungsfähige Forschungsinfrastrukturen, resiliente Lieferketten und die technologische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Bereich der Fusionsenergie.   Die Forschung der Leibniz-Gemeinschaft liefert dabei einen wichtigen Beitrag für: 🔹 Hochleistungslaser für die Laserfusion Leibniz-Institute entwickeln zentrale Basistechnologien für die Laserfusion – darunter Hochleistungs-Diodenlaser, optische Isolatoren und spezielle Laserkristalle für extreme Anforderungen an Effizienz, Stabilität und Skalierbarkeit. Die Forschung reicht von neuen Laserkonzepten über KI-gestützte Prozessoptimierung bis hin zu vorkommerziellen Prototypen und Plug-&-Play-Systemen.   🔹 Hochpräzisionsoptiken für extreme Bedingungen Für Magnet- und Laserfusion werden optische Komponenten benötigt, die selbst unter Neutronenstrahlung, Hochvakuum und hohen thermischen Belastungen zuverlässig funktionieren. Leibniz-Institute entwickeln hierfür hochpräzise Mikro- und Nanostrukturen, funktionale Oberflächen sowie Materialien für Gasmanagement und Energiespeicherung in Fusionsanlagen.   🔹 Strahlungsresistente Werkstoffe für Fusionsreaktoren Die Entwicklung langlebiger Materialien für die extremen Bedingungen in Fusionsreaktoren ist ein weiterer Schwerpunkt der Leibniz-Forschung. Untersucht werden unter anderem Niedrigaktivierungsstähle und Hochentropielegierungen für Blanket-Komponenten sowie hybride Fertigungsprozesse für strahlungsresistente Bauteile. KI-gestützte Simulationen beschleunigen dabei Entwicklungszyklen und helfen, Materialverhalten unter realistischen Belastungen vorherzusagen. Foto: Leibniz-Institut für Kristallzüchtung

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  • Biotechnologie zählt zu den zentralen Zukunftsfeldern: von Gesundheit und Prävention bis hin zu einer nachhaltigen Bioökonomie und einem resilienten Agrar- und Ernährungssystemen. Mit ihrer interdisziplinären Aufstellung verbindet die Leibniz-Gemeinschaft molekulare Grundlagenforschung, biotechnologische Innovation und Systemwissenschaften.   Ein besonderes Merkmal ist die enge Verzahnung von Forschung, technologischer Entwicklung und praxisnaher Umsetzung: Initiativen wie „Leibniz Health & Prevention“ bündeln die Expertise von Leibniz-Instituten, Hochschulen, Wirtschaft und gesellschaftlichen Akteuren, um Lösungen für Ernährungssicherheit, Klimaanpassung, nachhaltige Ressourcennutzung und die Medizin von morgen zu entwickeln.   Die Beiträge der Leibniz-Gemeinschaft zur Hightech Agenda Deutschland:   🔹 Souveränität in der Medizin von morgen Leibniz-Institute entwickeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette neue Ansätze in der Genomdiagnostik, der KI-gestützte Wirkstoffentwicklung, bei Gen- und Zelltherapien und in der Präzisionsmedizin. Dazu zählen internationale Sequenzierungsplattformen, KI-basierte Analysen von Pathogenen und Resistenzmechanismen, innovative Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten sowie skalierbare Herstellungsplattformen für Zell- und Gentherapeutika. Ergänzt wird das durch biophotonische Diagnostik, digitale Gesundheitszwillinge und personalisierte Therapiekonzepte.   🔹 Industrielle Bioökonomie Leibniz-Institute entwickeln biotechnologische und verfahrenstechnische Lösungen für eine zirkuläre Bioökonomie. Die Forschung zu Algen, Hülsenfrüchten und biobasierten Rohstoffen wird mit digitalen Technologien, nachhaltiger Landtechnik und innovativen Verwertungsstrategien verknüpft. Strukturen wie der Leibniz-Innovationshof für nachhaltige Bioökonomie des Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) oder regionale Living Labs schaffen praxisnahe Räume für Co-Entwicklung und Transfer.   🔹 Resiliente Agrar- und Ernährungssysteme Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet moderne Züchtungstechnologien, KI-gestützte Phänotypisierung, nachhaltige Pflanzenschutzkonzepte und klimaangepasste Landnutzungssysteme. Gleichzeitig entstehen neue Ansätze für eine klimaresiliente Landwirtschaft, digitale Agrarsysteme und nachhaltige Ernährung – von der Genbank bis zur datenbasierten Politikberatung.   🔹 Prädiktive und präventive Medizin Leibniz-Institute entwickeln innovative Medizintechnologien für Früherkennung, Risikoprädiktion und personalisierte Prävention. Dazu zählen KI-gestützte Risikomodelle, multimodale Biomarkeranalytik, Point-of-Care-Diagnostik sowie digitale Präventionstools. Langzeitkohorten, molekulare Analysen und datenbasierte Modelle schaffen die Grundlage für eine Medizin, die Krankheiten früher erkennt und individueller behandelt. Foto: Anna Schroll / Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut #HTAD

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  • Quantentechnologien gelten als Schlüssel für die nächste Generation von Computing, Kommunikation und Sensorik. Die Leibniz-Gemeinschaft trägt mit ihrer Forschung entscheidend dazu bei, dass Deutschland in diesem Zukunftsfeld technologisch souverän und international wettbewerbsfähig bleibt.   Die Beiträge der Leibniz-Gemeinschaft zur Hightech Agenda Deutschland im Bereich Quantentechnologien:   🔹 Quantencomputing Leibniz-Institute entwickeln zentrale Bausteine für skalierbare Quantencomputer – von Spin-Qubits auf Siliziumbasis über supraleitende Qubits bis hin zu kryogener Steuerelektronik. Institute wie das Leibniz-Institut für Kristallzüchtung, IHP – Leibniz Institute for High Performance Microelectronics, Leibniz Institute for Solid State and Materials Research, Leibniz-Institut für Photonische Technologien und Weierstraß-Institut arbeiten an Materialien, Hardware und mathematischen Methoden für die nächste Generation des Quantencomputings.   🔹 Quantensensoren für Medizin, Industrie und Raumfahrt Leibniz-Forschung ermöglicht hochpräzise Quantensensorik – etwa für Tumordiagnostik, Magnetfeldmessungen, Umweltanalytik oder Navigation. Institute wie das Leibniz Institute of Surface Engineering (IOM), MAX BORN INSTITUTE for Nonlinear Optics and Short Pulse Spectroscopy, Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik, Leibniz-Institut für Photonische Technologien und Leibniz Institute of Atmospheric Physics (IAP) entwickeln neue Sensorplattformen und photonische Systeme entlang der gesamten Innovationskette.   🔹 Quantenkommunikation Von Einzelphotonendetektoren bis zu Quantennetzwerken: Leibniz-Institute leisten wichtige Beiträge für sichere Kommunikationstechnologien der Zukunft. Leibniz-Institut für Photonische Technologien, Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) und Leibniz Institute of Atmospheric Physics (IAP) arbeiten an Quantenrepeatern, Quantenspeichern und optischen Schlüsseltechnologien für resilientere digitale Infrastrukturen.   🔹 Fachkräfte gewinnen und Außenkommunikation Quantentechnologien brauchen exzellent ausgebildete Fachkräfte. Leibniz-Institute engagieren sich deshalb intensiv in Ausbildung, Nachwuchsförderung und Wissenschaftskommunikation. Das Deutsche Museum bringt etwa mit dem „Festival der Zukunft“ Quantentechnologien in Schule, Studium und Gesellschaft. Foto: Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik/schurian.com #HTAD #Quantentechnologie

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  • Künstliche Intelligenz verändert Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. Damit Deutschland und Europa bei dieser Schlüsseltechnologie international wettbewerbsfähig bleiben, braucht es leistungsfähige Forschungsstrukturen, vertrauenswürdige KI-Systeme und einen schnellen Transfer in die Anwendung.   Die Forschung der Leibniz-Gemeinschaft leistet dazu substanzielle Beiträge aus allen wissenschaftlichen Disziplinen: von mathematischen Grundlagen und neuromorpher Hardware über Forschungsdateninfrastrukturen bis hin zu KI-Anwendungen in Medizin, Umweltforschung, Bildung, Materialwissenschaften und Landwirtschaft.   Die Beiträge der Leibniz-Gemeinschaft zur Hightech Agenda Deutschland reichen über alle drei strategischen Ziele hinweg:   1️⃣ KI-Offensive für Wirtschaft und Gesellschaft Leibniz-Institute bringen KI in zentrale Anwendungsfelder: etwa für Präzisionsmedizin, Impfstoffentwicklung, Pflanzenzüchtung, nachhaltige Agrarproduktion, klimaresiliente Stadtplanung oder neue Materialien. Gleichzeitig schaffen sie wichtige Grundlagen für den Transfer von KI-Technologien in Wirtschaft und Industrie.   2️⃣ Bessere Verfügbarkeit von KI-Kapazitäten Die Leibniz-Gemeinschaft entwickelt eigene Dateninfrastrukturen, energieeffiziente KI-Chips, neuromorphe Hardware und ressourcenschonende Algorithmen. Mehr als zwei Drittel der Leibniz-Institute engagieren sich zudem in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und stärken damit den souveränen Umgang mit Forschungsdaten in Deutschland.   3️⃣ Deutschland als zentraler Player für die nächste KI-Generation Leibniz-Institute forschen an Large Language Models, erklärbarer und vertrauenswürdiger KI sowie agentischen Systemen. Dabei werden technologische Innovationen mit Fragen von Transparenz, gesellschaftlicher Teilhabe, Bildung und demokratischer Resilienz verknüpft – zentrale Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Nutzung generativer KI.   Ein besonderes Merkmal: Leibniz verbindet Grundlagenforschung, technologische Entwicklung und industrielle Umsetzung in einer Breite und Tiefe, die in Deutschland einzigartig ist. So stärkt die Leibniz-Gemeinschaft Deutschlands Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit in zentralen Zukunftstechnologien. Foto: Adobe Stock/Gorodenkoff #HTAD #KI #AI

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